Arne Hildebrandt DH

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Guten Tag 04.02.2019 Von Arne Hildebrandt

Bücher in Kartons einfach abgestellt

Was macht man, wenn das Bücherregal überquillt? Man sortiert Bücher aus. Zum Wegwerfen sind sie meist zu schade. Also verkaufen? Wer sich die Mühe machen will, kann es im Internet versuchen. Man kann sie aber auch spenden. Offene Bücherschränke bieten sich dafür an. Das dachte sich offenbar auch ein Drakenburger, der einen Bananenkarton voller Bücher den Drakenburgern zum Ausleihen spendete.

Gut gedacht, schlecht gemacht. Denn der Bücherschrank an der ehemaligen Volksbank ist ziemlich voll. Womöglich stellte er deshalb den Karton einfach beim Bäcker nebenan ab. Zwar unters Dach, damit sie nicht nass werden. Aber was bitteschön soll der Bäcker mit den Büchern? Gleich dreimal passierte es in jüngster Zeit, fiel Dorothea Domeyer auf. Sie ärgert sich darüber, findet es rücksichtslos.

Beim ersten Mal sortierte die Verkäuferin die Bücher netterweise im Bücherschrank ein. Die nächsten Male standen die vollen Kisten aber direkt vor dem Bücherschrank. Nach dem Motto: Seht doch zu, wie ihr damit fertig werdet. Verwaltet wird der Bücherschrank von der zweiten Vorsitzenden des Heimatvereins Drakenburg Brigitte Meyer-Franken.

Heimatvereinsvorsitzender Wolfgang Braun rät, sie anzurufen und einen Termin zu vereinbaren, damit die Bücher in der Olen Schüne trocken gelagert werden können. Oder ob überhaupt noch Bücher angenommen werden. Brigitte Meyer-Franken ist unter Telefon (0 50 24) 2 75 zu erreichen.

Was aus den Büchern in den abgestellten Kartons geworden ist? „Sie sind nass geworden, wir mussten sie leider wegschmeißen“, bedauert Braun. „Das ist zu schade“, sagt er. Wie gesagt: gut gedacht, schlecht gemacht.

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Erstellt:
4. Februar 2019, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 47sec

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