Laut einem THW-Fachberater ist das ausgebrannte Haus einsturzgefährdet. Foto: Büsching

Laut einem THW-Fachberater ist das ausgebrannte Haus einsturzgefährdet. Foto: Büsching

Uchte 15.07.2020 Von Die Harke

Brand in Uchte: Bisher keine Hinweise auf Brandstiftung

Leichnam bisher nicht identifiziert, Obduktion soll morgen Klarheit bringen

Am Montag, 13. Juli 2020, ist nachmittags in Uchte in der Straße „Auf dem Kaltenhagen“ ein Zweifamilienhaus vollständig abgebrannt. Bei dem Brand verstarb eine männliche Person und das Wohnhaus wurde komplett zerstört.

Am Dienstag untersuchten Brandermittler der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg mittels Brandmittelspürhund und Gutachtern des Institutes für Schadenverhütung und Schadenforschung das niedergebrannte Gebäude nach weiteren Indizien, um die Brandentstehung rekonstruieren zu können.

Trotz der Tatsache, dass zum jetzigen Zeitpunkt nicht alle Spuren ausgewertet sind und abschließende Ermittlungsergebnisse nicht vorliegen, sind Hinweise auf eine Fremdeinwirkung, also eine vorsätzliche Begehungstat, bislang nicht gegeben. Trotzdem ermittelt die Polizei weiter in alle Richtungen.

Obduktion soll Todesusache und Identität klären

Ob es sich bei dem Leichnam um einen 58-jährigen Mieter handelt, der bis dato als vermisst gilt, ist ungeklärt. Eine für den morgigen Tag angesetzte Obduktion in dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf soll Aufschluss über die Todesursache, aber auch über die Identität des Toten bringen.

Der Brand ist vermutlich in der Wohnung des Verstorbenen im Erdgeschoss ausgebrochen und war von dort auf das gesamte Wohnhaus übergegangen. Der Schaden kann durch die Polizei lediglich geschätzt werden, wird aber rund 150.000 EUR betragen. Das Haus ist unbewohnbar und wurde durch einen Fachberater des THW aus Achim als potenziell einsturzgefährdet eingestuft.

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Erstellt:
15. Juli 2020, 11:34 Uhr
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