Starke Rauchentwicklung: Rund 50 Kräfte waren im Einsatz. Symbolfoto: bbst.media - stock.adobe.com

Starke Rauchentwicklung: Rund 50 Kräfte waren im Einsatz. Symbolfoto: bbst.media - stock.adobe.com

Bad Rehburg 19.12.2019 Von Annika Büsching

Brand in Bad Rehburg: Mutter und Baby gerettet

UPDATE: Frau lässt Essen anbrennen / Starke Rauchentwicklung in Einfamilienhaus / 50 Kräfte im Einsatztz

Alle fünf Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Rehburg-Loccums wurden gestern Mittag gegen 13 Uhr in die Tiefenriede nach Bad Rehburg gerufen.

Im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses war in einem Topf auf dem Herd in der Küche Essen angebrannt, was starke Rauchbildung zur Folge hatte. Das teilte Feuerwehrsprecherin Sandra Reising mit.

In der ersten Etage hielten sich demnach eine Mutter und ihr sechs Monate altes Baby auf. Weil der Qualm sich von der Küche aus schnell im daran angeschlossenen Treppenhaus ausbreitete, verließen Mutter und Kind die Wohnung über eine Leiter. Eine Nachbarin hatte den Rauch ebenfalls wahrgenommen und deshalb eine Leiter an die Außenwand des Einfamilienhauses gestellt.

Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, befanden sich Mutter und Säugling bereits unversehrt im Freien. Beide wurden ärztlich versorgt, wobei sich herausstellte, dass sie unverletzt geblieben waren. „Die Mutter hat völlig richtig reagiert, mit ihrem Baby nicht in das verqualmte Treppenhaus zu gehen“, sagte Sandra Reising der HARKE.

Unter Atemschutz gingen Feuerwehrleute aus Loccum und Münchehagen in das Gebäude, um sicherzugehen, dass sich darin keine weiteren Personen aufhielten. Die Feuerwehr entfernte außerdem den Topf vom Herd und lüftete anschließend kräftig durch. Nach Angaben von Sandra Reising habe es zu keiner Zeit gebrannt, lediglich stark gequalmt. Der Einsatz war zügig beendet.

Ein Großteil der alarmierten Kräfte rückte der Feuerwehrsprecherin zufolge bereits vor dem offiziellen Einsatzende wieder ab. In der Spitze waren rund 50 Kräfte unter der Leitung von René Mundt vor Ort. Die Drehleitern aus Nienburg und Stadthagen wurden nicht mehr benötigt und kehrten noch während der Anfahrt um. Wie Reising ausführte, wurden sie parallel alarmiert, um ganz sicherzugehen, dass den Personen im ersten Stock rasch geholfen wird.

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Erstellt:
19. Dezember 2019, 15:32 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 53sec

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