Arne Hildebrandt DH

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CDU-Bundestagskandidat

Kein Spaziergang

„Es gehöre Mut und Motivation dazu, gegen Edathy anzutreten”, sagt Maik Beermann aus Wendenborstel. Er habe beides, sagt Beermann. „Ich gehe dieses Abenteuer ein.” Der 30-Jährige will bei der Bundestagswahl im Herbst 2013 als CDU-Bundestagskandidat gegen den SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy (42) ins Rennen gehen (Bericht auf dieser Seite). „Ich bin mir bewusst, was auf mich zukommt und was mich erwartet. Es wird steinig und schwer werden”, sagt Beermann. Edathy ist seit 1998 für den Wahlkreis Nienburg/Schaumburg im Bundestag. Er hat den Wahlkreis direkt gewonnen, und das schon viermal. Das muss 2013 Beermann erst mal schaffen, wenn er den Wahlkreis in Berlin vertreten will. Denn einen sicheren Listenplatz kann Beermann nicht erwarten. Das hat schon mal der Bezirksvorstand signalisiert.

Beermann war erst 19, als er 2001 auf Anhieb in den Steimbker Rat gewählt wurde. In all den Jahren habe er dazu gelernt, sagt er. Dennoch: „Das wird kein Spaziergang nach Berlin”, weiß CDU-Kreisverbandsvorsitzender Dr. Frank Schmädeke. Seinen politischen Gegner kennt Beermann schon von den vorherigen Wahlkämpfen. Er war im Kompetenzteam von Christopher Wuttke, der 2009 für die CDU antrat. Und 2005 begleitete er den CDU-Kandidaten Hermann Bartels.

Beermann ist auch Kreisvorsitzender der CDU-Nachwuchsorganisation Junge Union (JU) und stellvertretender JU-Bezirksvorsitzender. In Wendenborstel ist er Vorsitzender des örtlichen Schützenvereins und gibt im Spielmannszug als Tambourmajor den Takt an. Ob Beermann auch im Wahlkampf voraus geht, entscheiden die CDU-Mitglieder am 25. September.

Sein persönlicher Leitspruch lautet: „Nutze die Chance, oder jemand anderes nutzt sie.”

Arne Hildebrandt

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Erstellt:
6. Juni 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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