Rainer Naumburg (ZidA, Stadt Nienburg), Gesine Schöning (Stadtteilhaus Nordertor), Laura Ziebell (OBS Nienburg), Tamara Ritter (Sprotte Begegnungszentrum), Peter Karaskiewicz (Landkreis Nienburg), Timo Bergmann (Jugendfeuerwehr Nienburg) und Maren Knörzer (OBS Nienburg) freuen sich auf den Start des Projektes „Kinder- und Jugendstadtplan“. Foto: Stadt Nienburg

Rainer Naumburg (ZidA, Stadt Nienburg), Gesine Schöning (Stadtteilhaus Nordertor), Laura Ziebell (OBS Nienburg), Tamara Ritter (Sprotte Begegnungszentrum), Peter Karaskiewicz (Landkreis Nienburg), Timo Bergmann (Jugendfeuerwehr Nienburg) und Maren Knörzer (OBS Nienburg) freuen sich auf den Start des Projektes „Kinder- und Jugendstadtplan“. Foto: Stadt Nienburg

Nienburg 17.07.2021 Von Die Harke

CTC-Gebietsteam plant Erstellung eines Kinder- und Jugendstadtplans

Wo sind die Lieblingsorte?

Gibt es Orte in Nienburg in denen sich Kinder und Jugendliche der Stadt Nienburg wohl fühlen – und gibt es Orte an denen sie sich unsicher fühlen oder sich ungern aufhalten?

Das „Communities that care (CTC)“-Gebietsteam der Stadt Nienburg plant, gemeinsam mit möglichst vielen weiteren Akteurinnen und Akteure, einen Kinder- und Jugendstadtplan für die Altersgruppe der 11-14-Jährigen zu erstellen.

„In der letzten CTC-Schülerbefragung wurde für das Stadtgebiet Nienburg deutlich, dass etwa die Hälfte der an den weiterführenden Schulen befragten Nienburger Schülerinnen und Schüler sich kaum mit ihrem Quartier verbunden und sich dort mit ihren positiven Seiten auch nicht wahrgenommen fühlen“, weiß Peter Karaskiewicz, für die Umsetzung der Präventionsstrategie CTC im Landkreis Nienburg zuständig, zu berichten. „Nach der Postkartenaktion „Hallo Nachbar*in“ ist der Kinder- und Jugendstadtplan ein weiterer Ansatz um diesen formulierten Bedürfnissen, der im Stadtgebiet lebenden jungen Menschen, Rechnung zu tragen.“

In dem jetzt neu zu erstellenden Stadtplan, an dessen Umsetzung auch die Regionalplanung der Kreisverwaltung beteiligt ist, sollen sowohl die Lieblingsorte der Kinder und Jugendlichen als auch angstbesetzte Orte aufgenommen werden. Er wird nach seiner Fertigstellung sowohl in gedruckter und digitaler Form verfügbar sein. Starten soll das Projekt mit Beginn der Sommerferien.

Für Kinder und Jugendliche, die bereits aktiv werden möchten, besteht ab dem 23. Juni die Möglichkeit Fotos mit einer kurzen Beschreibung, was diesen Ort besonders attraktiv oder beängstigend macht, per Email (ctc@nienburg.de), Whatsapp (0176/95273758) oder via Instagram (@jugendrat.nienburg.de) an das CTC-Gebietsteam zu schicken. Wer für Nachfragen oder weitere Aktionen angesprochen werden möchte, gibt bitte Namen an und auf welchem Weg er/sie erreichbar ist.

„Wir möchten mit dem Projekt allen 11- bis 14-jährigen Nienburgerinnen und Nienburgern die Möglichkeit geben, sich in ihrem Lebensumfeld zu engagieren, sich mitzuteilen und später mit dem fertigen Stadtplan auch eine entsprechende Wertschätzung für ihre Beteiligung zu erfahren“, erklärt Tamara Ritter aus dem CTC-Gebietsteam.

„Wir freuen uns über weitere Akteure als Kooperationspartnerinnen und -partnern. Interessierte Vereine und Institutionen können sich gerne bei uns melden“, ergänzt Karaskiewicz. Die Beteiligung für Vereine und Institutionen, die das Projekt als Kooperationspartner unterstützen möchten, könne auf unterschiedlichsten Wegen erfolgen, von der reinen Informationsweitergabe bis hin zu gemeinsamen Stadteilbegehungen mit Kindern und Jugendlichen ist alles möglich.“

Die Umsetzungsphase des Projektes soll bis zum 31. Oktober laufen, sodass ein Einstieg für Interessierte noch bis Mitte Oktober und auch eine Beteiligung als Angebot in den Herbstferien möglich ist. Am 7. September gibt es um 18 Uhr im Begegnungszentrum Sprotte die Möglichkeit, sich über konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zu informieren und auszutauschen.

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Erstellt:
17. Juli 2021, 19:09 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 20sec

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