Freuen sich über die Begeisterung, mit der Kinder lernen (von links): Paul Ladwig, Carla Clasen und Isahboe Grentz.Foto: Landkreis Nienburg

Freuen sich über die Begeisterung, mit der Kinder lernen (von links): Paul Ladwig, Carla Clasen und Isahboe Grentz. Foto: Landkreis Nienburg

Landkreis 21.03.2021 Von Die Harke

Bufdis für Schulen gesucht

Ab sofort sind Bewerbungen für den Bundesfreiwilligendienst an weiterführenden Schulen im Kreis möglich

Für das Schuljahr 2021/2022 bietet der Landkreis Nienburg jungen Menschen wieder die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Bundesfreiwilligendienstes (BFD) ein Jahr lang im beruflichen Alltag an Schulen auszuprobieren. Gleich nach den Sommerferien geht es los – und zwar an den Berufsbildenden Schulen Nienburg, den Oberschulen Hoya, Marklohe, Steimbke, Uchte und an der Integrierten gesamtschule in Nienburg. Wer Interesse hat, kann sich ab sofort unter bewerbungen@kreis-ni.de bewerben.

„Die aktuellen Bundesfreiwilligendienstler sind in einer ganz neuen Rolle ihrem ehemaligen Schulalltag begegnet. Carla, Isahboe und Paul sind im Sommer 2020 als Abiturientinnen und Abiturient aus der Schule gekommen und stehen nun an ihren Schulen plötzlich auf der ‚anderen‘ Seite. Das haben sie wirklich toll gemeistert“, lobt Carmen Prummer, Leiterin der Koordinierungsstelle Migration und Bildung, die für die Begleitung der Freiwilligen zuständig ist.

Vorrangiges Ziel des BFD an Schulen ist die Integration von zugewanderten Kindern und Jugendlichen ins Schulleben. Carla Clasen unterstützt hierbei an der OBS Marklohe, Isahboe Grentz an der OBS Uchte und Paul Ladwig an der OBS Hoya. „Wir sind alle begeistert von den unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten, die es für uns gibt. Es ist spannend, was man dabei alles kennenlernen und erfahren kann“, sagt Carla Clasen. Denn die sogenannten Bufdis beschäftigen sich neben der Integration von Schülern mit Migrationshintergrund zusätzlich auch mit anderen sozialen Bereichen der Schulen, wie zum Beispiel dem Sozialtraining in Klassen oder Arbeitsgruppen oder mit Projekten gegen Rassismus. Aber auch die Unterstützung der Lehrkräfte und der Schulsozialarbeiter ist erwünscht.

„Kein Tag ist wie der andere. Es gibt immer neue Aufgaben und Herausforderungen, an denen man Tag für Tag wächst“, sagt Paul Ladwig. Die drei jungen Leute berichten, dass das Schönste an ihrem Bundesfreiwilligenjahr nicht nur die vielen Erfahrungen, das Kennenlernen von neuen Menschen und das Lernen anderer Kulturen, sondern vor allem die täglichen Erfolge seien. „Es ist einfach klasse zu sehen, wie schnell die Kinder und Jugendlichen lernen und vor allem: wie wichtig ihnen eine gute Bildung ist. Manchmal komme ich mit der Nachbearbeitung der Arbeitsblätter gar nicht mehr hinterher“, berichtet Isahboe Grentz.

Durch das Bundesfreiwilligenjahr begleitet die Koordinierungsstelle Migration und Bildung. Zusammen mit Carmen Prummer gibt es regelmäßige Dienstbesprechungen, außerdem gehören 25 Fortbildungstage in das Praktikumsjahr. Für die geleistete Arbeit gibt es ein monatliches Taschengeld von 300 Euro plus 60 Euro Verpflegungspauschale.

Wer Interesse hat, kann sich bei Melanie Kahl vom Fachbereich Personalwirtschaft unter der E-Mail-Adresse bewerbungen@kreis-ni.de um einen BFD bewerben. Für Fragen ist Carmen Prummer zuständig und unter (0 50 21) 96 76 86 oder migration@kreis-ni.de zu erreichen.

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Erstellt:
21. März 2021, 16:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 21sec

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