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02.07.2020 Von Die Harke

CBD: Wirkung und Anwendung der Wunderpflanze

Die Einnahme von CBD bei akuten Schmerzen sowie verschiedenen Erkrankungen gewinnt in der Medizin immer mehr an Bedeutung. Als pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel ist es gut verträglich und besitzt nachweislich viele gesundheitsfördernde Eigenschaften für den menschlichen Körper.

Da CBD keine unerwünschten Auswirkungen auf die Niere und Leber sowie Herz und Darm hat, wird es immer häufiger als Ergänzung oder Alternative zu synthetischen Medikamenten herangezogen. Vor allem viele Schmerzpatienten berichten bereits von der effektiven Wirkung der Wunderpflanze.

CBD – auch als Cannabidiol bekannt – wird aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen und besitzt weder psychoaktive noch suchtfördernde Eigenschaften. Heutzutage ist die Wirkung von CBD durch viele Studien erforscht und die Anwendung von Ärzten und sogar im Sport anerkannt. Eingenommen bietet CBD ein besonders vielfältiges Anwendungsgebiet. Es wirkt hauptsächlich entzündungshemmend, krampflösend, antioxidativ, antibakteriell und schützt die Nerven, kann aber auch eine antipsychotische Wirkung besitzen.

In diesem Zusammenhang wirkt CBD entspannend und angstlösend und wird so auch bei der Behandlung psychotischer Erkrankungen eingesetzt. Als pflanzliches Schmerz- und Arzneimittel ist CBD auf dem Markt frei erhältlich, nicht verschreibungspflichtig und der Kauf absolut legal. Apotheken oder verschiedene Hersteller wie beispielsweise Nordic Oil bieten hochwertige und sichere CBD-Produkte auch im Internet an.

Wie genau CBD im Körper wirkt, wurde noch nicht eindeutig nachgewiesen. Es gibt lediglich einige Erklärungsversuche von Forschern, die erste Hinweise auf den Effekt von CBD geben. Einigkeit besteht zumindest darin, dass CBD Einfluss auf die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems hat und aktiv die Schmerzweiterleitung beeinflusst. Zum einen kann CBD selber die Rezeptoren besetzen, zum anderen ist es auch möglich, dass es die körpereigene Cannabinoid-Produktion anregt, welche dann wiederum auf die Rezeptoren einwirken.

Dank der Vielzahl an positiven Eigenschaften von Cannabidiol ist das Anwendungsgebiet breit gefächert. Vor allem wird CBD in der Schmerztherapie eingesetzt, um Symptome chronischer, neuropathischer aber auch neurologischer Erkrankungen zu lindern.

Dazu zählen beispielsweise die Behandlung rheumatischer Erkrankungen wie Arthrose oder Arthritis, Begleiterscheinungen einer Krebstherapie und chronische Erkrankungen wie Kopfschmerzen und Migräne, Magen- und Darmerkrankungen, Menstruationsschmerzen, Fibromyalgie oder Rücken- und Gelenkschmerzen. Auch im Leistungssport kann CBD bei Sportverletzungen, Blutergüssen oder bei Überlastung eingenommen werden, denn es wurde von der Liste der verbotenen Substanzen der World Anti-Doping Agency gestrichen.

Bei neurologischen Erkrankungen wie multipler Sklerose, Epilepsie oder Parkinson kann CBD die Lebensqualität der Patienten deutlich steigern und spastische Symptome lindern. Die antipsychotische Wirkung von Cannabidiol wird besonders in der Therapie von Depressionen, Angst- und Schlafstörungen, ADHS oder Autismus geschätzt.

Entscheidet man sich für die Verwendung von CBD, gibt es zahlreiche Produkte und Einnahmeformen. Es gibt Cannabidiol in flüssiger Form, beispielsweise als Öl, Tropfen oder Tee und in fester Form als Kapseln, Tabletten oder Pastillen. Man kann CBD auch inhalieren in Form von sogenannten E-Liquids, ohne dass diese eine berauschende Wirkung haben. Die Anwendung als Creme oder Paste ist auch möglich. Am schnellsten und intensivsten tritt die Wirkung des Liquids ein, da der Wirkstoff direkt über die Lunge aufgenommen wird. CBD Öl wird über die Schleimhäute aufgenommen, wirkt ebenfalls schnell und ist auch die beliebteste Form der Einnahme.

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Erstellt:
2. Juli 2020, 13:25 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 38sec

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