14.04.2013

Blickfang auch für Radtouristen

Hofanlage in Dahlhausen mit Giebel-Inschriften aus vergangener Zeit

Dahlhausen. Die Ruhebank steht. Männer von „De ole Schüün“ haben sie am vergangenen Wochenende aufgestellt. Dort, wo, wie berichtet, der Weserradweg am Weserdeich in Dahlhausen geplant ist und die Lions einen Pavillon als Regenschutz aufstellen wollen, stehen zwei Gebäude mit besonderen Giebel-Inschriften. Blickfang auch

Der Hof Dunker von 1583 ist seit 1980 im Besitz der Familie Boß. Die Giebel-Inschrift am Haupthaus des Resthofes lautet: O Gott, du wolltest dieses Haus behüten, wenn Feuer, Blitz und Stürme wüten, wenn Unglück in das Land Einbricht du wollt auch den Bewohnern geben Friede, Gesundheit, Glück und Segen und nach dem Leben dieser Zeit beglücke sie in Ewigkeit. Errichtet den 13ten Juni 1851. Erdwig Meyer und sein Frau Sophie Meyern, geb. Vogel. Meister Fiddelke.

Und die Giebel-Inschrift am Pferdestall lautet: Nimt Gott den wir Vertrauen nicht unser Werk sich an will er das Haus nicht bauen vergebens baun wir dann. Was nütz der lange Kummer da Gott den der ihn liebt was er bedarf im Schlummer und unerwartet gibt. Aufgerichtet den 13ten August 1870. Erdwig Meyer u. s. Sohn Albert Meyer u. s. Frau Eleonore, geb. Meyer. Meister H. Stege.

Möglicherwiese werden die Radler auf dem Weserradweg in Dahlhausen nicht nur eine Rast einlegen, sondern sich auch die ausführlichen Inschriften auf dem gepflegten Resthof der Familie Boß etwas genauer anschauen. an

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Erstellt:
14. April 2013, 00:00 Uhr
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