Heidi Reckleben-Meyer DH

Heidi Reckleben-Meyer DH

Landkreis 07.10.2018 Von Heidi Reckleben-Meyer

Bücher, die Begleiter werden

Guten Tag

Wenn der Herbst langsam Einzug hält, die Bäume ihre Blätter verlieren und es abends bereits dunkel ist, wenn man von der Arbeit nach Hause kommt, gibt es kaum etwas gemütlicheres, als es sich mit einem Buch vor dem Kaminofen gemütlich zu machen. Nicht selten wartet noch das eine oder andere Buch – eigentlich für den Sommer-Urlaub gekauft – darauf, ausgepackt und gelesen zu werden.

Da steht man dann etwas unschlüssig vorm Bücherregal. Ein Krimi? Ein Thriller? Oder doch lieber etwas Lustiges? Nicht selten bleibt der Blick dann an der Handvoll Kinder- und Jugendbücher hängen, die schon einige Umzüge hinter sich gebracht und im Grunde schon zu Lebensbegleitern geworden sind. Diese Bücher erzählen neben ihrem eigentlichen Inhalt auch immer noch eine andere Geschichte.

Bei jedem einzelnen davon weiß ich, woher ich es habe und auch, wer es mir zu welchem Anlass geschenkt hat oder ob ich es mir einst zusammengespart und selbst gekauft habe. So manches Jugendbuch habe ich im Laufe der Jahre verschenkt. Bei einigen hat mich das im Nachhinein geärgert.

Und so halte ich auf Flohmärkten immer Ausschau nach solchen „alten Bekannten“, zu denen beispielsweise „Die geheimnisvolle Höhle“ von Hans Mielke aus dem Jahr 1973 zählt. Verschenkt habe ich mein ursprüngliches Exemplar sicherlich nicht, dazu mochte ich die Geschichte um die vier Jungen, die in Frankreichs Höhlen ein Abenteuer erleben, schon immer zu gerne, aber womöglich habe ich es verliehen. Und so kann ich nicht ganz ausschließen, dass ich eines Tages auf dem Flohmarkt genau dieses Buch wiederentdecke und ich bei dieser Gelegenheit, das Buch noch einmal kaufe.

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Erstellt:
7. Oktober 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 51sec

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