Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer spendet einer jungen Nienburgerin in der St.-Bernward-Kirche die Firmung. Foto: St. Bernward

Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer spendet einer jungen Nienburgerin in der St.-Bernward-Kirche die Firmung. Foto: St. Bernward

Nienburg 09.11.2020 Von Die Harke

Bischof spendet in Bernward-Kirche die Firmung

Dr. Heiner Wilmer zu Gast in Nienburg / 31 Jugendliche und Erwachsene bekennen sich zu ihrem Glauben

Dr. Heiner Wilmer hat am Samstag in der katholischen St.-Bernward-Gemeinde 28 Jugendlichen und drei Erwachsenen die Firmung gespendet.

Es war der zweite Besuch des Bischofs von Hildesheim in Nienburg nach der Visitation vor gut einem Jahr. Die Firmung fand unter Coronabedingungen statt, sie war eigentlich für Mai geplant gewesen.

In der Firmung erhielten die Firmenden die Stärkung zum christlichen Leben mit den sieben Gaben des Heiligen Geistes: Einsicht, Rat, Erkenntnis, Stärke, Weisheit, Frömmigkeit sowie Gottesfurcht. Sie hatten in der Vorbereitung Bilder dazu gestaltet und im Gottesdienst Fürbitten dazu vorgetragen.

„Es war eine würdige, gute Feier“, sagt Nienburgs Pfarrer Thomas Jung, wenngleich die Pandemie und die aktuelle Verordnung die Vorbereitung auf die beiden Gottesdienste, die am Nachmittag und am frühen Abend stattgefunden haben, beeinflusst und auch erschwert hatten.

Mit der Firmung bekennt der Christ noch einmal seinen Glauben. Damit ist er Mitglied der Gemeinde mit allen Rechten. In der Firmvorbereitung ging es um die Beziehung zwischen Glaube und Naturwissenschaft und die Schöpfungserzählungen, das Leben und die Botschaft Jesu sowie den Prozess Jesu, den Tod und die Auferstehung des Heiligen Geistes.

Für Schmunzeln sorgte der Bischof mit einem mitgebrachten Zollstock. Pfarrer Thomas Jung dachte sich dabei, dass es der Bischof aber sehr genau nehme mit dem Abstand halten und den Abstandsregeln. Im Gottesdienst aber klärte sich schnell auf, dass der Zollstock Teil der Predigt war.

In der Kirche hatten 84 Gläubige Platz genommen, sie alle trugen einen Mundschutz. Gemeindegesang war nicht erlaubt. Der Bischof musste sich nach jeder der 31 Firmungen die Hände desinfizieren. Nach dem Gottesdienst gab es keinen Empfang. Für musikalische Begleitung hatten Salvia Sextro an der Orgel und Agnes Kozieranzki mit Gesang gesorgt.

Bischof Heiner Wilmer dankte den Katecheten für ihre „sehr gute inhaltliche und organisatorische Vorbereitung“ der Firmfeiern. Während der Firmpause gab es Kaffee und selbst gebackenen Gugelhupf in der Küche des Pfarrhauses.

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Erstellt:
9. November 2020, 15:55 Uhr
Lesedauer:
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