Gold für Christiane Reppe – bei der Siegerehrung flossen Tränen. Kremer

Gold für Christiane Reppe – bei der Siegerehrung flossen Tränen. Kremer

Pietermaritzburg 02.09.2017 Von Die Harke

Christiane Reppe holt den WM-Titel

Para-Rad-WM: Freudentränen bei der Athletin des GC Nendorf nach dem Gold-Märchen

Auf dem Siegerpodest der Para-Rad-Weltmeisterschaft ist es aus ihr herausgebrochen: Die Freudentränen kullerten während der Nationalhymne die Wangen hinab, [DATENBANK=1189]Christiane Reppe[/DATENBANK] war sichtlich berührt. Nach einer emotionalen Achterbahnfahrt hat die Handbikerin vom [DATENBANK=632]GC Nendorf[/DATENBANK] für ein Gold-Märchen im südafrikanischen Pietermaritzburg gesorgt. „Ich bin mega-glücklich. Jetzt fällt gerade alles von mir ab, vor allem bei der Siegerehrung war es sehr emotional“, berichtet die 30-jährige Dresdnerin. Erst am Montag gab der Radsport-Weltverband nach einem Anmeldefehler bei der Nominierung überraschend doch noch grünes Licht für ihren Start, auch dank der Unterstützung des Bundes Deutscher Radfahrer, insbesondere durch Generalsekretär Martin Wolf. Jetzt hat Reppe Gold gewonnen – was für eine Geschichte.

In 32:08,05 Minuten bewältigte die Paralympics-Siegerin den bergigen Kurs und distanzierte ihre Konkurrentinnen in der Startklasse H4 um über eine Minute. „Es war ein hartes Zeitfahren, die Sonne brannte, es ging rauf und runter. Ich hatte mir in der ersten Runde schon einen kleinen Vorsprung herausgefahren und habe diesen in der zweiten Runde noch ausbauen können“, erklärt Reppe, die sich auch bei ihrem Vater Hans-Jürgen bedankte.

Der kam nach der Start-Zusage kurzfristig mit ihrem Handbike eingeflogen, da seine Tochter das deutsche Team eigentlich nur als Zuschauerin begleitete. Das Handbike war rechtzeitig da – und die Athletin vom GC Nendorf gewann ihren dritten WM-Titel, allerdings den ersten im Zeitfahren. Mit insgesamt drei Goldmedaillien und einmal Bronze gelang dem Team von Bundestrainer Patrick Kromer ein sensationeller Auftakt bei der viertägigen Weltmeisterschaft in Südafrika.

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Erstellt:
2. September 2017, 21:00 Uhr
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