Uraufführung des Nienburg-Films in den „Lichtspielen“, Die Harke vom 1. März 1926.  Foto: DIE HARKE

Uraufführung des Nienburg-Films in den „Lichtspielen“, Die Harke vom 1. März 1926. Foto: DIE HARKE

Nienburg 24.10.2021 Von Die Harke

Bewegte Bilder: Archiv zeigt Nienburg-Film von 1926

Für Vorführungen am 27. Oktober sollten sich Interessierte frühzeitig anmelden

Das Stadt- und Kreisarchiv Nienburg nimmt den diesjährigen UNESCO-Welttag des audiovisuellen Erbes am 27. Oktober zum Anlass, einen Filmnachmittag anzubieten, an dem der Schwarz-Weiß-Film „Nienburg 1926“ gezeigt wird.

Am 27. Oktober 1980 wurde in Belgrad die „Empfehlung zum Schutz und zur Erhaltung bewegter Bilder“ verabschiedet. Und die UNESCO deklarierte 2005 den 27. Oktober als „Tag des audiovisuellen Erbes“. Dies ist eine willkommene Gelegenheit für das Nienburger Archiv, die Aufmerksamkeit auf die Vielfalt dieses einmaligen Kulturgutes, seien es Fotos, Filme, Videos oder Töne zu lenken.

Bei den Filmen stechen der Nienburg-Film und der über das Stadtjubiläum von 1975 hervor

Das Archiv verfügt über eine umfangreiche Fotosammlung, darunter Fotografien von Bauwerken und Veranstaltungen, aber auch Luftbilder und allein mehr als tausend historische Postkarten mit Nienburg-Motiven. Ausgewählte Stücke werden regelmäßig auf der Online-Plattform Flickr hochgeladen und sind dort einsehbar.

Auch der Bestand an Rollfilmen, Videokassetten, Tonkassetten, Schallplatten und Tonbändern kann sich sehen lassen. Bei den Filmen stechen der Nienburg-Film aus dem Jahre 1926 und der Film über das Stadtjubiläum im Jahr 1975 hervor. Beide Filme wurden vom Archiv fachgerecht digitalisiert, da audiovisuelle Medien empfindlich und bei nicht sachgerechter Lagerung und Sicherung schnell vom Zerfall bedroht sind. Zudem verläuft die technische Entwicklung der Datenträger rasant, Videokassetten und Rollfilme können heutzutage kaum mehr abgespielt werden.

Wer alte Fotos oder Filme mit Nienburg-Bezug hat, der kann sie dem Archiv übergeben

Wer alte Fotos oder Filme mit Nienburg-Bezug hat, wird gebeten, diese nicht wegzuwerfen oder auf dem Dachboden liegen zu lassen, sondern an das Archiv abzugeben, um sie der Öffentlichkeit und historischen Forschung zugänglich zu machen.

Am Mittwoch, 27. Oktober, präsentiert das Archiv den Nienburg-Film von 1926 im Lesesaal an der Verdener Straße 24. Archivleiterin Patricia Berger ergänzt den Stummfilm (Dauer: 40 Minuten) mit Erläuterungen und Hinweisen. Eine Vorstellung beginnt um 15 Uhr und eine um 17 Uhr. Pro Termin sind sechs Personen zugelassen. Coronabedingt gilt die 2-G-Regel und das Tragen einer Maske bis zum Sitzplatz. Eine Terminvereinbarung unter Telefon (0 50 21) 8 72 33 ist notwendig. Der Eintritt ist kostenfrei.

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Erstellt:
24. Oktober 2021, 07:30 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 05sec

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