Wilhelm Cordes (Mitte) ließ sich von Dr. Thorsten Krüger (links) und Horst Axmann gratulieren. pda

Wilhelm Cordes (Mitte) ließ sich von Dr. Thorsten Krüger (links) und Horst Axmann gratulieren. pda

Liebenau 10.09.2019 Von Die Harke, Von Nikias Schmidetzki

Bundesmeister: Titelflut für Wilhelm Cordes

Nienburger gänzt beim jagdlichen Schießen / Ulrike Schwerdtfeger auch erfolgreich

Mehrfacherfolg für Wilhelm Cordes – ausgerechnet im Heimatkreis: Der Nienburger ist bei der 65. Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen des Deutschen Jagdverbandes Meister in der Gesamtwertung sowie in der Kombination Büchse und Flinte geworden. Ulrike Schwerdtfeger aus Liebenau ist zudem mit der Damenmannschaft Dritte und in der Kombination Siebte geworden. Auf dem Schießstand der Landesjägerschaft Niedersachsen in Liebenau beteiligten sich 700 Jägerinnen und Jäger aus der gesamten Bundesrepublik. Die dreitägigen Wettbewerbe wurden in den Disziplinen Lang-, Kurz- und Büchsen-Schießen sowie in Kombination Büchse und Flinte durchgeführt.

Bei der abschließenden Siegerehrung war bei dem 77-jährigen Cordes die Freude groß, hatte er zu dem Erfolg in der Kombination auch die beste Gesamtleistung in der Kombination erreicht. Bundesschießleiter Dr. Thorsten Krüger zeichnete ihn daher mit einem großen Wanderpreis aus. Zusätzlich belegte der Nienburger Hobby-Jagdschütze einen guten zweiten Platz im Flintenschießen. Ein weiterer Erfolg, an dem Cordes beteiligt war, ist der erste Platz der Niedersachsen-Mannschaft, die zum sechsten Mal in der Seniorenklasse am erfolgreichsten war.

„Ich freue mich sehr über die erreichten Ergebnisse“, sagte Wilhelm Cordes. Zu den ersten Gratulanten von Wilhelm Cordes gehörten einer der Hauptrichter des Deutschen Jagdverbandes, Horst Axmann aus Landesbergen, und seine Mitspieler von der Jagdhornbläsergruppe Nienburg, die die Siegerehrung mit jagdlichen Signalen begleitete.

Der frisch gekürte Bundesmeister Cordes ist bereits seit 50 Jahren aktiv im jagdlichen Schießen und kommt nach eigenen Angaben mit wenig Trainingseinheiten aus, weil er über umfangreiche Erfahrungen verfüge. Natürlich gehöre aber auch eine Partie Glück und Talent dazu, betonte er abschließend.

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Erstellt:
10. September 2019, 22:17 Uhr
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