Handball 11.09.2017 Von Die Harke

Binnens unglaubliche Heimserie hat weiter Bestand

Handball: Jaana Timm steuert beim 30:14-Derbysieg gleich zehn Tore bei

Frauen-Regionsoberliga H

[DATENBANK=4664]SJB Binnen[/DATENBANK] 30 TSV Neustadt 14

Im kleinen Derby der Handball-Regionsoberliga siegten die Damen vom SJB Binnen gegen den letztjährigen Mitaufsteiger TSV Neustadt mit 30:14 (15:9).

Nach anfänglichem Abtasten waren die Fronten in der Partie doch recht unerwartet schnell geklärt und die Binner Frauen zogen in der zweiten Halbzeit deutlich davon.Besonders stark zeigte sich „die Wand“ zwischen den Pfosten mit Torhüterin Carmen Hartmann und eine ergänzend effektive Abwehrleistung. Jaana Timm und Kirsten Alich mit zusammen 16 Toren waren dazu die besten Werferinnen ihrer Mannschaft. Somit bleiben die SJB-Damen seit Bestehen der Mannschaft nach über zwei Jahren weiterhin ungeschlagen in eigener Halle und auf dem ersten Rang der Regionsoberliga.

SJB Binnen: Hartmann – Alich 6/1, Brünger 4, Buchholz 2, Deicke, Heidorn 1, Hilbig 3, Höhn 1, Kettler 1, Meyer 1, Schumann 1, Timm 10.

[DATENBANK=746]HSG Nienburg[/DATENBANK] II 25 HSG Deister Süntel 18

Mit Interimscoach Janosch Rosenow und Co-Trainer André Ebert auf der Bank traf die Nienburger Zweitvertretung auf die neugegründete HSG aus Springe und Bad Münder. Dabei erwischten die Gäste den besseren Start und gingen in der zehnten Minute mit 5:2 in Führung. Erst fünf Minuten vor der Pause konnten die Rot-Schwarzen erstmals wieder ausgleichen, bevor dann kurz vor der Halbzeit eine doppelte Unterzahlsituation die Gastgeberinnen in Bedrängnis brachte und den Springerinnen eine 13:11-Halbzeitführung ermöglichte.

Die Pause nutzte das Nienburger Trainerteam zur Abwehrumstellung und überraschte die Gegnerinnen mit einer doppelten Manndeckung gegen die linke Angriffsseite. Und ehe diese sich versahen, war der Rückstand aufgeholt und Rieke Beckedorf brachte ihr Team mit dem 14:13 in der 35. Minute erstmals in Führung. Kreisläuferin Mareike Beermann und Neuzugang Andrea Bitter erhöhten dann sogar auf 18:15 (42.) beziehungsweise 22:17 (50.), während die Springerinnen an der rot-schwarzen Abwehr verzweifelten und in der gesamten zweiten Hälfte nur dreiTore aus dem Spiel heraus erzielen konnten. Interimscoach Janosch Rosenow: „Es hat unheimlich Spaß gemacht, zu sehen, wie gut das Team unsere Vorgaben umgesetzt hat. Das hat letztlich auch zum Erfolg geführt.“

HSG Nienburg II: Klünder – Beckedorf 6, Beermann 5, Bitter 5, P. Clasen 6/2, Gelinsky 2, Meier, Noll, Prange, Rehbock 1/1, Reichert, Rümper.

Frauen-Bezirksliga MI

SC Petershagen 25 [DATENBANK=2609]SV Warmsen[/DATENBANK] 15

Die Handballerinnen des SV Warmsen starteten beim SC Petershagen in die neue Bezirksliga-Saison im Kreis Minden-Lübbecke.

Aufgrund personeller Abgänge kann der SVW in der Saison 2017/18 nur noch eine Damen-Mannschaft stellen, sodass auch ein Großteil der ehemaligen „Zweiten“ zum ersten Mal Bezirksliga-Luft schnuppern durfte. Beim SC Petershagen hielt man zu Beginn der Begegnung gut mit. Im schnellen Spiel nach vorn kamen die Warmserinnen oft zu einfachen Toren. Jedoch münzten die Petershagerinnen nach und nach immer öfter Warmser Ballverluste in Tempogegenstöße um. Zur Pause lagen diese bereits mit 14:7 vorn. Die zweite Hälfte verlief etwas ausgeglichener. Der Petershagener Sieg war aber nie in Gefahr. Am Ende hieß es 25:15 für die Heimmanschaft.

SV Warmsen: Grentz 1 geh. 7m – Schröder, Könemann 1, Oldenburg 5, A. Ruhe 1, Burkamp, Wagenfeld, Rethmeier 5, Gräper, Hormann, Dröge, Neumann 3, Quellhorst.

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Erstellt:
11. September 2017, 21:00 Uhr
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