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Rubrik: Boulevard

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Wien

«Feldhase» und «Betende Hände» - Dürers Meisterwerke

Dürers «Feldhase» in der Albertina. Foto: Fabian N...Dürers «Feldhase» in der Albertina. Foto: Fabian Nitschmann
Dürers «Feldhase» in der Albertina. Foto: Fabian Nitschmann
Dürers «Feldhase» in der Albertina. Foto: Fabian Nitschmann

Kurator Christof Metzger beugt sich mit einer kleinen Taschenlampe über einen bartlosen Mann, der ein großes Barett trägt. Der Bartlose ist gerade aus Madrid angereist, sicher verpackt und von Experten begleitet - denn selbst kleinste Schäden würden schnell Millionen kosten.

«Ein schönes Bild, allein der Rahmen ist ein Prachtstück», schwärmt Metzger. Das Ölgemälde von Ausnahmekünstler Albrecht Dürer (1471-1528) ist eigentlich im Museo del Prado zu Hause, für die kommenden vier Monate hat Metzger das Werk aber nach Wien geholt.
In der Albertina wird es Teil einer großen Dürer-Ausstellung - und soll gemeinsam mit Meisterwerken wie dem «Feldhasen», den «Betenden Händen» oder dem «Großen Rasenstück» vom 20. September bis zum 6. Januar Tausende Besucher anlocken.
«Eigentlich war Dürer das Malen wahnsinnig lästig, weil er da an Auftraggeber gebunden war», erklärt Metzger. Und doch stehen Dürers Gemälde den weitaus bekannteren Zeichnungen in nichts nach. «Die Farben, die ganzen Details etwa bei den Tieren, das ist schon toll», schwärmt Metzger. In der Ausstellung werden die Gemälde zwischen den Zeichnungen gezeigt. Viele dieser Detailstudien finden sich in den farbenfrohen Bildern wieder.
«Das Besondere ist, dass Dürers Studien etwa von Händen oft detaillierter und feiner sind, als diese dann letztlich im Gemälde auftauchen», erklärt Metzger. Die Detailstudien habe Dürer nicht nur zur Vorbereitung angefertigt, sondern oft auch als Schaustücke für sein Atelier. So konnte Dürer sein Können präsentieren.
Dass der Künstler ein großes Talent war, war vermutlich schon seinen Zeitgenossen bewusst. Dürer steht für Detailtreue, für feinste Pinselstriche und so auch für eine gewisse Form der Perfektion. «Auf dem Bild "Flügel einer Blauracke" etwa hat Dürer jede feinste Faser der Federn angedeutet», erklärt Metzger. «Dürer war ein unglaublich genauer Beobachter.» Beim «Großen Rasenstück» lasse sich durch den detailliert eingefangenen Grad des Verblühens sogar erkennen, dass das Bild Ende April oder Anfang Mai entstanden sein muss.
Was in ihm steckt, bewies Dürer bereits in jungen Jahren mit dem «Selbstbildnis als Dreizehnjähriger», dem ältesten seiner Werke, das noch erhalten ist. Dürer war damals Lehrling in der Goldschmiedewerkstatt des Vaters und zeichnete das Bild mit einem Silberstift, der kaum Korrekturen ermöglicht. Dürer brach die Lehre im Betrieb des Vaters schließlich ab und ließ sich stattdessen zum Maler ausbilden. Anschließend ging er immer wieder auf Reisen, war dabei mehrfach in Italien, und schuf zahlreiche Bilder, die heute zu den bedeutendsten der Renaissance gehören.
Fast 500 Jahre nach Dürers Tod sind nun mehrere Dutzend Menschen damit beschäftigt, rund 200 Kunstwerke des Nürnbergers für die Ausstellung zu arrangieren. Die meisten Werke haben eine Woche vor der Eröffnung bereits ihren Platz gefunden. Über die richtige Hängung des «Bildnis eines bartlosen Mannes mit großem Barett» aus Madrid wird noch diskutiert.
Der weltbekannte «Feldhase» wurde bereits zwischen weiteren Naturstudien Dürers einsortiert. Eine Ausstellung ohne den Hasen? «Nein, das würden wir uns natürlich nicht wagen», scherzt Metzger und bedeckt das Bild wieder mit einem schützenden Papier. Licht ist schließlich die größte Gefahr bei der Konservierung von Bildern.
Insgesamt ist es erstaunlich, dass viele der rund 500 Jahre alten Werke noch so gut erhalten sind. «Die Bilder haben keine große Karriere durch viele Reisen hinter sich», erklärt Metzger. Viele Werke seien nach Dürers Tod zusammen geblieben und selten weitergegeben worden. Die Dürer-Werke der Albertina entstammen ebenfalls einem solchen Konvolut, das Wiener Museum ist Besitzer der weltweit größten Dürer-Sammlung. Für das Wiener Museum ein großer Glücksfall - der Zuschaueransturm dürfte 16 Jahre nach der bislang letzten großen Dürer-Schau in der Albertina sicher sein.


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