Ein 17-Jähriger hielt sich für pfiffiger als die Polizei. Nun ist er etwas ärmer. Symbolfoto: MiguelAngelJunquera - stock.adob

Ein 17-Jähriger hielt sich für pfiffiger als die Polizei. Nun ist er etwas ärmer. Symbolfoto: MiguelAngelJunquera - stock.adob

Nienburg 09.09.2020 Von Die Harke

Bus-Grinser am Ende ganz kleinlaut

17-Jähriger trägt im Bus keine Maske – und rechnet nicht mit der Hartnäckigkeit eines Polizisten

Sich aktuellen Bestimmungen zu widersetzen und im gleichen Zuge einen Polizeibeamten anzugrinsen, ist vermutlich nicht die beste Idee – musste am Dienstag ein 17-Jähriger feststellen.

Am Nachmittag gegen 15.30 Uhr führte ein Polizeibeamter der Inspektion in Nienburg eine mobile „Corona-Streife“ durch. Sein Augenmerk lag dabei auf der Überwachung der Maskentragepflicht an Bushaltestellen und in den Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs. Nach dem landesweiten Kontrolltag „Wir tragen Maske“ am 2. September werden auch zukünftig immer wieder stichprobenartig Kontrollen durchgeführt.

In der Marienstraße fiel dem Beamten ein junger Businsasse auf, der ihn aus dem Fahrzeug heraus angrinste, das Fehlen der Mund-Nase-Bedeckung deutlich zur Schau stellend. Der Polizeibeamte folgte dem Bus, stoppte ihn und kontrollierte die Personalien des jungen Mannes.

Da sich der 17-jährige immer noch nicht genötigt sah, den Schutz zu tragen, wurde ihm die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens bekannt gegeben. Bußgeld-Rahmen: zwischen 100 und 250 Euro. Erst nach der Androhung eines Platzverweises aus dem Bus und der Aussicht, den weiteren Weg zu Fuß zurücklegen zu müssen, setzte der Jugendliche widerwillig den vorgeschriebenen Schutz auf.

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Erstellt:
9. September 2020, 10:57 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 34sec

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Katrin Barg 09.09.202016:47 Uhr

Ich halte das Symbolbild für unpassend. Dieses Bild ist u.U. meinungsbildend. (Migranten)
Wer liest denn schon das Kleingedruckte?!


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