Südkreis 04.04.2017 Von Die Harke

Bundesministerium fördert E-Mobiliät

Kommunen setzen auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind in den drei Kommunen, dem Flecken Steyerberg, der Samtgemeinde Liebenau und dem Landkreis Nienburg sowie in der Gemeinde Saerbeck aus Nordrhein-Westfalen, schon seit Langem Programm. Nun wird das Engagement durch die Zusage für Fördermittel zu einem E-Mobilitätskonzept durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gekrönt. Unter der Überschrift „Wir werden E-mobil: Neue Wege zur nachhaltigen Mobilität in ländlichen Kommunen (WENaMo)“ fördert das Bundesverkehrsministerium Vorhaben, die die Verkehrs- und Versorgungsstruktur nachhaltig stärken. „Mobilität im ländlichen Raum zu erhalten – und dies möglichst umweltfreundlich – ist das oberste Ziel unserer Zusammenarbeit, um die gesellschaftliche Teilhabe unser Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten und uns als attraktiver Wirtschaftsstandort zu präsentieren“, argumentiert [DATENBANK=469]Heinz-Jürgen Weber[/DATENBANK], Bürgermeister des Fleckens Steyerberg. Dabei soll es beim Konzept nicht bleiben, denn darüber hinaus sollen gezielt Umsetzungsmaßnahmen eingeleitet werden. Als Ergebnis wünscht man sich, dass neue Geschäftsmodelle und Arbeitsplätze geschaffen werden, die das Thema „E-Mobilität“ für die Zukunft bereithält.

Die beiden Planungsbüros SHP Ingenieure aus Hannover und die Interlink aus Berlin unterstützen die drei Kommunen bei der Entwicklung dieses Konzeptes. Das erste gemeinsame Projekttreffen mit den beiden beauftragten Planungsbüros fand kürzlich in Steyerberg statt. Für das E-Mobilitätskonzept werden bereits vorhandene Ansätze miteinander verknüpft, aber auch Potenziale aufgezeigt, die die E-Mobilität weiter stärken.

Die Akteure verständigten sich dabei auf eine konstruktive und ergebnisorientierte Zusammenarbeit und stimmten das gemeinsame Vorgehen und einen Zeitplan ab. Die drei Kommunen und die Planungsbüros setzen bei der Bearbeitung auf die Beteiligung engagierter Bürger und regionaler Akteure in Form von Onlinebefragungen und Workshops.

Am Ende der Projektarbeit soll im Herbst 2017 ein Leitfaden entstehen, der es ermöglicht, die gewonnenen Erkenntnisse auch auf andere ländliche Räume zu übertragen. Darüber hinaus werden Vorschläge zur Umsetzung aufgezeigt. Die Akteure weisen gleich zum Start allerdings auf eine wichtige Frist hin: Denn nur noch bis zum 28. April können Investoren, Städte und Gemeinden beim BMVI Förderanträge zum Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur stellen. Bei Interesse können sich Unternehmen ab sofort an die Bundesagentur für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) wenden und ihre Förderanträge stellen.

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Erstellt:
4. April 2017, 21:00 Uhr
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