Johannes Kühn kehrt nach einer Corona-Infektion zurück in den Biathlon-Weltcup. Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Johannes Kühn kehrt nach einer Corona-Infektion zurück in den Biathlon-Weltcup. Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Antholz 17.01.2022 Von Deutsche Presse-Agentur

Biathlet Kühn nach Corona-Infektion zurück - Preuß fehlt

Biathlet Johannes Kühn kehrt nur eine Woche nach seinem positiven Corona-Test in den Weltcup zurück.

Wie der Deutsche Skiverband (DSV) mitteilte, gehört der 30-Jährige zum Aufgebot für die Olympia-Generalprobe ab Donnerstag im italienischen Antholz. Der Bayer Kühn, der im Dezember den bislang einzigen Sieg der Skijäger in dieser Saison einfahren konnte, wurde in der Vorwoche in Ruhpolding positiv auf Corona getestet. Er musste sich danach sofort in Quarantäne begeben und verpasste die Heimrennen.

Nicht in Antholz dabei ist Franziska Preuß. Die Gesamtweltcup-Dritte der Vorsaison ist nach ihrer Corona-Infektion Ende Dezember und einer Fußverletzung noch nicht wieder voll bereit. „Wir werden von Tag zu Tag entscheiden, wie die Belastungsmöglichkeiten für sie sind. Wir sind natürlich positiv gestimmt, dass alles noch rechtzeitig klappt“, sagte Bernd Eisenbichler, der für Biathlon zuständige Sportliche Leiter beim DSV: „Die Ausgangslage ist logischerweise nicht optimal.“

Lesser und Nawrath lassen Weltcup aus

Generell setzen die Skijäger zwei Wochen vor den Winterspielen in Peking (4. bis 20. Februar) auf individuelle Lösungen. So werden Roman Rees, Denise Herrmann und Vanessa Voigt lediglich im Massenstart zum Einsatz kommen und sich ansonsten auf das Training konzentrieren. Erik Lesser und Philipp Nawrath lassen den Weltcup in Südtirol wegen der Trainingssteuerung aus.

Dafür bekommen auch Athleten aus der zweiten Reihe wie Hanna Kebinger, Sophia Schneider, Marion Wiesensarter und Justus Strelow die Chance, sich im Weltcup zu präsentieren.

Nach den Rennen in Italien wird die Mannschaft weiter in Antholz trainieren und sich mit den nominierten Sportlerinnen und Sportlern am 31. Januar auf den Weg in Richtung Peking machen.

© dpa-infocom, dpa:220117-99-739770/2

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Erstellt:
17. Januar 2022, 12:37 Uhr
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