CDU-Wirtschaftsrat warnt vor Folgen der Notbremse

CDU-Wirtschaftsrat warnt vor Folgen der Notbremse

Die bundesweite Corona-Notbremse hat auch Auswirkungen auf den stationären Einzelhandel. Foto: Angelika Warmuth/dpa

Der Generalsekretär des Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, bezeichnete die Maßnahmen in der „Bild“-Zeitung (Samstag) als „Symbolpolitik, die am Kern einer effizienten Bekämpfung der Pandemie leider vorbeigeht“. Mitglieder des Wirtschaftsrats wollen laut Steiger vor dem Bundesverfassungsgericht gegen erneute bundesweite Schließungen und „brancheninterne Ungleichbehandlungen“ vorgehen.

Es könne nicht sein, dass der Staat auf einer einseitigen Grundlage

entscheide und dadurch „enorme, nachhaltige Schäden im

geschlossenen Einzelhandel und der Gastronomie anrichtet“.

Der Wirtschaftsrat fordert, die Systemrelevanz im Handel

transparenter festzulegen und breiter auszulegen.

„Supermärkte zeigen seit über einem Jahr, dass durch die Einhaltung von Abstand und Hygieneregeln sowie das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken eine Infektion nahezu ausgeschlossen ist. Warum sollte es für den restlichen Einzelhandel anders sein?“, fragte Steiger. Er kritisierte, es seien erneut pauschale Schließungen basierend auf einem „angreifbaren Inzidenzwert“ beschlossen worden.

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