Die französische Genforscherin Emmanuelle Charpentier hat zusammen mit J. A. Doudna die Genschere Crispr/Cas9 maßgeblich entwickelt. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Die französische Genforscherin Emmanuelle Charpentier hat zusammen mit J. A. Doudna die Genschere Crispr/Cas9 maßgeblich entwickelt. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Berlin 07.10.2020 Von Deutsche Presse-Agentur

Crispr/Cas9 - Genschere für den Eingriff ins Erbgut

Die Genschere Crispr/Cas9 ist ein Werkzeug für Genetiker. Sie funktioniert bei allen Zellen - Hefen, Pflanzen, Tieren und auch beim Menschen.

Ein Crispr-Abschnitt besitzt eine jeweils spezifische Sequenz (Guide-RNA), die die gewünschte Schnittstelle findet. Daraufhin schneidet das angekoppelte Protein Cas9 den Erbgutstrang an der Stelle. Nun kann Erbgut eingefügt oder entwendet werden.

Die Zelle baut den Strang selbst wieder zusammen. Die Abkürzung Crispr steht für „Clustered Regularly Interspaced Short Palindromic Repeats“. Cas9 ist der Name für ein Protein, das DNA zerschneiden kann.

© dpa-infocom, dpa:201007-99-858628/2

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Transgen zu Crispr/Cas

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Erstellt:
7. Oktober 2020, 14:09 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 17sec

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