DIE HARKE - Ihre Zeitung für den Landkreis Nienburg - Nachrichten für die Mittelweserregion seit 1871

Nienburger Zeitung von 1871

aktuelle Ausgabe: Nr. 44 von Dienstag, 21. Februar 2017

Überregionales

  • Die Alexa-Assistentin im Fire TV kann man bisher nur über die Fernbedienung ansprechen. Foto: Amazon
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    Ama­z­ons Sprachas­sis­ten­tin Alexa kommt auf den TV-Bild­schirm

    13:36 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Ama­zon will seine Sprachas­sis­ten­tin Alexa ver­stärkt auf den Fern­se­her brin­gen. Bei ei­ni­gen Fra­gen an Alexa wer­den künf­tig ne­ben der ge­spro­che­nen Ant­wort auch zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen auf dem TV-Bild­schirm an­ge­zeigt. Das sind zum Bei­spiel die Pro­gnose für die nächs­ten Tage beim Wet­ter oder das nächste Spiel des Teams bei Fra­gen nach ei­nem Fuß­ball-Er­geb­nis. Eine ak­tua­li­sierte Soft­ware für Ama­z­ons Stre­a­ming-Geräte un­ter der Marke Fire TV soll zu­dem stär­ker als bis­her an­dere Dienste ein­bin­den. Die Kom­bi­na­tion aus Alexa und der neuen Be­die­nung könnte Ama­zon eine führende Po­si­tion im Wett­streit der An­bie­ter um die Kon­trolle der künf­ti­gen TV-Nut­zung si­chern. Da­mit die Nut­zer häu­fi­ger auf Alexa auf dem TV-Gerät zurück­grei­fen, ist bei der am Diens­tag vor­ge­stell­ten neuen Ver­sion des klei­nen Stre­a­ming-Geräts Fire TV Stick die Fern­be­die­nung mit Mi­kro­fon im Ge­gen­satz zu früher bei un­ver­än­der­tem Preis gleich im Lie­fe­r­um­fang ent­hal­ten. «Das ist eine sehr wich­ti­ger stra­tegi


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  • «Status-Updates»: WhatsApp erweitert sein Angebot. Foto: Martin Gerten
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    Whats­App er­wei­tert An­ge­bot mit «­Sta­tus-Up­da­tes»

    20.02.2017, 18:57 Uhr - Moun­tain View (d­pa) - Whats­App wird mit ei­ner neuen Funk­tion ein Stück mehr zum so­zia­len Netz­werk. Die Nut­zer be­kom­men die Mög­lich­keit, so­ge­nannte «­Sta­tus-Up­da­tes» mit Fo­tos und Vi­deos zu dem, was sie ge­rade ma­chen, für ihre Kon­takte zu ver­öf­fent­li­chen. Die Ein­träge ver­schwin­den nach 24 Stun­den au­to­ma­tisch, wie der zu Fa­ce­book gehörende Kurz­mit­tei­lungs­dienst am Mon­tag ankün­dig­te. Die App be­kommt dafür einen neuen «­Sta­tus»-Knopf, un­ter dem die Up­da­tes zu fin­den sind. Mit­grün­der Jan Koum er­in­nerte in ei­nem Blo­gein­trag dar­an, dass ein­fa­che Sta­tus-Up­da­tes beim Start vor acht Jah­ren die ur­sprüng­li­che Funk­tion von Whats­App wa­ren, be­vor der Dienst auf Kurz­mit­tei­lun­gen um­schwenk­te. Heute kon­kur­riert die Funk­tion eher mit neue­ren Kon­kur­ren­ten wie Snap­chat: Die ein­ge­baute Whats­App-Ka­me­ra­funk­tion er­laubt es, Bil­der mit Emo­jis, Tex­ten oder Zeich­nun­gen zu er­gän­zen. Fa­ce­book hatte Whats­App mit in­zwi­schen mehr als ei­ner Mil­li­arde Nut­zer vor gut zwei Jah­ren für fast 22 Mil­li­ard


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  • Windows 10 ist nicht nur für Desktop-PCs erhältlich, sondern kommt auch bei Smartphones und der Xbox One zum Einsatz. Foto: Peter Steffen
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    Markt­for­scher er­war­ten stei­gende PC-Preise

    20.02.2017, 13:54 Uhr - Mün­chen (d­pa) - PC-Käu­fer müs­sen sich auf stei­gende Preise ein­stel­len. Der Grund sind laut Markt­for­schern Eng­pässe bei wich­ti­gen Bau­tei­len wie Spei­cher und Bat­te­rien so­wie der starke Dol­lar. Al­lein im Ja­nuar seien die Preise für Spei­cher um ein Drit­tel ge­stie­gen, sagte Ana­lys­tin Meike Esche­rich vom IT-Markt­for­scher Gart­ner. «Das wird natür­lich ir­gend­wann an die End­kun­den wei­ter­ge­lei­tet» - bei so dras­ti­schen Stei­ge­run­gen auch eher schnell. Um die Preise sta­bi­ler zu hal­ten, stat­te­ten Her­stel­ler Geräte zum Teil auch schwächer aus, vor al­lem wenn es um Fir­men-Com­pu­ter geht. Der­zeit kau­fen Un­ter­neh­men in Deutsch­land mit dem Um­stieg auf das PC-Be­triebs­sys­tem Win­dows 10 auch gleich neue Com­pu­ter und ge­ben da­mit dem seit Jah­ren schwa­chen Markt schließ­lich einen Schub. Im ver­gan­ge­nen Quar­tal seien die PC-Ver­käufe in Deutsch­land im Jah­res­ver­gleich um 4,3 Pro­zent auf 3,23 Mil­lio­nen Geräte ge­wach­sen, wie Gart­ner am Mon­tag mit­teil­te. Da­bei gab es bei Fir­men-Com­pu­tern einen S


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  • China belegt derzeit die erste beiden Plätze in der Rangliste der schnellsten Computer. Foto: Top 500 Supercomputers Site
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    China be­ginnt mit Bau von neuem Su­per­com­pu­ter

    20.02.2017, 13:48 Uhr - Pe­king (d­pa) - China hat mit dem Bau ei­nes neuen Su­per­com­pu­ters be­gon­nen, der den bis­her schnells­ten Rech­ner der Welt bei der Ge­schwin­dig­keit deut­lich ü­ber­flü­geln soll. Der Pro­to­typ von «Tianhe-3» werde bis An­fang 2018 fer­tig sein, be­rich­tete die Ta­ges­zei­tung «China Dai­ly». Der erste Ex­a­flop-Rech­ner der Welt soll eine Tril­lion Re­chen­ope­ra­tio­nen in der Se­kunde aus­führen kön­nen und wäre da­mit min­des­tens zehn Mal schnel­ler als der bis­he­rige Re­kord­hal­ter «­Sun­way», der eben­falls in China steht. Laut Pla­nung soll «Tianhe-3» bis 2020 voll ein­satz­fähig sein - früher als ähn­li­che Ex­a­flop-Rech­ner, an de­nen Wis­sen­schaft­ler in den USA ar­bei­ten. «Tianhe-3» werde Chinas Spit­zen­platz als Welt­füh­rer bei Su­per­com­pu­tern ze­men­tie­ren, sagte Meng Xi­ang­fei, Di­rek­tor von Chinas Na­tio­na­lem Zen­trum für Su­per­com­pu­ter. Die Re­chen­kraft des neuen Com­pu­ters könne da­bei hel­fen, Erd­be­ben und Epi­de­mie-Aus­brüchen de­tail­lier­ter und schnel­ler als bis­her zu si­mu­lie­ren. Auch will China den «Tianhe-3


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  • Ein Schüler der achten Klasse tippt in seinem Klassenzimmer auf einem iPad. Foto: Rolf Vennenbernd
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    Kommt ein Schul­fach für «­di­gi­tale Kom­pe­tenz»?

    18.02.2017, 15:06 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Die Bun­des­da­ten­schutz­be­auf­tragte An­drea Voßhoff hat sich für ein Schul­fach für di­gi­tale Kom­pe­tenz in Deutsch­land aus­ge­spro­chen. Dies halte sie «für not­wen­dig und ge­bo­ten», sagte sie der «­Neuen Os­na­brü­cker Zei­tung». Di­gi­tale Kom­mu­ni­ka­tion gehöre auch für Schü­ler be­reits zum All­tag und sei auch nicht mehr weg­zu­den­ken. «­Die da­mit zu­sam­men­hän­gen­den Da­ten­schutz­fra­gen sind so kom­plex, dass sie nicht al­lein in den Fa­mi­li­en, son­dern von ent­spre­chend ge­schul­ten Per­so­nen in der Schule auf­ge­grif­fen wer­den müs­sen.» Bei die­sem Thema sei auch der Ge­setz­ge­ber ge­fragt.


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  • Nur jeder Fünfte meint, dass die Nutzer von Pseudonymen im Intenret etwas zu verbergen haben. Foto: Tobias Hase
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    Mehr­heit ge­gen Klar­na­men­zwang bei Fa­ce­book und Co

    18.02.2017, 08:26 Uhr - Köln (d­pa) - Wer im In­ter­net mit Pseud­onym statt rich­ti­gem Na­men un­ter­wegs ist, führt nicht un­be­dingt Bö­ses im Schil­de: Ei­ner re­prä­sen­ta­ti­ven Um­frage zu­folge ver­tritt of­fen­sicht­lich die Mehr­heit der Er­wach­se­nen in Deutsch­land diese Auf­fas­sung. Fast drei Vier­tel der vom Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut You­Gov be­frag­ten Men­schen ga­ben an, dass ent­spre­chende In­ter­n­et­nut­zer ihre Pri­vats­phäre schüt­zen woll­ten. Knapp je­der Fünfte meinte da­ge­gen, dass Pseud­onyme be­nutzt wür­den, wenn die Nut­zer et­was zu ver­ber­gen hät­ten. Mehr als die Hälfte der Be­frag­ten sprach sich da­ge­gen aus, Nut­zer zu zwin­gen, etwa bei Fa­ce­book nur den rich­ti­gen Na­men zu ver­wen­den. 40 Pro­zent kön­nen sich You­Gov zu­folge durch­aus für einen sol­chen Klar­na­men­zwang er­wär­men. You­Gov-Ho­me­page


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  • Auf maximal einer Seite sollen alle wesentlichen Details von Mobilfunk- und Festnetzverträgen übersichtlich dargestellt werden. Foto: Matthias Balk
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    Mehr Trans­pa­renz für Ver­brau­cher auf Te­le­kom-Märk­ten

    17.02.2017, 12:52 Uhr - Bonn (d­pa) - Ver­brau­cher wer­den künf­tig einen bes­se­ren Ü­ber­blick ü­ber ihre Mo­bil­funk- und Fest­netz­ver­träge mit ei­nem In­ter­net­zu­gang er­hal­ten. Die Bun­des­netz­agen­tur ver­öf­fent­lichte für die Be­trei­ber ent­spre­chende Vor­ga­ben. Da­nach müs­sen diese vor ei­nem Ver­trags­schluss für je­des Pro­dukt ein In­for­ma­ti­ons­blatt in leicht zugäng­li­cher Form be­reit­stel­len. So ließen sich so­wohl un­ter­schied­li­che An­ge­bote ei­nes An­bie­ters als auch Pro­dukte an­de­rer Be­trei­ber mit­ein­an­der ver­glei­chen, er­klärte der Prä­si­dent der Behör­de, Jo­chen Ho­mann. Auf ma­xi­mal ei­ner Seite sol­len alle we­sent­li­chen Leis­tungs- und Ver­trags­in­halte ü­ber­sicht­lich dar­ge­stellt wer­den. Da­bei müsse das Blatt ge­naue An­ga­ben ma­chen ü­ber ver­füg­bare Ü­ber­tra­gungs­ra­ten, Ver­trags­lauf­zei­ten, die Be­din­gun­gen für die Ver­län­ge­rung so­wie die Be­en­di­gung ei­nes Ver­tra­ges. Auch die Kos­ten müss­ten ge­nannt wer­den. «­Die stan­dar­di­sier­ten In­for­ma­tio­nen schaf­fen eine völ­lig neue Form der Trans­pa­renz auf einen Blick», be­tonte Ho­mann. Ab d


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    Zucker­berg: Fa­ce­book als Platt­form für so­zia­len Wan­del

    17.02.2017, 08:56 Uhr - Menlo Park (d­pa) - Fa­ce­book-Grün­der Mark Zucker­berg strebt für das welt­größte On­line-Netz­werk eine größere Rolle in der Ge­sell­schaft an. «In den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren war Fa­ce­book dar­auf aus­ge­rich­tet, Freunde und Fa­mi­lien zu ver­bin­den. Auf die­ser Ba­sis wird un­ser nächs­ter Fo­kus sein, eine so­ziale In­fra­struk­tur für die Ge­mein­schaft zu ent­wi­ckeln», schrieb Zucker­berg in ei­nem aus­führ­li­chen po­li­ti­schen Bei­trag. Da­bei gehe es un­ter an­de­rem um Si­cher­heit, In­for­ma­tio­nen und Bür­ger­be­tei­li­gung. Es gebe welt­weit Men­schen, die von der Glo­ba­li­sie­rung ü­ber­gan­gen wor­den sei­en, und Ab­schot­tungs-Ten­den­zen, schrieb Zucker­berg. Es gehe dar­um, «ob wir eine glo­bale Ge­mein­schaft schaf­fen kön­nen, die für alle funk­tio­nier­t» - und ob die Welt in Zu­kunft wei­ter­hin näher zu­sam­men­rü­cken werde oder aus­ein­an­der. Der Brief schließt ein ähn­li­ches Ma­ni­fest zur so­zia­len Rolle von Fa­ce­book an, das Zucker­berg vor dem Bör­sen­gang des On­line-Netz­werks im Jahr 2012 ver­öf­fent­lich­te. In­zwi­schen hat


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  • Der Streaming-Anbieter Zattoo rechnet nach der Umstellung auf DVB-T2 mit vielen Neukunden. Foto: Zattoo
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    Um­stel­lung auf DVB-T2: Stre­a­ming-An­bie­ter er­war­ten Neu­kun­den

    16.02.2017, 14:30 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Knapp eine halbe Mil­lion Fern­seh­zu­schauer wol­len nach der Um­stel­lung des ter­rest­ri­schen TV-Emp­fangs auf den neuen Stan­dard DVB-T2 auf Fern­se­hen per Stre­a­ming um­stei­gen. Das er­gab eine Stu­die von TNS In­fra­test im Auf­trag des Stre­a­ming-An­bie­ters Zat­too. Das seien 12,6 Pro­zent der von der Um­stel­lung be­trof­fe­nen Zu­schau­er. Al­lein im Ja­nuar hatte Zat­too nach ei­ge­nen An­ga­ben 10 Pro­zent mehr Kun­den ge­win­nen kön­nen. Als Gründe sieht das Un­ter­neh­men die zu­sätz­li­chen An­schaf­fungs­kos­ten für einen er­for­der­li­chen neuen Re­cei­ver wie auch die wach­sende Ver­brei­tung von Stre­a­ming-An­ge­bo­ten. In ei­ner bun­des­wei­ten Ak­tion hatte die In­itia­tive DVB-T2 HD am Mitt­woch er­neut auf die be­vor­ste­hende Um­stel­lung hin­ge­wie­sen. Nut­zer des ter­rest­ri­schen Si­gnals wer­den der­zeit per Ban­ner in den lau­fen­den Sen­dun­gen von der an­ste­hen­den Um­stel­lung in­for­miert. In der Nacht zum 29. März wird in den Bal­lungs­ge­bie­ten das alte Si­gnal fürs An­ten­nen­fern­se­hen nicht mehr aus­ge­strahlt. Wer we


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  • Die geplanten Abhol-Minisupermärkte «Lidl Express» würden nicht eingeführt, teilte Lidl mit. Foto: Jens Kalaene
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    Lidl macht Rück­zie­her bei Ab­hol­sta­tio­nen für be­stellte Ware

    16.02.2017, 14:05 Uhr - Neckar­sulm (d­pa) - Gut eine Wo­che nach dem ü­ber­ra­schen­den ­Chef­wech­sel bei Lidl stampft der Dis­coun­ter ein Pi­lot­pro­jekt zum Aus­bau des On­line-Han­dels ein. Die ge­plan­ten Ab­hol-Mi­ni­su­per­märkte «­Lidl Ex­press» wür­den nicht ein­ge­führt, teilte Lidl in Neckar­sulm mit. Nach ei­ner Mach­bar­keitsprü­fung sei man zu dem ­Schluss ge­kom­men, «das Pi­lot­pro­jekt zum On­line-Han­del mit fri­schen Le­bens­mit­teln nicht in eine ope­ra­tive Phase zu ü­ber­führen». Man wolle sich auf den Aus­bau in­ter­na­tio­na­ler On­line-Shops fo­kus­sie­ren. Das Pro­jekt sollte an der Schnitt­stelle zwi­schen On­line- und Off­line-Welt an­set­zen: Nach Be­stel­lun­gen im In­ter­net soll­ten Kun­den Wa­ren in den klei­nen Fi­lia­len ab­ho­len kön­nen. In Ber­lin wurde eine Pi­lot­fi­liale ein­ge­rich­tet, die aber nicht eröff­net wur­de. Auch an­dere Ein­zel­händ­ler wie die Sport­ar­ti­kel-Kette De­c­ath­lon set­zen auf das Kon­zept, bei dem La­ger­kos­ten ge­spart wer­den. Su­per­markt­ket­ten wie Rewe ex­pe­ri­men­tie­ren mit «Click & ­Col­lec­t»-Ab­hol­funk­tio­nen, ins­ge­samt si


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  • Der Streaming-Anbieter Zattoo rechnet nach der Umstellung auf DVB-T2 mit vielen Neukunden. Foto: Zattoo
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    16.02.2017, 14:03 Uhr - .


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  • Immer erreichbar auf dem Smartphone: Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen. Foto: Monika Skolimowska
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    ILO: Smart­phone und Com­pu­ter sind Fluch und Se­gen

    15.02.2017, 17:37 Uhr - Genf (d­pa) - Auf dem So­fa, im Café, im Zug: Dank mo­bi­len End­geräten und In­for­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie ar­bei­ten im­mer mehr Men­schen un­ab­hän­gig von ei­nem fes­ten Ar­beits­platz. Auf der einen Seite kön­nen Mit­ar­bei­ter von Zu­hause oder un­ter­wegs ar­bei­ten und da­durch viel Zeit spa­ren, auf der an­de­ren Seite ver­schwim­men die Gren­zen zwi­schen Ar­beit und Frei­zeit. Das könne mehr Stress be­deu­ten, warn­ten die In­ter­na­tio­nale Ar­beits­or­ga­ni­sa­tion (I­LO) und die Eu­ropäi­sche Stif­tung zur Ver­bes­se­rung der Le­bens- und Ar­beits­be­din­gung (Eu­ro­foun­d). Ihr Fa­zit: Bei gu­ter Re­gu­lie­rung ü­ber­wie­gen die Vor­tei­le. Die Or­ga­ni­sa­tio­nen ha­ben die Lage in 15 Län­dern ver­gli­chen, dar­un­ter Deutsch­land und neun an­dere EU-Län­der so­wie Ar­gen­ti­ni­en, Bra­si­li­en, In­dien, Ja­pan und die USA. Während in­ Ar­gen­ti­nien nur zwei Pro­zent der Men­schen mo­bil ar­bei­ten, sind es in Schwe­den 32 Pro­zent. Deutsch­land liege mit zwölf Pro­zent un­ter dem EU-Durch­schnitt, heißt es in der Stu­die. Da­bei seien 40 Pro­zent der Jobs dafür ge


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  • Vernetzte Waschmaschine: Das «Internet der Dinge» erfordert mehr Standards und einheitliche Plattformen. Foto: Britta Pedersen/Archiv
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    Connec­ted Li­ving: Bran­che for­dert mehr Stan­dards ein

    15.02.2017, 16:39 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Die di­gi­tale Ver­net­zung al­ler Le­bens­be­rei­che stellt die An­bie­ter di­gi­ta­ler Tech­no­lo­gien und An­wen­dun­gen vor neue Her­aus­for­de­run­gen. Sie alle müss­ten jetzt zu­sam­men­kom­men, sagte Hein­rich Ar­nold, Chef der Be­ra­tungs­firma De­te­con. «­Die Fülle neuer Tech­no­lo­gien be­wirkt ak­tu­ell, dass eine Mög­lich­keit und Not­wen­dig­keit für in­dus­trieü­ber­grei­fende Part­ner­schaf­ten ent­steht.» Aber: «­Man muss sich auch fin­den.» Die Kon­fe­renz Connec­ted Li­ving, eine der eu­ro­pa­weit größten in­dus­trieü­ber­grei­fen­den Ver­ei­ni­gun­gen, biete dafür eine wich­tige Platt­form zum Aus­tausch. Es gebe einen großen Be­darf an Stan­dards und ein­heit­li­chen Platt­for­men, wa­ren sich die Ver­tre­ter aus Wirt­schaft, Po­li­tik und For­schung in Ber­lin auf der Kon­fe­renz ei­nig. Der­zeit wür­den aber alle noch ver­schie­dene Pro­to­koll-Spra­chen spre­chen, sagte Sa­hin Al­bay­rak von der TU Ber­lin. Das In­ter­net der Dinge be­stehe aus Mil­lio­nen viel­fäl­tigs­ter Geräte, die ver­bun­den wer­den. «Es wäre schön, wenn wir in Deutschl


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  • Liebe durch Hass: Das ist das Konzept der neuen Dating-App «Hater». Hier werden potenzielle Partner auf Grundlage ihrer gemeinsamen Antipathien zusammengebracht. Foto: Johannes Schmitt-Tegge
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    Da­ting-App «Ha­ter» ver­kup­pelt Singles auf Grund­lage von Hass

    15.02.2017, 11:29 Uhr - New York (d­pa) - Mü­cken, lang­same Au­to­fah­rer, Cargo-Ho­sen, Small­talk - fast je­der Mensch hat ein paar Dinge im Le­ben, die er nicht aus­ste­hen kann. Diese Ab­leh­nung macht sich nun eine Da­ting-App aus den USA ­zu­nut­ze: Sie ver­kup­pelt Singles auf Grund­lage des­sen, was sie nicht lei­den kön­nen. «Triff je­man­den, der das­selbe Zeug hasst wie Du», heißt es zur Be­grüßung in der App «Ha­ter» (Has­ser), die der 29 Jahre alte Bren­dan Al­per aus dem Staat Rhode Is­land ent­wi­ckelt hat. Ei­gent­lich war die Idee nur Teil sei­ner Auf­tritte als Co­me­dian, doch nach und nach sei dar­aus eine Ge­schäfts­idee ge­wor­den, erzählte Al­per kürz­lich dem «­Bo­ston Glo­be». Bis zum Va­len­tins­tag mel­de­ten sich dem­nach mehr als 200 000 Nut­zer aus al­ler Welt an, dar­un­ter auch aus Eu­ro­pa. An­ge­mel­de­ten Nut­zer wer­den Be­griffe zu Ge­genstän­den, Men­schen und Kon­zep­ten vor­ge­stellt, die sie mit ei­ner Wisch-Be­we­gung als «mö­gen», «­nicht mö­gen», «­lie­ben» und «has­sen» ein­stu­fen kön­nen. Wer ähn­li­che Dinge hasst, wird dann a


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  • "Limux", das Stoff-Maskottchen des Betriebssystemherstellers Linux vor dem Rathaus der bayerischen Landeshauptstadt München Foto: Peter Kneffel
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    Mün­chen schickt Li­nux-Pin­guin in die Wüste

    15.02.2017, 10:41 Uhr - Mün­chen (d­pa) - Mün­chen hat ge­nug von Li­nux. Nach zehn Jah­ren Vor­be­rei­tung und drei Jah­ren prak­ti­scher Er­fah­rung an den Ar­beitsplät­zen der Ver­wal­tung will die Stadt die Reißleine zie­hen und in die Win­dows-Welt zurück­keh­ren. SPD und CSU ha­ben dem Stadt­rat zur Ab­stim­mung am Mitt­woch den An­trag vor­ge­legt, auf der Ba­sis von Win­dows «­stadt­weit ein­heit­lich mark­tüb­li­che Stan­dard­pro­duk­te» ein­zu­set­zen. Da beide Par­teien eine klare Mehr­heit ha­ben, be­deu­tet dies das Aus für «­Li­Mux» auf 20 000 städ­ti­schen Schreib­ti­schen und da­mit für ein Vor­zei­ge­mo­dell von freier Soft­ware in der Ver­wal­tung. Tech­ni­ker und Sys­te­madmi­nis­tra­to­ren ha­ben viel Ener­gie in «­Li­Mux» ge­steckt, wie Be­tei­ligte jetzt mit Blick auf das Aus be­dau­ernd fest­stel­len. Für eine mög­lichst ein­fa­che Be­die­nung ha­ben sie Li­nux mit Bau­stei­nen der Pro­jekte Ubuntu und KDE an die Be­dürf­nisse der Ver­wal­tung an­ge­passt. Sie ha­ben Brü­cken ge­baut zwi­schen der Mi­cro­soft-Of­fice-Welt und dem Open-Source-Pa­ket Li­bre Of­fice mit sei


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  • Der schwedische Kommentator für Videospiele, der Youtube-Star Felix Kjellberg. Foto: Stephen Morrison
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    Me­dien­be­richt: Dis­ney trennt sich von You­tube-Star

    14.02.2017, 14:29 Uhr - Bur­bank (d­pa) - Der US-Un­ter­hal­tungs­riese Dis­ney hat laut ei­nem Me­dien­be­richt seine Zu­sam­men­ar­beit mit dem schwe­di­schen You­tube-Star «­Pe­w­Die­Pie auf­gekün­digt, weil er ein­zelne Vi­deos für «un­an­ge­bracht» hält. Fe­lix Kjell­berg, so der rich­tige Name des 27-Jäh­ri­gen, habe sich durch seine «pro­vo­ka­tive und re­spekt­lose Ar­t» zwar eine Fan­ge­meinde ge­schaf­fen, sei nun aber «ein­deu­tig zu weit ge­gan­gen», zi­tierte das US-Nach­rich­ten­ma­ga­zin «Ti­me» aus ei­nem State­ment des Kon­zerns. Kjell­berg, der mit mehr als 53 ­Mil­lio­nen Abon­nen­ten zu den welt­weit er­folg­reichs­ten You­tu­bern gehört, hatte sich am Sonn­tag in ei­nem schrift­li­chen State­ment ge­gen Vor­würfe ge­wehrt, de­nen zu­folge er an­ti­se­mi­ti­sche In­halte ver­brei­tet ha­ben soll. Die Kri­tik be­ziehe sich auf ei­nes sei­ner Vi­deos, mit dem er le­dig­lich habe zei­gen wol­len, wie «­ver­rück­t» die mo­derne Welt sei. «In kei­ner Weise un­ter­stütze ich ir­gend­wel­che has­ser­füll­ten Ein­stel­lun­gen.» Der Schwede ist vor al­lem mit Bei­trä­gen ü­ber Vi­deo-Spiele


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  • IP-Adresse und andere Netzwerkdaten auf einem Bildschirm: Der Piraten-Politiker Patrick Breyer streitet vor BGH dafür, dass Internetnutzer surfen können, ohne Spuren im Netz zu hinterlassen. Foto: Franz-Peter Tschauner
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    BGH prüft er­neut Klage zum Da­ten­schutz bei Surf­pro­to­kol­len

    14.02.2017, 12:58 Uhr - Karls­ruhe (d­pa) - Der Rechtss­treit des Pi­ra­ten-Po­li­ti­kers Pa­trick Breyer für mehr An­ony­mität beim Sur­fen im In­ter­net ist vor dem Bun­des­ge­richts­hof (B­GH) in die nächste Runde ge­gan­gen. Breyer will er­rei­chen, dass Nut­zer nicht län­ger da­mit rech­nen müs­sen, beim Be­such von In­ter­netsei­ten zwangs­läu­fig Spu­ren zu hin­ter­las­sen. Kon­kret wehrt er sich da­ge­gen, dass die meis­ten Be­trei­ber von Web­si­tes au­to­ma­tisch IP-Adres­sen der Be­su­cher pro­to­kol­lie­ren. Zwar kann nur der In­ter­ne­tan­bie­ter diese Zif­fern­folge ei­nem be­stimm­ten An­schluss zu­ord­nen. Breyer sieht aber das Ri­si­ko, dass die Da­ten in falsche Hände ge­lan­gen könn­ten und Men­schen da­mit zum Bei­spiel er­presst wür­den. In dem Mus­ter­ver­fah­ren klagt er seit 2008 ge­gen den Bund. Weil der Fall EU-Da­ten­schutz­re­geln berührt, hatte der BGH ihn 2014 dem Eu­ropäi­schen Ge­richts­hof vor­ge­legt. Nun wurde in Karls­ruhe wei­ter­ver­han­delt. Ob am Diens­tag noch eine Ent­schei­dung ver­kün­det wird, war zunächst un­klar. (Az. VI ZR 135/13) BGH-Ankünd


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  • Der GfK zufolge sind im vergangenen Jahr weltweit 1,41 Milliarden Smartphones verkauft worden - ein Zuwachs von 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Foto: Julian Stratenschulte
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    GfK: Smart­phone-Markt wächst in die­sem Jahr um fünf Pro­zent

    14.02.2017, 12:36 Uhr - Nürn­berg (d­pa) - Der welt­weite Markt für Smart­pho­nes wird in die­sem Jahr nach Ein­schät­zung der Kon­sum­for­scher der GfK wei­ter leicht wach­sen. Die GfK rech­net mit ei­ner Nach­frage von bis zu 1,48 Mil­li­ar­den Stück, wie das Un­ter­neh­men in Nürn­berg mit­teil­te. Das wäre ein Plus um fünf Pro­zent. Im ver­gan­ge­nen Jahr seien welt­weit 1,41 Mil­li­ar­den Com­pu­ter-Han­dys ver­kauft wor­den - ein Zu­wachs von 6,6 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jahr. Mit den Geräten wurde knapp 430 Mil­li­ar­den Dol­lar (knapp 405 Mil­li­ar­den Eu­ro) Um­satz ge­macht - 7,7 Pro­zent mehr als 2015. In West­eu­ropa bleibe die Nach­frage we­gen des ge­sät­tig­ten Mark­tes vor­aus­sicht­lich kon­stant. In China, Zen­tral- und Ost­eu­ropa so­wie in La­tein­ame­rika wachse die Nach­frage da­ge­gen. «K­ein an­de­res Tech­no­lo­gie­pro­dukt wird von den Ver­brau­chern so in­ten­siv ge­nutzt wie das Smart­pho­ne», sagte GfK-Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ex­perte Arndt Po­lif­ke. Die Nach­frage bleibe da­her auch in ge­sät­tig­ten Märk­ten sta­bil. Märkte in Schwel­len­re­gio­nen wie dem


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  • Die Webseite der Internet-Tauschbörse Pirate Bay. Foto: Etienne Laurent/Archivbild
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    In­ter­ne­tan­bie­ter soll Pi­rate Bay blo­ckie­ren

    13.02.2017, 15:06 Uhr - Stock­holm (d­pa) - Ein schwe­di­scher In­ter­ne­tan­bie­ter muss nach ei­nem Ge­richts­ur­teil den Zu­griff auf die Tausch­börse The Pi­rate Bay (T­PB) blo­ckie­ren. Das ent­schied ein Ge­richt in­ ­Stock­holm in zwei­ter In­stanz und hob da­mit ein ers­tes Ur­teil von 2015 auf. Eine Reihe von Mu­sik- und Film­kon­zer­nen, dar­un­ter Uni­ver­sal, War­ner, Sony Mu­sic, Svensk Fil­m­in­dus­tri und Nor­disk Film hat­ten 2014 ge­for­dert, dass der An­bie­ter Bred­bands­bo­la­get In­ter­n­et­nut­zer daran hin­dern müs­se, auf TPB und die Film­tausch­börse Swe­fil­mer zu­zu­grei­fen. Ge­gen das Ur­teil, das für drei Jahre Be­stand hat, kann kei­ne ­Be­ru­fung ein­ge­legt wer­den. Sollte der In­ter­ne­tan­bie­ter mit rund ei­ner hal­b­en ­Mil­lion Kun­den sich nicht daran hal­ten, droht ihm eine Strafe von 500 000 schwe­di­schen Kro­nen (rund 52 600 Eu­ro). «Ähn­li­che Ver­fü­gun­gen sind in Groß­bri­tan­ni­en, Dä­ne­mark, Finn­land und Frank­reich er­gan­gen, aber die­ses Ur­teil ist das erste sei­ner Art in­ Schwe­den», sagte Rich­te­rin Chris­tine La­ger in ei­ner Mit­tei­lung. «TPB


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  • Verteilerpunkt mit Glasfaserkabeln:  Privatpersonen, Unternehmen und andere Nutzer haben im vergangenen Jahr rund 625,8 Milliarden E-Mails gesendet. Foto: Daniel Reinhardt
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    So viele di­gi­tale Post wie noch nie in Deutsch­land

    13.02.2017, 13:55 Uhr - Karls­ruhe (d­pa) - Trotz der Kon­kur­renz durch Mes­sen­ger­dienste wie Whats­App sind im ver­gan­ge­nen Jahr so viele Emails wie noch nie in Deutsch­land ver­schickt wor­den. Pri­vat­per­so­nen, Un­ter­neh­men und an­dere Nut­zer ha­ben im ver­gan­ge­nen Jahr rund 625,8 Mil­li­ar­den E-Mails ge­sen­det. Im Vor­jahr wa­ren es noch knapp 80 Mil­li­ar­den we­ni­ger. Das geht aus ei­ner vor­ge­stell­ten Hoch­rech­nung der E-Mail-An­bie­ter WE­B.DE und GMX her­vor. Die Pro­vi­der stüt­zen sich in ih­rer Ana­lyse auf Ge­samt­markt­zah­len an­de­rer Stu­dien. Spam-Nach­rich­ten wur­den da­bei nicht berück­sich­tigt. Vor al­lem So­ziale Netz­werke und On­line-Shops flu­te­ten die elek­tro­ni­schen Post­fächer von Nut­zern und Kun­den in­zwi­schen. Vor al­lem des­halb seien mehr E-Mails ver­schickt wor­den. Dienste wie Fa­ce­book, Ama­zon oder Lin­ke­dIn sen­den ih­ren Kun­den re­gel­mäßig Be­nach­rich­ti­gun­gen, Rech­nun­gen und Er­in­ne­run­gen via E-Mail. Seit dem Auf­kom­men ent­spre­chen­der Dienste nimmt laut We­b.de und GMX die Zahl ver­schick­ter E-Mails kon­ti­nu­ier­lich zu


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