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Rubrik: Boulevard

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Los Angeles

Golden Globes: «Werk ohne Autor» nominiert

Sandra Oh und Andy Samberg werden im Januar die Golden Globes moderieren. Foto: Chris Pizzello/Invision
Sandra Oh und Andy Samberg werden im Januar die Golden Globes moderieren. Foto: Chris Pizzello/Invision

«Werk ohne Autor» geht für Deutschland in das Rennen um den Golden Globe. Das Künstlerporträt von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck wurde in der Sparte «Bester nicht-englischsprachiger Film» nominiert. Dort tritt unter anderem auch der mexikanische Film «Roma» an.

Im vergangenen Januar hatte das NSU-Drama «Aus dem Nichts» von Fatih Akin den Golden Globe als bester Auslandsfilm gewonnen. Henckel von Donnersmarck hatte mit dem Stasi-Drama «Das Leben der Anderen» bereits 2007 Chancen auf einen Golden Globe, bei der Preisverleihung ging er damals allerdings leer aus. Er holte aber im selben Jahr den Auslands-Oscar.
Auch Daniel Brühl hat erneut Chancen auf einen Golden Globe. Der 40-Jährige wurde am Donnerstag für seine Rolle in der Krimiserie «The Alienist» als bester Hauptdarsteller in einer Serie nominiert. Brühl jagt in «The Alienist» im New York des Jahres 1896 als Kriminalpsychologe einen pädophilen Serienmörder. Es ist sein Debüt im US-Serienfernsehen. Brühl war 2014 für seine Rolle als Rennfahrer Niki Lauda im Formel-1-Drama «Rush - Alles für den Sieg» schon einmal für einen Globe als bester Nebendarsteller in einem Film nominiert gewesen.
Nun tritt Brühl gegen Antonio Banderas mit «Genius: Picasso» und Hugh Grant mit der Serie «A Very English Scandal» an. Zudem sind in der Kategorie Benedict Cumberbatch mit «Patrick Melrose» und Darren Criss mit der Serie «The Assassination of Gianni Versace» im Rennen.
Mit sechs Nominierungen ist die Politsatire «Vice - Der zweite Mann» der Favorit im Rennen um die Golden Globes. Das Liebesdrama «A Star is Born» mit Lady Gaga und Bradley Cooper, die Filmbiografie «Green Book» und die Tragikomödie «The Favourite - Intrigen und Irrsinn» haben jeweils fünf Gewinnchancen.
In «Vice» spielt Christian Bale den ehemaligen US-Vizepräsidenten Dick Cheney. Das Werk von Adam McKay ist unter anderem als bester Film (in der Kategorie Musical oder Komödie), für Regie sowie für Hauptdarsteller Bale und Nebendarstellerin Amy Adams nominiert. Der Film solle Ende Februar 2019 in die deutschen Kinos kommen.
Pop-Star Lady Gaga (32) hat seit 2016 bereits einen Golden Globe für ihre TV-Rolle in «American Horror Story: Hotel», doch nun könnte die Sängerin mit ihrer ersten Kino-Hauptrolle in «A Star is Born» die Trophäe als beste Drama-Darstellerin gewinnen. In dieser Sparte trifft sie unter anderem auf Nicole Kidman («Destroyer») und auf Comedy-Star Melissa McCarthy, die in dem Drama «Can You Ever Forgive Me?» ihre ernste Seite zeigt.
Lady Gagas Co-Star Bradley Cooper hat mit seinem Regiedebüt «A Star is Born» gleich doppelte Gewinnchancen: als bester Regisseur und als Hauptdarsteller in einem Drama. In dieser Kategorie treten unter anderem Rami Malek für seine Rolle als Queen-Frontmann Freddie Mercury in «Bohemian Rhapsody» sowie John Washington für «BlacKkKlansman» an. Der Sohn von Hollywoodstar Denzel Washington spielt in der Rassismus-Satire von Spike Lee einen schwarzen Polizisten, der eine Gruppe des Ku-Klux-Klans infiltriert. «BlacKkKlansman» hat drei weitere Gewinnchancen, darunter auch als bestes Drama und für Regie.
Im Bereich Fernsehen sind dieses Jahr als beste Serie unter anderem der Spionage-Thriller «The Americans», das britische Polizei-Drama «Bodyguard» sowie «Homecoming» mit Julia Roberts über die Heimkehr von Soldaten nominiert. Chancen auf den Golden Globe als beste Musical- oder Comedy-Serie haben «The Marvelous Mrs. Maisel» (Amazon) und «Kidding» (Showtime) mit Jim Carrey.
Die Golden Globes gelten nach den Oscars als die wichtigsten US-amerikanischen Filmpreise. Die Trophäen in Form einer goldfarbenen Weltkugel werden am 6. Januar 2019 in Beverly Hills verliehen. Die Schauspielerin Sandra Oh (47) und ihr Kollege Andy Samberg (40) werden die Golden Globes moderieren.
Über die Auszeichnungen des Verbands der Auslandspresse (HFPA) in 25 Film- und Fernsehkategorien entscheidet eine kleine Gruppe internationaler Journalisten, die in Hollywood arbeiten. Golden Globes

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