Diese Webseite verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Bitte bestätigen Sie, dass Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden sind.

▲ Details ausblenden

Cookies sind kleine Textdateien, die von Webseiten verwendet werden, um die Benutzererfahrung effizienter zu gestalten, bestimmte Funktionen bereitzustellen oder um bestimmte Auswertungen zu ermöglichen.

Laut Gesetz können wir Cookies auf Ihrem Gerät speichern, wenn diese für den Betrieb dieser Seite unbedingt notwendig sind. Für alle anderen Cookie-Typen benötigen wir Ihre Erlaubnis.

Diese Seite verwendet unterschiedliche Cookie-Typen. Einige Cookies werden von Drittparteien platziert, die auf unseren Seiten erscheinen.

Notwendig - Notwendige Cookies helfen dabei, unsere Webseite benutzbar zu machen, indem sie Grundfunktionen wie den Login ermöglichen. Die Webseite kann ohne diese Cookies nicht richtig funktionieren.

NameAnbieterZweckAblaufTyp
PHPSESSIDwww.dieharke.deBenötigt für LoginSessionHTTP
nomobilewww.dieharke.deSpeichert ihre Ansicht (Desktop oder Mobile)1 JahrHTTP
cookieacceptwww.dieharke.deSpeichert ihre hier gewählten Einstellungen1 JahrHTTP

Präferenzen - Präferenz-Cookies ermöglichen unserer Webseite, sich an Informationen zu erinnern, die Sie eingestellt haben. Zum Beispiel Ihren bevorzugten Lesemodus und Ihre gewählte Ansicht (Desktop oder Mobil).

NameAnbieterZweckAblaufTyp
lastVisitwww.dieharke.deZur Absicherung und Identifikation Ihres Zugangs1 JahrHTTP
lesemoduswww.dieharke.deSpeichert ihren bevorzugten Lesemodus (PDF oder online lesen)1 JahrHTTP
epaperXXXXX (XXXXX = variabel)www.dieharke.deBewirkt, dass nicht bei jeder einzelnen E-Paper-Seite erneut Ihre Zugriffsberechtigung geprüft wird1 JahrHTTP
Passwortwww.dieharke.deBenötigt für den Autologin, speichert (verschlüsselt) einen individuellen Passworthash.1 JahrHTTP
Mailwww.dieharke.deFüllt das Login-Feld für Ihre E-Mail-Adresse anhand des letzten Logins aus.1 JahrHTTP
kaufmailwww.dieharke.deSpeichert die zu ihren Einzelkäufen angegebene E-Mail-Adresse, damit Sie jederzeit Zugriff haben1 JahrHTTP
kaufmailhashwww.dieharke.deSicherheitsmerkmal für obigen Cookie "kaufmail"1 JahrHTTP

Statistiken - Statistik-Cookies helfen uns zu verstehen, wie Sie mit unserer Webseite interagieren und daraus Abläufe analysieren und verbessern zu können. Informationen werden selbstverständlich anonym gesammelt.

NameAnbieterZweckAblaufTyp
_gatgoogle-analytics.comGoogle Analytics Statistiken1 MinuteHTTP
_gidgoogle-analytics.comGoogle Analytics Statistiken1 TagHTTP
_gagoogle-analytics.comGoogle Analytics Statistiken2 JahreHTTP

Marketing - Marketing-Cookies helfen uns, das Webseitenangebot und die Präsentation von Produkten und Dienstleistungen besser auf individuelle Interessen (Alter, Wohnort, ...) abzustimmen.

NameAnbieterZweckAblaufTyp
useragewww.dieharke.deAlter (falls bekannt) für personalisierte Werbung (falls vorhanden)1 JahrHTTP
usersexwww.dieharke.deGeschlecht (falls bekannt) für personalisierte Werbung (falls vorhanden)1 JahrHTTP
userzipwww.dieharke.dePostleitzahl (falls bekannt) für personalisierte Werbung (falls vorhanden)1 JahrHTTP

Zum Artikel

Veröffentlicht am

Rubrik: Boulevard

Anzeige

Aufschrei in Cannes: Netflix erobert das Filmfest

Der Schauspieler Panya Yimumphai wirbt in Cannes für «A Prayer Before Dawn». Foto: Thibault Camus
Der Schauspieler Panya Yimumphai wirbt in Cannes für «A Prayer Before Dawn». Foto: Thibault Camus

Cannes (dpa) - In diesen Tagen scheint ein Aufschrei durch die Filmwelt zu gehen. Der Grund ist Netflix. Genauer gesagt die Tatsache, dass der Streamingdienst in diesem Jahr mit gleich zwei Filmen im Wettbewerb von Cannes vertreten ist.

Bei dem Festival, das nicht nur das wichtigste und glamouröseste der Welt ist, sondern auch als stärkste Kraft des Arthousekinos gilt. Dass eben dort zum ersten Mal in der Festivalgeschichte nun Filme in der Palmen-Konkurrenz sind, die fast kaum in Kinos laufen werden, erhitzt die Gemüter.
Am Freitag war es dann soweit. Mit «OKJA» stand der erste Netflixfilm an der Croisette im Programm - und wurde tatsächlich zur ernst zunehmenden Konkurrenz für die 18 anderen Beiträge im Wettbewerb. Denn der südkoreanische Regisseur Bong Joon Ho zeigte ein bildgewaltiges Märchen mit einem emotionalen Appell für den Schutz unserer Umwelt und der Tiere.
Im Zentrum stehen das Mädchen Mija und ihr geliebtes Riesenschwein namens Okja, mit dem sie in den südkoreanischen Bergen in einer grünen Idylle gemeinsam aufgewachsen ist. Dann aber kommt ein multinationaler Konzern und will das Schwein in seinen Schlachthöfen zu profitablem Fleisch verarbeiten. Mija riskiert alles, um das gutmütige Tier zu retten. Es kommt zum Kampf der Tierschützer (darunter Paul Dano) mit dem Unternehmen, vor allem dessen Chefin (Tilda Swinton) und dem Arzt (Jake Gyllenhaal).
Es ist berührend zu sehen, wie eng die Beziehung zwischen dem Mädchen und Okja, ihrer besten Freundin, ist. Die Naturaufnahmen stehen im drastischen Kontrast zur künstlichen Unternehmenswelt und den Massentierhaltungen. Damit erinnert «OKJA» in vielerlei Hinsicht an die Werke des gefeierten japanischen Regisseurs Hayao Miyazaki. 
Möglicherweise spielt aber gar keine Rolle, wie gut oder preiswürdig dieser Film ist. Immerhin hatte der Juryvorsitzende Pedro Almodóvar gleich zum Auftakt für Furore gesorgt, als er sagte: «Ich persönlich sehe nicht ein, warum die Goldene Palme an einen Film vergeben werden sollte, der dann nicht auf der großen Leinwand gesehen werden kann». Ist der Jurypräsident also voreingenommen? Das dürfte es eigentlich nicht geben.
Fest steht jedenfalls, dass die Gemüter teilweise so erhitzt scheinen, dass keine wirkliche Diskussion mehr möglich ist. Das Festival sah sich schon so stark unter Druck gesetzt, dass es die Statuten änderte: Ab dem kommenden Jahr müssen alle Filme im Wettbewerb verpflichtend auch einen späteren französischen Kinostart haben.
Doch die Sicht der vehementen Netflixkritiker greift zu kurz, wie andere Stimmen finden. Immerhin ist es schlichtweg nicht wahr, dass Netflixfilme nur bei dem Streamingdienst laufen. «OKJA» etwa soll in den USA und Südkorea auch in Kinos zu sehen sein. Das mag nicht viel sein, aber auch andere Filme eines Festivals werden danach oft nur in sehr wenigen Ländern gezeigt.
Die Angst vor Streamingdiensten als Produzenten wirkt aber sowieso ein bisschen wie die generelle Angst der Filmwelt vor Veränderung. Netflixproduktionen einfach nur zu verteufeln, verkennt auch die Chancen. Immerhin werden so Serien und Filme produziert, die sonst möglicherweise nie finanziert worden wären. Auch «OKJA» kostete rund 50 Millionen Dollar - «ein Riesenbudget» wie Regisseur Bong Joon Ho in Cannes betonte.
Die Zusammenarbeit mit Netflix sei wundervoll gewesen, sagte er. Er habe absolute Freiheit gehabt und sei nie in irgendeiner Weise unter Druck gesetzt worden. «Wir sind eh nicht für die Preise gekommen», ergänzte Tilda Swinton. «Wir wollen einfach den Film zeigen.» Dennoch sei es sehr interessant diese Diskussion zu verfolgen. Sie finde aber auch: «Wie bei vielen Sachen gilt: Es gibt Platz für alle!» Festival Cannes
Festival bei Twitter
Festival bei Facebook

Kommentare

Bisher wurden keine Kommentare abgegeben.

Bitte loggen Sie sich ein, um einen Kommentar abgeben zu können.