Husum 25.10.2017 Von Die Harke

Blasorchester begeistert Zuhörer

Serenadenkonzert in der Husumer Kirche

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Musikalischer Herbst“ hatte die [DATENBANK=6521]Kirchengemeinde St. Jacobi in Husum[/DATENBANK] das Blasorchester des Musikvereins Dedensen (MVD) in ihr Gotteshaus eingeladen. Bei seiner Begrüßung arbeitete [DATENBANK=2893]Pastor Martin Eichhorn[/DATENBANK] die zentrale Bedeutung der Musik in der christlichen Gemeinschaft heraus und verwies darauf, dass auch bereits Martin Luther zu dieser Erkenntnis gelangt sei.

Abschließend wünschte der Hausherr den Besuchern der fast komplett gefüllten Kirche viel Vergnügen und übergab das Wort an die 1. Vorsitzende des MVD, Ingrid Delgehausen, die ihrerseits ein paar einführende Worte sprach.

Eröffnet wurde das Konzert durch die Ouvertüre der „Feuerwerksmusik“ von Georg Friedrich Händel. Bereits im Rahmen dieses Stückes wurde deutlich, welch hervorragende Akustik der Kirchenraum in Husum bietet.

Durch das weitere Programm führte dann die musikalische Leiterin und Dirigentin, Marianne Steinweg. Sie verwies darauf, dass die Musiker nach der Premiere im vergangenen Jahr gern wieder nach Husum gekommen seien. Das Repertoire des Orchesters sei vielfältig mit einem Schwerpunkt im Bereich der volkstümlichen Musik wie verschiedenen Formen von Polkas, die in dem Konzert dann auch präsentiert wurden.

Steinweg gab jeweils einige Informationen zu den Stücken, sodass die Zuhörer den jeweiligen Titel entsprechend einordnen konnten. Die schon genannte Vielfalt des Repertoires wurde durch die Auswahl deutlich: neben Barockmusik präsentierte das Orchester die gerade erst veröffentlichte „Laubener Schnellpolka“, ein Medley von Melodien des Komponisten Bert Kämpfert, aber auch das „Concertod’amore“ des Niederländers Jakob de Hann, ein Stück, das der sinfonischen Blasmusik zuzuordnen ist.

Sogar ein Titel des Popmusikers Michael Jackson stand auf dem Programm. In dem Arrangement von Ron Sebregts passte das Stück „Heal the World“ ganz hervorragend in die kirchliche Umgebung.

Nach gut einer Stunde kündigte die Dirigentin das letzte Stück an. Doch wie bereits anhand des Beifalls zu den einzelnen Stücken zu erkennen war, wollten die Zuhörer das Orchester nicht ohne eine Zugabe gehen lassen; mit der Musik zu der schottischen Ballade „Auld Lang Syne“ verabschiedeten sich die Musiker von ihrem begeisterten Publikum.

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Erstellt:
25. Oktober 2017, 21:00 Uhr
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