Die Leiterin der VHS Nienburg, Stefanie Schmidt, zusammen mit der Bildungskoordinatorin Claudia Eckhardt (links) und dem Bildungsmonitorer Ralf Mödeker. Foto: Landkreis Nienburg

Die Leiterin der VHS Nienburg, Stefanie Schmidt, zusammen mit der Bildungskoordinatorin Claudia Eckhardt (links) und dem Bildungsmonitorer Ralf Mödeker. Foto: Landkreis Nienburg

Landkreis 07.07.2020 Von Die Harke

Bildungsbüro analysiert Fortbildungsbedarf im Kreis

60 Betriebe haben sich an einer Umfrage des Bildungsbüros des Landkreises beteiligt

In einer Umfrage hat das Bildungsbüro des Landkreises Nienburg von November bis Januar Unternehmen zu ihrem Fort- und Weiterbildungsbedarf befragt. Für eine Optimierung des Bildungsangebotes wurde das Ergebnis an die Bildungsträger im Landkreis weitergeleitet. Fazit des Bildungsbüros nach ersten Gesprächen mit den Bildungsträgern: Vieles ist bereits vorhanden, und Bildungsträger signalisieren die Bereitschaft zu einer gezielten Angebotserweiterung. Das hat die Kreisverwaltung mitgeteilt.

„60 Betriebe beteiligten sich an unserer Umfrage zu den Fort- und Weiterbildungsbedarfen. Sie beschäftigen insgesamt 5874 Personen, überwiegend in Vollzeit“, informiert Ralf Mödeker, Bildungsmonitorer beim Landkreis Nienburg.

Bildungskoordinatorin Claudia Eckhardt freut sich über die jetzt Rückmeldungen der Bildungsträger zu dem erfragten, bereits vorhandenen oder zu planenden Angebot. Die Geschäftsführerin der Evangelischen Heimvolkshochschule / „Denk- haus“ Loccum, Gaby Kampe, verwies nach Erhalt der Umfrageergebnisse auf ihr Programm, das fortlaufend Weiterbildungen und Workshops in den gewünschten Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Stressbewältigung in veränderten Arbeitsorganisationen und Soft-Skill-Training für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Teams anbietet.

Bildung ist eine wesentliche Voraussetzung, um den ländlich geprägten Landkreis attraktiv zu gestalten und zukunftsfähig aufzustellen.

Claudia Eckhardt, Bildungskoordinatorin

Stefanie Schmidt, Leiterin der Volkshochschule (VHS), berichtet, dass beim größten Bildungsträger des Landkreises die berufsfachspezifische Ausrichtung und damit die fachliche Qualifikation im Vordergrund stehe. Diese habe durch das Angebot der sogenannten Bildung auf Bestellung und im Bereich Arbeit-Beruf-EDV ein attraktives Angebot, welches die in der Umfrage geäußerten Wünsche der Betriebe und Unternehmen aufgreife bzw. auf Nachfrage aufgreifen könne.

Thematische Ergänzungen von Bildungsträgern sind nach Meinung der Bildungskoordinatorin Claudia Eckhardt eine Aufwertung für den Landkreis als attraktiver Bildungsstandort. Ortsnahe Fort- und Weiterbildungen dienten laut Umfrage auch der Attraktivitätssteigerung des Kreises als Wirtschaftsstandort, so Eckhardt.

„Bildung ist eine wesentliche Voraussetzung, um den ländlich geprägten Landkreis attraktiv zu gestalten und zukunftsfähig aufzustellen“, erläutert die Bildungskoordinatorin. „Standortentscheidungen von Betrieben und Unternehmen und die Entscheidung von Arbeitskräften für einen Wohnstandort sind in hohem Maße von weichen Standortfaktoren abhängig.“

Der Umfragebericht ist unter www.lk-nienburg.de/Fortbildungsbedarfe nachzulesen.

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Erstellt:
7. Juli 2020, 18:25 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 00sec

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