Wegen der Coronabeschränkungen fehlen die Spendelokale. Foto: Aidman - stock.adobe.com

Wegen der Coronabeschränkungen fehlen die Spendelokale. Foto: Aidman - stock.adobe.com

Nienburg 11.11.2020 Von Holger Lachnit

Blut spenden, Leben retten

Der Deutsche Blutspendedienst schlagt Alarm: Wegen der Coronabeschränkungen fehlen die Spendelokale. Blutspendetermine zwar sind nicht von den aktuellen Corona-Beschränkungen betroffen, doch wenn es keine geeigneten Räumlichkeiten für den Spendetermin gibt, bekommen wir ein großes Problem.

Auch in Zeiten des Coronavirus und angesichts steigender Infektionszahlen werden Blutspenden weiterhin täglich benötigt. Auch wenn einige Kliniken planbare Operationen zu verschieben, würden nach Mitteilung des Blutspendedienstes Blutpräparate – insbesondere in der Krebstherapie und bei der Notfallversorgung – nach wie vor benötigt. Einzelbestandteile wie Blutplättchen, auf die Patienten zum Beispiel während einer Chemotherapie angewiesen sein können, seien außerdem nur wenige Tage haltbar.

„Alle Blutspendetermine unterliegen einem strengen Sicherheitskonzept, wodurch dort kein größeres Risiko besteht. Die neuen Beschlüsse zur Bekämpfung der Corona-Pandemie führen bei in vielen Gemeinden zu Missverständnissen und Verunsicherung. Fest steht, dass diese Beschlüsse keine Einschränkung für die Blutspende bedeuten. Blutspendetermine sind für die Erhaltung unseres Gesundheitssystems relevant und daher kein Bestandteil der geplanten Pandemie-Beschränkungen“, heißt es weiter.

Zum Glück gibt es im Landkreis Nienburg regelmäßig die Möglichkeit, Blut zu spenden und Leben zu retten: Der nächste Termin ist am Donnerstag, 12. November von 16 bis 20 Uhr im Nienburger Marion-Dönhoff-Gymnasium.

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Erstellt:
11. November 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 36sec

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