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Rubrik: Boulevard

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Fulda

Uwe Ochsenknecht betritt gern neues Schauspiel-Terrain

Uwe Ochsenknecht mag den Sprung ins kalte Wasser. ...Uwe Ochsenknecht mag den Sprung ins kalte Wasser. Foto: Jens Kalaene
Uwe Ochsenknecht mag den Sprung ins kalte Wasser. Foto: Jens Kalaene
Uwe Ochsenknecht mag den Sprung ins kalte Wasser. Foto: Jens Kalaene

Uwe Ochsenknecht (u.a. «Männer», «Schtonk») verlässt als Schauspieler gern die Komfortzone, um neues Terrain zu betreten.

«Ich springe mit Vorliebe ins kalte Wasser und suche neue Herausforderungen», sagte Ochsenknecht, der sich am Samstag (20.30 Uhr) im Rahmenprogramm der Bad Hersfelder Festspiele einem Theater-Experiment stellt.
Der Film- und Fernsehstar hat sich zu einem Improvisationsauftritt bereiterklärt. Ohne Proben und ohne Regie wird er einen Text zum ersten und einzigen Mal vor Publikum lesen und muss den Anweisungen des Autors folgen. Ochsenknecht muss den Text «Weißes Kaninchen, rotes Kaninchen» des Iraners Nassim Soleimanpour auf der Bühne umsetzen. Seit der Premiere 2011 wurde das Stück in mehr als 15 Sprachen übersetzt, international mehrfach ausgezeichnet und weltweit gespielt.
Ochsenknecht (63) hat Lampenfieber, aber keine Angst vor dem Auftritt. «Ich zähle noch zur Generation der Schauspieler, die eine sehr gute Ausbildung genossen haben. Auch an der Schauspielschule in Bochum gab es das Fach Improvisation. Da ist sicher etwas hängengeblieben.»
Ochsenknecht hofft, dass es sich nicht nur fürs Publikum lohnt. «Man erfährt bei solchen außergewöhnlichen Auftritten auch meist etwas über sich selbst. Möglich, dass ich merke: Geil. Möchte ich öfters machen.»


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