DIE HARKE - Ihre Zeitung für den Landkreis Nienburg - Nachrichten für die Mittelweserregion seit 1871

Nienburger Zeitung von 1871

aktuelle Ausgabe: Nr. 16 von Donnerstag, 19. Januar 2017

Überregionales

  • Bundesinnenminister Thomas de Maizière: «Angesichts der Gefährdungslage haben wir keine Zeit zu verlieren». Foto: Kay Nietfeld
    Brenn­punkte

    Par­teien for­dern neue Ter­ror­ab­wehr

    18.01.2017, 22:40 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Bei der Su­che nach Kon­se­quen­zen aus dem Ter­ror­an­schlag von Ber­lin hat Bun­desin­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­zière (C­DU) zur Eile ge­mahnt: «An­ge­sichts der Ge­fähr­dungs­lage ha­ben wir keine Zeit zu ver­lie­ren». Er halte es für falsch, vor ei­ner De­batte ü­ber not­wen­dige Maß­nah­men erst die volle Auf­klärung von Ver­säum­nis­sen zu ver­lan­gen. «­Was wir jetzt für rich­tig hal­ten, soll­ten wir jetzt um­set­zen und nicht ab­war­ten», sagte er in ei­ner Ak­tu­el­len Stunde im Bun­des­tag. Von den 547 be­kann­ten is­la­mis­ti­schen Ge­fähr­dern, de­nen man je­der­zeit einen An­schlag zu­traut, sind in Deutsch­land ak­tu­ell drei vom Ra­dar der Behör­den ver­schwun­den. Das be­rich­tete der SPD-In­nen­po­li­ti­ker Burk­hard Lischka am Rande ei­ner Sit­zung des Bun­des­tags-In­nen­aus­schus­ses un­ter Be­ru­fung auf den Prä­si­den­ten des Bun­des­kri­mi­nal­am­tes, Hol­ger Mün­ch. Die Behör­den gin­gen da­von aus, dass sich der­zeit etwa die Hälfte der als po­ten­zi­ell ge­fähr­lich iden­ti­fi­zier­ten Is­la­mis­ten im Aus­land auf­hal­te.  De Mai­zière


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  • Der scheidende US-Präsident Barack Obama gibt im Weißen Haus seine letzte Pressekonferenz. Foto: Pablo Martinez Monsivais
    Brenn­punkte

    Sor­gen­voll sagt Obama Adieu

    18.01.2017, 22:16 Uhr - Wa­shing­ton (d­pa) - Mit ei­ner nach­drück­li­chen Un­ter­stüt­zung der zen­tra­len Rolle von Me­dien für eine funk­tio­nie­rende De­mo­kra­tie hat sich US-Prä­si­dent Ba­rack Obama von den Jour­na­lis­ten ver­ab­schie­det. «A­me­rika braucht Sie, und die De­mo­kra­tie braucht Sie», sagte er in Wa­shing­ton. Er hoffe sehr, dass die fak­ten­ba­sierte und kri­ti­sche Ar­beit der Me­dien auch künf­tig fort­ge­setzt wer­den kön­ne. «­Sie hier im Ge­bäude zu ha­ben, macht uns auf­rich­ti­ger und lässt uns här­ter ar­bei­ten», sagte Oba­ma. Obama (55) schei­det am Frei­tag aus dem Amt. Do­nald Trump (70) wird sein Nach­fol­ger. Sei­nem viel kri­ti­sier­ten Nach­fol­ger schrieb Obama ins Stamm­buch: «­Die Rea­lität hat es an sich, zurück­zu­schla­gen, wenn Du sie nicht aus­rei­chend be­ach­test.» Später sagte er: «­Die­ser Job hat eine sol­ches Aus­maß, den kann man nicht al­leine ma­chen.» Das sei der ver­mut­lich beste Rat, den er Trump ge­ben kön­ne. Pro­ble­ma­tisch sei es, wenn man sich iso­liert fühle oder die Mit­ar­bei­ter nur noch das wei­ter­gä­ben, was


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  • Wikileaks-Gründer Julian Assange war vor mehr als vier Jahren in die Botschaft Ecuadors in London geflüchtet, um einer Festnahme zu entgehen. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
    The­men des Ta­ges

    Assange will vor­erst nicht in die USA

    18.01.2017, 21:57 Uhr - Stock­hol­m/Lon­don (d­pa) - Nach der an­gekün­dig­ten Be­gna­di­gung der US-Whist­leblo­we­rin Chel­sea Man­ning will Ju­lian Assange zunächst in der ecua­do­ria­ni­schen Bot­schaft in Lon­don blei­ben. Zu­vor hatte der Wi­ki­leaks-Grün­der ü­ber die Enthül­lungs­platt­form er­klärt, er werde ei­ner Aus­lie­fe­rung in die USA zu­stim­men, sollte Man­ning frei­kom­men. Es sei noch zu früh zu sa­gen, ob er sich nun wie an­gekün­digt aus­lie­fern las­se, sagte Assan­ges schwe­di­scher An­walt Per Sa­mu­el­son der Deut­schen Presse-Agen­tur. Obama hatte Man­nings Haft­strafe am Diens­tag von 35 auf sie­ben Jahre ver­kürzt. Sie soll nun im Mai frei­kom­men. «Er sieht das als großen Tei­ler­folg, um nicht nur Man­ning, son­dern auch Wi­ki­leaks und sich selbst zu re­ha­bi­li­tie­ren», sagte Sa­mu­el­son ü­ber Assan­ge. Er fügte hin­zu: «So lange es die Be­dro­hung aus den USA ge­gen Assange gibt, wird er sein po­li­ti­sches Asyl aus­ü­ben.» Später teilte ein Wi­ki­leaks-Spre­cher mit, Assange sei wei­ter­hin be­reit, in die USA zu rei­sen, so­fern es not­wen­dig


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  • 2016 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Foto: Charlie Riedel
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    2016 bricht als drit­tes Jahr in Folge den Tem­pe­ra­tur­re­kord

    18.01.2017, 20:28 Uhr - Wa­shing­ton/­Gen­f/­Pots­dam (d­pa) - Das Jahr 2016 hat als drit­tes Jahr in Folge den glo­ba­len Tem­pe­ra­tur­re­kord ge­bro­chen. 2016 sei das wärmste Jahr seit Be­ginn der Auf­zeich­nun­gen 1880 ge­we­sen, teil­ten meh­rere Behör­den und Or­ga­ni­sa­tio­nen mit. Da­mit habe 2016 den bis­he­ri­gen Re­kord­hal­ter 2015 ü­ber­trof­fen, der wie­derum 2014 ü­ber­trof­fen hat­te. «Ein ein­zi­ges war­mes Jahr ist eine Art Ku­rio­sum», sagte Deke Arndt von der US-Kli­ma­behörde NO­AA. «A­ber der Trend und die Tat­sa­che, dass wir jetzt je­des Jahr an die De­cke stoßen, das zeigt, dass wir wirk­lich große Ver­än­de­run­gen durch­ma­chen.» Die welt­weite Durch­schnitt­stem­pe­ra­tur habe etwa 1,1 Grad ü­ber der der vor­in­dus­tri­el­len Zeit ge­le­gen, hieß es von der Welt­wet­ter­or­ga­ni­sa­tion in­ ­Genf. Nach An­ga­ben der US-Kli­ma­behörde NO­AA la­gen die Durch­schnitt­stem­pe­ra­tu­ren ü­ber Land- und Ozean­flächen um 0,94 Grad Cel­sius ü­ber dem Durch­schnitts­wert des 20. Jahr­hun­derts von 13,9 Grad Cel­sius - und ü­ber­tra­fen da­mit die Durch­schnitt­stem­pe­ra­tu­ren von


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  • Der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke. Foto: Axel Heimken/Archiv
    The­men des Ta­ges

    Hö­cke löst mit Kri­tik an Ho­lo­caust-Ge­den­ken Empörung aus

    18.01.2017, 20:11 Uhr - Dres­den (d­pa) - Mit sei­ner mas­si­ven Kri­tik am Ho­lo­caust-Ge­den­ken hat der Thürin­ger AfD-Chef Björn Hö­cke einen Sturm der Ent­rüs­tung aus­gelöst. Of­fen­sicht­lich mit Blick auf das Ho­lo­caust-Mahn­mal in Ber­lin , sagte Hö­cke auf ei­ner Ver­an­stal­tung der Jun­gen Al­ter­na­tive am Diens­tag­abend in Dres­den: «Wir Deut­schen, also un­ser Volk, sind das ein­zige Volk der Welt, das sich ein Denk­mal der Schande in das Herz sei­ner Haupt­stadt ge­pflanzt hat.» Hö­cke sprach von ei­ner «däm­li­chen Be­wäl­ti­gungs­po­li­ti­k» und for­derte eine «erin­ne­rungs­po­li­ti­sche Wende um 180 Gra­d». Bis jetzt sei der deut­sche Gemüts­zu­stand der «ei­nes to­tal be­sieg­ten Vol­kes». Hö­cke wies «bös­ar­tige und be­wusst ver­leum­dende In­ter­pre­ta­tio­nen» sei­ner Rede zurück. Er habe «­den Ho­lo­caust, also den von Deut­schen ver­üb­ten Völ­ker­mord an den Ju­den, als Schande für un­ser Volk be­zeich­net». Er habe ge­sagt, «dass wir Deut­sche die­sem auch heute noch un­fass­ba­ren Ver­bre­chen, also die­ser Schuld und der da­mit ver­bun­de­nen Schande


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  • Schneemassen auf den Straßen behindern in L'Aquila den Verkehr. Die Wetterbedungungen erschweren nach dem erneuten Erdbeben die anlaufenden Hilfen. Foto: Claudio Lattanzio
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    Erd­be­bens­erie trifft Ita­lien mit­ten im Schneechaos

    18.01.2017, 19:28 Uhr - Rom (d­pa) - Eine bei­spiel­lose Erd­be­bens­erie hat fünf Mo­nate nach dem ver­hee­ren­den Be­ben von A­ma­trice er­neut die Re­gion in Mit­te­li­ta­lien er­schüt­tert. Die Ein­satz­kräfte ar­bei­te­ten we­gen Mas­sen an Schnee un­ter «­ex­tre­men» Be­din­gun­gen, teilte der Zi­vil­schutz mit. Ein Kind und des­sen Mut­ter wur­den un­terkühlt, aber am Le­ben aus den Trüm­mern ge­ret­tet. Zum Glück scheine es, als habe es keine To­desop­fer ge­ge­ben, sagte Mi­nis­ter­prä­si­dent Paolo Gen­ti­lo­ni. Der Chef des Zi­vil­schut­zes, Fa­bri­zio Cur­cio, er­klärte am Abend je­doch, dass mög­li­cher­weise eine Per­son un­ter ei­ner La­wine be­gra­ben wor­den sei, die durch die Erd­be­ben aus­gelöst wur­de. In­ner­halb ei­ner Stunde hat­ten drei schwere Stöße - alle mit ei­ner Stärke ü­ber 5 - am Vor­mit­tag die Re­gion um den be­reits zer­stör­ten Ort Ama­trice er­schüt­tert. Am Nach­mit­tag folgte ein ­Be­ben der Stärke 5,1. Auch im 150 Ki­lo­me­ter ent­fern­ten Rom wa­ren die Be­ben deut­lich zu spüren. Häu­ser wa­ckel­ten, die U-Bahn wurde zeit­weise ge­sperrt. Schu­len und B


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  • Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts verkündet das Urteil im NPD-Verbotsverfahren. Foto: Uli Deck
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    Staat­li­cher Geld­hahn zu für die NPD?

    18.01.2017, 18:00 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Nach dem NPD-Ur­teil wol­len Po­li­ti­ker aus Bund und Län­dern die Par­tei­en­fi­nan­zie­rung für die Rechts­ex­tre­mis­ten zü­gig auf den Prüf­stand stel­len. So sagte Bun­des­jus­tiz­mi­nis­ter Maas (SPD) der «Rhei­ni­schen Post»: «­Steu­er­mit­tel für die NPD sind eine staat­li­che Di­rek­tin­ves­ti­tion in rechts­ra­di­kale Het­ze.». Ähn­lich äußerte sich die Bun­des­ratsprä­si­den­tin und rhein­land-pfäl­zi­sche Re­gie­rungs­che­fin Malu Dreyer (SPD). Zum zwei­ten Mal nach 2003 wa­ren die Län­der am Diens­tag in Karls­ruhe mit ei­nem Ver­bots­an­trag ge­gen die NPD ge­schei­tert. Die Par­tei sei ver­fas­sungs­feind­lich, aber auch zu un­be­deu­tend, um sie gleich auf­zulö­sen, ent­schied das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt. Es wies aber auf «an­dere Re­ak­ti­ons­mög­lich­kei­ten» hin, etwa den Ent­zug der Par­tei­en­fi­nan­zie­rung. Dies habe je­doch nicht das Ge­richt zu ent­schei­den, son­dern der ver­fas­sungs­än­dernde Ge­setz­ge­ber. Um die rechts­ex­treme Par­tei von staat­li­chen Gel­dern aus­zu­sch­ließen, wäre eine Zwei-Drit­tel-Mehr­heit in Bun­des­tag u


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  • The­men des Ta­ges

    Hö­cke und das «­liebe Vol­k» - Skan­dal­rede zeigt AfD-Di­lemma

    18.01.2017, 17:48 Uhr - Dres­den (d­pa) - Im alt­ehr­wür­di­gen Dresd­ner Ball­haus Watzke trifft Björn Hö­cke ge­nau den Nerv. Die gut 500 Zuhö­rer be­kom­men von dem Thürin­ger AfD-Rechtsaußen das zu hören, was ih­nen die Junge Al­ter­na­tive in der Ein­la­dung ver­spro­chen hat: «­Def­tige Hiebe auf den po­li­ti­schen Geg­ner» - und ein Bild von deut­schem Stolz und deut­scher Schuld, das vie­len in der Re­pu­blik den Kra­gen plat­zen lässt. Auch AfD-Chefin Frauke Pe­try. Hö­cke be­dient die Er­war­tun­gen in der Pe­gida-Hoch­burg und spielt am Tag des in Karls­ruhe ge­schei­ter­ten NPD-Ver­bots mit Ta­bus und na­tio­na­lis­ti­schen Kli­schees. Die Stim­mung im Saal kocht, als der Ge­schichts­leh­rer den Deut­schen den Gemüts­zu­stand ei­nes «­bru­tal be­sieg­ten Vol­kes» at­tes­tiert, die Ver­gan­gen­heits­be­wäl­ti­gung und mit­hin auch das Ho­lo­caust-Ge­den­ken als läh­mend und «däm­lich» be­zeich­net und eine «erin­ne­rungs­po­li­ti­sche Wende um 180 Gra­d» for­dert. Auch das Ho­lo­caust-Mahn­mal in Ber­lin scheint nicht in sein Bild von der deut­schen Ge­schichte zu pas­sen:


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  • Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir gehen als Spitzenkandidaten der Grünen in den Bundestags-Wahlkampf. Foto: Kay Nietfeld
    The­men des Ta­ges

    Grüne Ba­sis wählt Realo-Spit­zen­duo - Zit­ter­sieg für Öz­de­mir

    18.01.2017, 17:23 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Die Grü­nen zie­hen mit Cem Öz­de­mir und Ka­trin Göring-Eckardt als Spit­zen­kan­di­da­ten in den Bun­des­tags­wahl­kampf und set­zen da­mit auf einen Kurs der po­li­ti­schen Mit­te. Beide gehören zum re­al­po­li­ti­schen Flü­gel der Grü­nen und gel­ten als mög­li­che Weg­be­rei­ter ei­ner Ko­ali­tion mit der Union . . Ge­gen diese Ein­schät­zung wehr­ten sie sich bei ih­rem ers­ten Auf­tritt als Spit­zen­duo nach­drück­lich: Eine Re­gie­rungs­bil­dung werde in je­dem Fall schwie­rig, sagte Bun­des­tags­frak­ti­ons­che­fin Göring-Eckardt, ob mit der Lin­ken oder der CSU. Ent­schei­dend sei ein star­kes grü­nes Er­geb­nis. We­der Schwarz-Grün noch Rot-Rot-Grün ha­ben der­zeit in Um­fra­gen eine Mehr­heit. Par­tei­chef Öz­de­mir hatte sich in der Wahl der Par­tei­ba­sis mit 35,96 Pro­zent und ei­nem hauch­dün­nen Vor­sprung von 75 Stim­men ge­gen den bun­des­weit eher un­be­kann­ten schles­wig-hol­stei­ni­schen Lan­des­mi­nis­ter Ro­bert Ha­beck (35,74 Pro­zent) durch­ge­setzt. Am schlech­tes­ten schnitt der ein­zige Be­wer­ber vom lin­ken Par­teiflü­gel a


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  • The­men des Ta­ges

    Die Grü­nen set­zen auf die Mitte

    18.01.2017, 17:22 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Das Er­geb­nis ist knapp und ein­deu­tig zu­gleich. Zwar hat die Grü­nen-Ba­sis Cem Öz­de­mir mit we­ni­gen Stim­men Vor­sprung vor dem Zweit­plat­zier­ten Ro­bert Ha­beck zum Spit­zen­kan­di­da­ten ge­wählt. Aber die bei­den Kan­di­da­ten der Rea­los, also der eher prag­ma­ti­schen und wert­kon­ser­va­ti­ven Grü­nen, hol­ten zu­sam­men ü­ber 70 Pro­zent. Der Par­te­linke An­ton Ho­frei­ter kam da­ge­gen nur auf 26 Pro­zent. Das ist ein State­ment des Grü­nen-Fußvolks: Wir wol­len in die Mit­te. Kommt mit Ka­trin Göring-Eckardt, die als ein­zige weib­li­che Kan­di­da­tin ohne Kon­kur­renz an­ge­tre­ten war, und Öz­de­mir nun Schwarz-Grün oder, wenn's nicht reicht, gar Schwarz-Gelb-Grün im Bund? Die Grü­nen strei­ten das ab, ihr «Wir kämp­fen nur für un­s» ist schon zum Dogma ge­wor­den. Auch am Mitt­woch ver­wen­den die frisch gekür­ten Spit­zen­kan­di­da­ten den größten Teil ih­rer einstün­di­gen Pres­se­kon­fe­renz dar­auf, ihre Ei­genstän­dig­keit zu be­to­nen. Mit mäßi­gem Er­folg. Dass Göring-Eckardt den Mer­kel-Fan Win­fried Kretsch­mann aus


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  • The­men des Ta­ges

    Die Hö­cke-Rede von Dres­den in Wort­laut-Aus­zü­gen

    18.01.2017, 17:07 Uhr - Dres­den (d­pa) - Mit sei­ner Rede zur deut­schen Ver­gan­gen­heits­be­wäl­ti­gung in Dres­den hat der Thürin­ger AfD-Po­li­ti­ker Björn Hö­cke par­teiü­ber­grei­fend für Empörung ge­sorgt. Die Deut­sche Presse-Agen­tur do­ku­men­tiert Pas­sa­gen dar­aus im Wort­laut:. «Wir Deut­schen, also un­ser Volk, sind das ein­zige Volk der Welt, das sich ein Denk­mal der Schande in das Herz sei­ner Haupt­stadt ge­pflanzt hat.» «Und bis heute sind wir nicht in der La­ge, un­sere ei­ge­nen Op­fer zu be­trau­ern.» «An­statt die nach­wach­sende Ge­ne­ra­tion mit den großen Wohl­tätern, den be­kann­ten, welt­be­we­gen­den Phi­lo­so­phen, den Mu­si­kern, den ge­nia­len Ent­de­ckern und Er­fin­dern in Berührung zu brin­gen, von de­nen wir ja so viele ha­ben,...viel­leicht mehr als je­des an­dere Volk auf die­ser Welt..., und an­statt un­sere Schü­ler in den Schu­len mit die­ser Ge­schichte in Berührung zu brin­gen, wird die Ge­schich­te, die deut­sche Ge­schich­te, mies und lächer­lich ge­macht.» «Und diese däm­li­che Be­wäl­ti­gungs­po­li­tik, die lähmt uns heute noch viel


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  • Der Psychiater und Gutachter Henning Saß hält Beate Zschäpe für schuldfähig. Foto: Andreas Gebert
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    Gut­ach­ter: Zschäpe schuld­fähig und mög­li­cher­weise ge­fähr­lich

    18.01.2017, 17:02 Uhr - Mün­chen (d­pa) - Die mut­maß­li­che Rechts­ter­ro­ris­tin Beate Zschäpe ist nach Ein­schät­zung des psych­ia­tri­schen Gut­ach­ters im NSU-Pro­zess schuld­fähig und mög­li­cher­weise im­mer noch ge­fähr­lich. Der Sach­ver­stän­dige Hen­ning Saß sagte vor dem Münch­ner Ober­lan­des­ge­richt, er sehe bei der An­ge­klag­ten keine psy­chi­schen Störun­gen «­mit Aus­wir­kun­gen auf die Ver­ant­wort­lich­keit». Fest­stell­bar seien zwar An­zei­chen für «­Dis­so­zia­lität». Diese reich­ten für den Be­fund ei­ner psy­cho­pa­thi­schen Per­sön­lich­keitss­truk­tur aber nicht aus, ebenso we­nig wie die in­ten­si­ven po­li­tisch-ideo­lo­gi­schen Ü­ber­zeu­gun­gen Zschä­pes. Saß weckte in sei­nem Gut­ach­ten auch Zwei­fel an Zschä­pes mehr­fa­chen Er­klärun­gen während des Pro­zes­ses, sie habe nie vorab von den Mor­den ih­rer bei­den Part­ner Uwe Mund­los und Uwe Böhn­hardt er­fah­ren und sich während der fast 14 Jahre dau­ern­den Zeit im Un­ter­grund nur wi­der­wil­lig un­ter­ge­ord­net.  Da­ge­gen sprächen die Aus­sa­gen zahl­rei­cher Zeu­gen. Die hät­ten Zschäpe zwar als «freund­lich» od


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  • The­men des Ta­ges

    Ju­lian Assange - streit­ba­rer Wi­ki­leaks-Kämp­fer

    18.01.2017, 17:00 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Der Jour­na­list Ju­lian Assange gilt als maß­geb­li­cher Mit­grün­der der Enthül­lungs­platt­form Wi­ki­leaks, die Ein­blick in un­et­hi­sches Ver­hal­ten von Re­gie­run­gen und Un­ter­neh­men ver­spricht. Sei­nen Kri­ti­kern gilt der 44-jäh­rige ge­bür­tige Aus­tra­lier je­doch nicht nur als schil­lernde Per­sön­lich­keit, son­dern viel­fach auch als selbst­ge­fäl­li­ger Ak­teur, der mit der Ver­öf­fent­li­chung heik­ler In­for­ma­tio­nen so­gar das Le­ben an­de­rer Men­schen aufs Spiel setzt. Zu­letzt war Assange in die Kri­tik ge­ra­ten, nach­dem während der heißen Wahl­kampf­phase in den USA ver­trau­li­che E-Mails von Ser­vern der De­mo­kra­ten ge­stoh­len und teils auf Wi­ki­leaks ver­öf­fent­licht wur­den. Das wurde als ge­ziel­tes Stör­feuer ge­gen die de­mo­kra­ti­sche Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­tin Hil­lary Clin­ton ge­wer­tet. Den Vor­wurf, Wi­ki­leaks habe ge­mein­same Sa­che mit rus­si­schen Ha­ckern ge­macht, wies Assange - zu­letzt auch in ei­ner Vi­deo-Schalte in der Ber­li­ner Volks­bühne - ve­he­ment zurück. Assange kam am 3. Juli 1971 im aus


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  • The­men des Ta­ges

    Oba­mas späte Gna­de: Chel­sea Man­ning kommt früher frei

    18.01.2017, 16:34 Uhr - Wa­shing­ton (d­pa) - Für die einen ist sie eine Hel­din, für die an­de­ren eine Lan­des­ver­räte­rin. Seit fast sie­ben Jah­ren sitzt Chel­sea Man­ning im Ge­fäng­nis, weil sie Hun­dert­tau­sende ge­heime Do­ku­mente des US-Mi­litärs und des Außen­mi­nis­te­ri­ums an Wi­ki­leaks wei­ter­ge­ge­ben hat. Bis 2045 sollte sie in Haft blei­ben, aber nun hat Ba­rack Obama die 29-Jäh­rige we­nige Tage vor dem Ende sei­ner Prä­si­dent­schaft be­gna­digt. Man­ning kommt im Mai frei. Obama schaffte da­mit ein­mal mehr Tat­sa­chen, be­vor sein um­strit­te­ner Nach­fol­ger Do­nald Trump ins Weiße Haus ein­zieht. Und er lenkte die Bli­cke auf Ju­lian Assan­ge, den Wi­ki­leaks-Grün­der, der seit vier­ein­halb Jah­ren in der ecua­do­ria­ni­schen Bot­schaft in Lon­don lebt. Denn Assange hatte vor ei­ner Wo­che kund­ge­tan, er werde ei­ner Aus­lie­fe­rung an die USA zu­stim­men, sollte Obama Man­ning be­gna­di­gen. Er will je­doch zunächst in der ecua­do­ria­ni­schen Bot­schaft in Lon­don blei­ben. Seit Ta­gen wurde darü­ber spe­ku­liert, dass Obama Man­ning be­gna­di­gen könnte


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  • Pessimistischer als zu Beginn seiner Amtszeit: Bundespräsident Joachim Gauck spricht im Schloss Bellevue in Berlin. Foto: Michael Kappeler
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    Gauck sieht De­mo­kra­tie in Deutsch­land in Ge­fahr

    18.01.2017, 16:27 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Bun­desprä­si­dent Joa­chim Gauck hat in ei­ner Rede zum Ende sei­ner Amts­zeit vor Ge­fah­ren für die De­mo­kra­tie in Deutsch­land ge­warnt. Er er­in­nerte vor etwa 200 Gäs­ten im Schloss Bel­le­vue an sei­ne An­tritts­rede 2012 und sag­te: «­Nun, nach fast fünf Jah­ren, bin ich stär­ker be­ein­flusst von dem Be­wusst­sein, dass die­sem de­mo­kra­ti­schen und sta­bi­len Deutsch­land auch Ge­fah­ren dro­hen. Und dass große An­stren­gun­gen not­wen­dig sein wer­den, um es für die Zu­kunft stark zu ma­chen.» Gauck nannte die Krise der Eu­ropäi­schen Union mit dem be­vor­ste­hen­den Aus­tritt Groß­bri­tan­ni­ens, aber auch die ­Kriege im Na­hen Os­ten und in der Ostu­kraine so­wie die rus­si­sche Be­set­zung der Krim. Da­mit seien die be­grenz­ten Hand­lungs­mög­lich­kei­ten deut­scher und eu­ropäi­scher Außen­po­li­tik sicht­bar ge­wor­den. Auch die Be­dro­hung durch den is­la­mis­ti­schen Ter­ror sei ­ge­wach­sen. Mit dem Amts­an­tritt des ge­wähl­ten US-Prä­si­den­ten Do­nald Trump ent­stün­den neue Her­aus­for­de­run­gen für die in­ter­na­tio­nale Ord­nung. «


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  • Geballte Faust zum Ende seiner Amtszeit: US-Vizepräsident Joe Biden attackierte beim Weltwirtschaftsforum die Politik Wladimir Putins scharf. Foto: Michel Euler
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    Bi­den: Russ­land will li­be­rale Ord­nung zum Ein­sturz brin­gen

    18.01.2017, 16:20 Uhr - Da­vos (d­pa) - Be­glei­tet von schar­fen An­grif­fen auf Russ­land hat der schei­dende US-Vi­ze­prä­si­dent Joe Bi­den für eine enge Bin­dung zwi­schen den USA und der EU ­ge­wor­ben. Die USA und Eu­ropa müss­ten den Kampf an­führen, um li­be­rale Werte zu ver­tei­di­gen, sagte Bi­den beim Welt­wirt­schafts­fo­rum in Da­vos. «Russ­land nutzt je­des ver­füg­bare Mit­tel, um ge­gen das eu­ropäi­sche Pro­jekt vor­zu­ge­hen», sagte Bi­den. Der Kreml­chef Wla­di­mir Pu­tin wolle zu ei­ner Po­li­tik der Ein­fluss­s­phären zurück­keh­ren. «­Die Ab­sicht ist ein­deu­tig: um die li­be­rale in­ter­na­tio­nale Ord­nung zum Ein­sturz zu brin­gen.» Um die­ses Ziel zu er­rei­chen, heize Pu­tin Ge­walt in an­de­ren Län­dern an und un­ter­stütze Se­pa­ra­tis­ten etwa in der Ostu­krai­ne, sagte Bi­den in sei­ner letz­ten Grund­satz­rede im Amt. Pu­tin nutze Ener­gie und Kor­rup­tion als Waf­fen, stärke un­de­mo­kra­ti­sche Kräfte mit­hilfe von Pro­pa­gan­da. Da­mit soll­ten «Jahr­zehnte des Fort­schritts» zer­stört wer­den. Bi­den wurde vom Pu­bli­kum mit großem Bei­fall und lau­ten Ju­bel­rufe


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  • Die britische Premierministerin Theresa May erreicht nach der Rede zum Brexit ihren Amtssitz in der Londonerr Downing Street. Foto: Matt Dunham
    The­men des Ta­ges

    Die EU er­war­tet nach Mays Br­e­xit-Rede harte Ver­hand­lun­gen

    18.01.2017, 15:21 Uhr - Lon­don/­Brüs­sel (d­pa) - Nach der großen Br­e­xit-Rede der bri­ti­schen Pre­mier­mi­nis­te­rin The­resa May er­war­tet die EU äußerst schwie­rige Ver­hand­lun­gen. May hatte am Diens­tag an­gekün­digt, ihr Land werde den eu­ropäi­schen Bin­nen­markt ver­las­sen. . Be­kennt­nisse zu ei­ner en­gen Part­ner­schaft gin­gen ein­her mit Dro­hun­gen, sollte die EU Groß­bri­tan­nien im Bemühen um ein um­fas­sen­des Frei­han­dels­ab­kom­men Steine in den Weg le­gen. «Das wer­den sehr, sehr, sehr schwie­rige Ver­hand­lun­gen», kom­men­tierte der EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Jean-Claude Jun­cker. Man wolle einen Deal, der so­wohl für Groß­bri­tan­nien als auch für die EU fair sei. «Ich für mei­nen Teil werde al­les dafür tun, dass diese Ver­hand­lun­gen zu ei­ner aus­ge­wo­ge­nen Lö­sung führen», sagte Jun­cker vor dem Eu­ro­pa­par­la­ment in Straß­burg. Es werde aber nicht leicht sein, die Vor­stel­lun­gen bei­der Sei­ten un­ter einen Hut zu brin­gen - auch weil Groß­bri­tan­nien von der EU als «Dritt­staat» be­han­delt werde müs­se. Bun­des­kanz­le­rin An­gela Mer­kel (C


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  • Hat mit massiver Kritik am Holocaust-Gedenken der Deutschen Empörung ausgelöst: der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke. Foto: Axel Heimken/Archiv
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    Hö­cke löst mit Kri­tik an Ho­lo­caust-Ge­den­ken Empörung aus

    18.01.2017, 15:10 Uhr - Dres­den (d­pa) - Der Thürin­ger AfD-Vor­sit­zende Björn Hö­cke hat mit mas­si­ver Kri­tik am Ho­lo­caust-Ge­den­ken der Deut­schen Empörung aus­gelöst. Of­fen­sicht­lich mit Blick auf das Ho­lo­caust-Mahn­mal in Ber­lin sagte Hö­cke auf ei­ner Ver­an­stal­tung der Jun­gen Al­ter­na­tive am Diens­tag­abend in Dres­den: «Wir Deut­schen, also un­ser Volk, sind das ein­zige Volk der Welt, das sich ein Denk­mal der Schande in das Herz sei­ner Haupt­stadt ge­pflanzt hat.» Zu­dem ver­glich der AfD-Mann Bun­des­kanz­le­rin An­gela Mer­kel (C­DU) ­mit dem ehe­ma­li­gen DDR-Staats­chef Erich Honecker. SPD, Grüne und der Zen­tral­rat der Ju­den in Deutsch­land kri­ti­sier­ten Hö­cke scharf. Hö­cke be­stritt, das Ho­lo­caust-Ge­den­ken der Deut­schen kri­ti­siert zu ha­ben. Eine sol­che Aus­le­gung sei eine «bös­ar­tige und be­wusst ver­leum­dende In­ter­pre­ta­tion» des­sen, was er ge­sagt ha­be, schrieb Hö­cke am Mitt­woch in ei­ner in Er­furt ver­öf­fent­lich­ten Stel­lung­nah­me. Wört­lich habe er ge­sagt: «Wir Deut­schen sind das ein­zige Volk, das sich ein Denk­mal


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  • Bundesinnenminister Thomas de Maiziere der nicht öffentlichen Sitzung des Innenausschusses des Bundestags. Foto: Maurizio Gambarini
    Brenn­punkte

    Fall Am­ri: Rufe nach Neu­or­ga­ni­sa­tion der Ter­ror­ab­wehr

    18.01.2017, 14:54 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Po­li­ti­ker al­ler Par­teien wol­len als Kon­se­quenz aus dem An­schlag auf den Ber­li­ner Weih­nachts­markt die Ver­ant­wort­lich­kei­ten in der Ter­ror­ab­wehr neu or­ga­ni­sie­ren. Kri­tik gab es während ei­ner Sit­zung des In­nen­aus­schus­ses vor al­lem an der Ar­beits­weise des Ge­mein­sa­men Ter­ror­ab­wehr­zen­trums (G­TA­Z), in dem die Si­cher­heits­behör­den von Bund und Län­dern ­In­for­ma­tio­nen aus­tau­schen.  Die Grü­nen-In­nen­po­li­ti­ke­rin I­rene Mi­ha­lic bemän­gel­te, im GTA­Z herr­sche «eine Art or­ga­ni­sierte Ver­ant­wor­tungs­lo­sig­keit». Ar­min Schus­ter (C­DU) sag­te, es rei­che nicht aus, dass sich die Behör­den im GTAZ zwar ü­ber po­ten­zi­elle Ter­ro­ris­ten aus­tausch­ten, die Zu­stän­dig­keit für die ein­zel­nen Fälle dann aber bei den Län­dern ver­blei­be.  Der in­nen­po­li­ti­sche Spre­cher der Uni­ons­frak­tion, Ste­phan Mayer (C­SU), sieht die Ver­säum­nisse vor al­lem bei den Län­dern Nord­rhein-West­fa­len und Ber­lin, in de­nen sich Amri auf­ge­hal­ten hat­te. Der Tu­ne­sier sei ab­ge­se­hen von sei­nen Kon­tak­ten zu ra­di­ka­len Is­la­mis­ten


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  • The­men des Ta­ges

    Der po­li­ti­sche Grenz­gän­ger Björn Hö­cke

    18.01.2017, 13:48 Uhr - Er­furt (d­pa) - Der Mann, der Bun­des­kanz­le­rin An­gela Mer­kel (C­DU) in ei­ner Zwangs­ja­cke aus dem Kanz­ler­amt ab­führen las­sen woll­te, spielt oft mit den Ängs­ten der Men­schen. Thürin­gens AfD-Spit­zen­po­li­ti­ker Björn Hö­cke (44) ist da­mit bun­des­weit be­kannt ge­wor­den. Seit Herbst 2014 sitzt der be­ur­laubte Leh­rer im Thürin­ger Land­tag. Als 2015 Hun­dert­tau­sende Flücht­linge nach Deutsch­land ka­men, tauchte sein Name nicht mehr nur in den re­gio­na­len Zei­tun­gen auf. Mit dem Thema Flücht­linge ist die AfD stark ge­wor­den - und mit ihr Björn Höcke. Auf De­mons­tra­tio­nen wird er mit «Höcke, Höcke»-Ru­fen ge­fei­ert. Bei sei­nem um­strit­te­nen Auf­tritt am Diens­tag­abend vor der AfD-Ju­gend in Dres­den be­grüßten ihn An­hän­ger laut­stark mit dem Sprech­chor «Ehre für Höcke». Hö­cke tritt stets adrett ge­klei­det auf. Der ge­bür­tige West­fale gilt als ziel­stre­big. Sei­ner Par­tei setzt er eben­falls ehr­gei­zige Zie­le. Be­ob­ach­ter und Po­li­tik­wis­sen­schaft­ler ver­or­ten Hö­cke in sei­ner Par­tei rechtsaußen. Für Sach­sens


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