Die Jazz-Operette „Die Blume von Hawaii“ ist voll rasanter Lebenslust, irrsinnig komisch und – wenn nötig – herzergreifend lyrisch. 
 Falk von Traubenberg

Die Jazz-Operette „Die Blume von Hawaii“ ist voll rasanter Lebenslust, irrsinnig komisch und – wenn nötig – herzergreifend lyrisch. Falk von Traubenberg

Nienburg 10.10.2018 Von Die Harke

„Blume von Hawaii“ blüht

Jazz-Operette von Paul Abraham wird am 1. November im Nienburger Theater geboten

Das Musiktheaterensemble, Mitglieder des Jugendchores, der Opernchor und das Orchester des Theater für Niedersachsen, Hildesheim, spielen gemeinsam die Operette „Die Blume von Hawaii“ von Paul Abraham. Die Operette um Jazz, Exotik und Lebenslust ist am Donnerstag, 1. November, um 15 Uhr im Nienburger Theater auf dem Hornwerk zu sehen. Für alle Interessierten findet um 14.30 Uhr im Theatersaal eine Einführung in das Stück statt.

Anfang der 1920er-Jahre schwappte eine neue Art des Musikmachens über den Ozean nach Europa: der Jazz. Sein energiereicher Drive wälzte binnen weniger Jahre das öffentliche Musikleben und die Unterhaltungsmusik völlig um. Unangefochtener König dieser letzten, wilden Operettenzeit in Berlin – die mit dem Nationalsozialismus ihr jähes Ende fand – war der ungarische Exilant Paul Abraham. Seine mitreißende Musik erlebt derzeit eine verdiente Renaissance.

Die hawaiianische Prinzessin Laya, der ihr seit Kindertagen versprochene Prinz Lilo-Taro, die schöne Insulanerin Raka, der amerikanische Admiral Stone und sein Sekretär John Buffy, die kesse Bessy Worthington, die beiden Jazz- Sänger Jim Boy und Suzanne Provence – das sind nur die allerwichtigsten Akteure in einem turbulenten und temporeichen Spiel um das Finden der wahren Liebe, die Zukunft Hawaiis und die Freuden des mondänen Lebens in Honolulu und Monte Carlo, an dessen Ende sich sage und schreibe vier glückliche Paare finden.

Das TfN setzt als erstes Theater eine Rekonstruktion der originalen Abrahamschen improvisatorischen Musizierweise um. Voll rasanter Lebenslust, irrsinnig komisch und – wenn nötig – herzergreifend lyrisch lässt Paul Abrahams erfolgreichstes Werk keine (Operetten-)Wünsche offen.

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Erstellt:
10. Oktober 2018, 21:00 Uhr
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