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16.01.2014 Von Alan Smithee

Besitzer von Oldtimer und Youngtimern lassen sich ihre Liebe zum Automobil einiges kosten

Alte Fahrzeuge liegen im Trend, die Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge steigt von Jahr zu Jahr. Hierbei ist festzustellen, dass 29636 und bei der Instandhaltung keine Kosten scheuen. Besitzer von Youngtimern agieren mittlerweile ganz ähnlich.

Lange Zeit hatten alte Pkws in Deutschland das Nachsehen. Oft wurden sie ins Ausland verkauft, weil die Nachfrage am Gebrauchtwagenmarkt nicht groß genug war. Wer es sich leisten konnte, entschied sich vorzugsweise für einen Neuwagen.

Allerdings hat sich dies in den vergangenen Jahren geändert. Der Gebrauchtwagenmarkt schlägt sich deutlich besser als der Neuwagenmarkt. Auffällig ist außerdem, dass der Anteil alter Fahrzeuge, deren Erstzulassung mindestens 15 Jahre zurückliegt, signifikant gestiegen ist. Diese Entwicklung bedeutet jedoch nicht, dass sich die Bürger keine neuen Fahrzeuge mehr leisten können. Vielmehr liegt es an der Begeisterung für alte Fahrzeuge. Insbesondere Youngtimer, wie unter anderem auf autoscout24.de einzusehen, liegen im Trend.

Die Statistiken des Kraftfahrzeugbundesamtes (KBA) geben Klarheit. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 6,5 Millionen zugelassene Pkws gezählt, die mindestens 15 Jahre alt sind. Damit kommen diese Fahrzeuge auf einem Anteil von 14 Prozent am Gesamtmarkt. Zumal ein stattliches Wachstum festzustellen ist, der Fahrzeuganteil ist in den vergangenen Jahren um je acht Prozent kontinuierlich gewachsen.

Hintergründe der Fahrzeugnutzung sind verschieden

Die einzelnen Fahrzeuge der besagten Altersklasse lassen sich in insgesamt drei verschiedene Gruppen einteilen. Da wären zunächst Oldtimer, deren Erstzulassung mindestens 30 Jahre zurückliegt. Besitzer dieser Autos sind meistens wahre Fans und gehen mit ihren Oldtimern deshalb besonders sorgsam um. Wie der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) ermittelt hat, kommen diese Fahrzeuge auf eine jährliche Laufleistung von durchschnittlich 2.600 Kilometern.

Eine ähnliche Situation ist bei der zweiten Gruppe festzustellen, den Youngtimern. Diese Pkws befinden sich auf dem besten Weg, als Oldtimer zu enden. Ihre Eigentümer haben ein Faible für Kfz-Technik und treten teilweise sogar als Investoren auf, die sich einen Wertzuwachs versprechen. Allerdings werden die Fahrzeuge häufiger bewegt, die durchschnittliche Laufleistung liegt bei etwa 11.600 Kilometern pro Jahr.

Vollkommen anderes verhält es sich bei der dritten Gruppe. Ihr gehören Fahrzeuge an, die einer regulären Nutzung unterliegen. Die Fahrzeughalter sind meist preisbewusst und können oder wollen sich keine neueren Pkws anschaffen. Die Laufleistung liegt daher wesentlich höher als bei den anderen beiden Gruppen.

Oldtimer-Besitzer investieren das meiste Geld

Alte Fahrzeuge benötigen einer besonders intensiven Wartung. Diesbezüglich ist festzustellen, dass sich die Besitzer von Oldtimern am spendabelsten zeigen. Sie investieren in ihre Fahrzeuge rund 5.000 Euro pro Jahr. Allerdings ist anzumerken, dass ihre Pkws im Durchschnitt auf einen Wert von knapp 20.000 Euro kommen.

Die Besitzer von Youngtimern agieren ähnlich. Sie geben rund 2.900 Euro pro Jahr für die Instandhaltung aus. Ihre Fahrzeuge sind aber noch nicht ganz so wertvoll, der durchschnittliche Wert liegt bei etwa 11.000 Euro.

Dienen die Fahrzeuge dem alltäglichen Gebrauch, ist die Situation eine andere. Hier sind die geringsten Investitionen festzustellen, es wird nur so viel Geld investiert, wie es zwingend erforderlich ist. Der durchschnittliche Jahresinvestitionsbetrag liegt bei 1.300 Euro. Dies macht sich auch am Fahrzeugwert bemerkbar, der im Durchschnitt bei gerade einmal 2.050 Euro liegt.

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Erstellt:
16. Januar 2014, 20:43 Uhr
Lesedauer:
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