Sebastian Stüben DH

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Kolumnen 11.06.2017 Von Sebastian Stüben

Böse Blicke ernten als 40-Fahrer

Zurzeit ernte ich häufig die bösen Blicke der an mir vorbeirasenden Autofahrer. Also, ich bin auch mit dem Auto unterwegs, nur deutlich langsamer. Weil ich mich an die Verkehrsschilder halte. Und die zeigen seit Wochen an, dass unter anderem zwischen Liebenau und Oyle eine erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern wegen Rollsplits gilt. Daran halte ich mich natürlich, auch wenn es mir nicht einleuchtet. Die

meisten anderen Autofahrer halten sich nicht dran.

Wutentbrannt überholen sie mich dann mit aufheulenden Motoren bei der ersten sich

bietenden Gelegenheit. Ich kann die Wut der Autofahrer ja verstehen. Aber sie richtet sich gegen den Falschen. Ich bin erstens nicht Schuld daran, dass die Straßen mit einem Verfahren repariert werden, dass den Auftrag von Split nötig macht. Und ich bin

zweitens nicht Schuld daran, dass die Schilder auch jetzt noch stehen, wo kaum ein

Krümel Split mehr auf der Straße liegt. Aber sich eigenmächtig über die erlaubte Höchstgeschwindigkeit hinwegsetzen, geht nun einmal nicht. Nicht dass ich bewusst einen anderen Verkehrsteilnehmer ärgern wollte, aber ein Grinsen kann ich mir ehrlicherweise nicht verkneifen, wenn hinter mir einem Lenkrad-Rambo der Kamm schwillt. Mich ärgert es doch auch, dass die Schilder nicht endlich wegkommen. Zumal die

Strecke zwischen Liebenau und Oyle nicht die einzige ist. Unter anderem zwischen

Rehburg und Husum das gleiche Spiel. Einer meiner Kollegen ist übrigens Motorradfahrer. Der ärgert sich besonders, er sagt: Der Rollsplit ist lebensgefährlich

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Erstellt:
11. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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