Die niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung unterstützt Sportvereine, die coronabedingt in Schieflage geraten. Foto: Lotto-Sport-Stiftung

Die niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung unterstützt Sportvereine, die coronabedingt in Schieflage geraten. Foto: Lotto-Sport-Stiftung

Hannover, Nienburg 28.03.2020 Von Die Harke

Coronafonds für Sportvereine

Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung bietet finanzielle Unterstützung an

Die Coronapandemie legt in diesen Tagen das Leben überall lahm. Durch die massenhafte Absage von Meisterschaften, Turnieren, Workshops, Bildungsangeboten und weiteren Veranstaltungen geraten Vereine und Organisationen in Sport und Integration in eine existenzielle Krise.

„Vereine und ehrenamtlich Engagierte gehören zu den Stützen unserer Gesellschaft. Unauffällig und effektiv organisieren sie etwa Sportveranstaltungen, Jugend- und Seniorenarbeit, Nachhilfe- und Sprachkurse, Betreuungsangebote, gesellschaftliches Miteinander. Durch die aktuelle Coronakrise sind sie, wie das ganze Land, zum Stillstand verpflichtet. Hier möchte die niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung helfen und hat deshalb den Notfallfonds „Hilfe-Covid-19“ geschaffen“, sagt Dr. Hans Ulrich Schneider, Vorsitzender des Vorstands. Mit dem Notfallfonds soll Vereinen und Organisationen aus den Bereichen Sport und Integrationsarbeit geholfen werden, denen durch die Coronapandemie Kosten entstanden sind. Beispiele wären:

Absagen von eigenen Veranstaltungen und Projekten.

  • Nicht gedeckte Vorbereitungskosten mangels Zuschauereinnahmen.
  • Ausfallhonorare, Druckkosten, Materialien.
  • Zusätzlich angefallene und unvorhergesehene Kosten von abgesagten Veranstaltungen Dritter; wie Rückreisekosten, erhöhte Meldegebühren.

Die Stiftung wird jeden Fall einzeln prüfen und entscheiden. Vorgesehen sind einmalige Förderungen in Höhe von bis zu 500 Euro. Die Antragsstellung erfolgt über das allgemeine Antragsformular der Stiftung unter https://www.lotto-sport-stiftung.de/aktuelles/foerderung/.

Weiterhin teilt die Lotto-Sportstiftung mit, dass man im Umgang mit geförderten, konkret betroffenen Projekten unkompliziert agieren wolle. So können Bewilligungszeiträume formlos verlängert werden, damit geplante Veranstaltungen zu einem späteren Zeitraum nachgeholt werden können. Förderzusagen bleiben grundsätzlich bestehen, in einzelnen Fällen sind auch Umwidmungen möglich. Sollte ein gefördertes Projekt oder eine Veranstaltung ausfallen und trotzdem Kosten verursachen, so entstehen grundsätzlich keine Rückforderungen durch die Stiftung. Angefallene Kosten können beim Mittelverwendungsnachweis abgerechnet werden.

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Erstellt:
28. März 2020, 11:03 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 48sec

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