Die HARKE-Redaktion wünscht einen guten Tag!

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Landkreis 22.03.2020 Von Helge Nußbaum

Cyber-Training ist angesagt

Die Auswirkungen des Coronavirus beschäftigen die Sportwelt, die Krise zieht immer weitere Kreise. Verbände und Vereine sind darum bemüht, die Herausforderungen so gut es geht zu meistern. Doch betroffen sind natürlich nicht nur die großen und finanzkräftigen Ligen, sondern auch und vor allem die Amateure. Wie und ob zum Beispiel der Fußballbetrieb des NFV nach dem 19. April weitergehen kann, ist noch äußerst fraglich. Wohin sollen die ganzen ausgefallenen Spiele der Fußball-Kreisliga von Staffelleiter Hartmut Siepert verlegt werden? Etliche Englische Wochen könnten die Lösung sein, aber ist das den Amateuren zuzumuten? Wie soll der Start verlaufen, wenn die Teams im Prinzip seit Ende November nicht mehr spielen konnten und jetzt mehrere Wochen ohne Training sind? Wie trainiert man überhaupt in Zeiten von Corona?

Bundesliga-Rekordmeister FC Bayern München gab in dieser Woche einen kleinen Einblick in die aktuelle Trainingsarbeit. Die Bayern-Spieler sind Hochleistungssportler und müssen entsprechend ihren Körper in Bewegung halten. Ausdauer und Muskelmasse will trainiert werden. Dabei geht es für die Spieler jetzt vor allem um „Erhaltungstraining“ wie es Professor Dr. Holger Broich, wissenschaftlicher Leiter beim FC Bayern, auf der Website ausdrückte. „Unser erstes Cyber-Training über 90 Minuten hat wunderbar funktioniert“, erzählte er in dieser Woche. Trainer Hansi Flick berichtete, dass alle motiviert gewesen seien.

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Erstellt:
22. März 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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