HARKE-Verleger Christian Rumpeltin und Chefredakteur Holger Lachnit begutachten mit dem Leiter Finanz- und Rechnungswesen, Christoph Schäfer, und dem Leiter Werbemarkt, Kai Hauser (von links), den Probedruck der HARKE im Druckzentrum Niedersachsen von Oppermann in Rodenberg. Foto: Stüben

HARKE-Verleger Christian Rumpeltin und Chefredakteur Holger Lachnit begutachten mit dem Leiter Finanz- und Rechnungswesen, Christoph Schäfer, und dem Leiter Werbemarkt, Kai Hauser (von links), den Probedruck der HARKE im Druckzentrum Niedersachsen von Oppermann in Rodenberg. Foto: Stüben

Nienburg 29.06.2021 Von Sebastian Stüben

DIE HARKE wird ab Donnerstag in Rodenberg gedruckt

Auflage der Heimatzeitung mit etwa 18.000 Exemplaren wird in 20 Minuten gedruckt

Donnerstagfrüh um 1 Uhr startet der Druck für die erste Ausgabe der HARKE im neuen Rheinischen Format. Nur wenige Stunden später wird die Heimatzeitung etwas größer als gewohnt auf den Frühstückstischen der HARKE-Leser liegen.

In nur 20 Minuten wird die Auflage von etwa 18.000 Exemplaren durch die Maschinen des Druckzentrums Niedersachsen von Oppermann in Rodenberg gerattert sein, bevor sie umgehend von Lieferwagen zu den Zustellern und Verkaufsstellen im Landkreis Nienburg geliefert wird. Das hat Druckereileiter Niels Rohrsen bei der Begutachtung der Probedrucke erzählt.

„Die Rotation schafft 45.000 Exemplare in der Stunde“, sagt Rohrsen: „Neben der HARKE werden sieben weitere Tageszeitungstitel hier gedruckt – unter anderem die Hannoversche Allgemeine Zeitung und die Neue Presse.“ Die Maschinen laufen an sieben Tagen in der Woche fast rund um die Uhr.

„Wir haben zwei Maschinen aus dem Jahr 2016“, sagt der Druckereileiter: „Die Anlage ist auf dem neuesten Stand der Technik und hat einen hohen Automatisierungsgrad.“ Makulatur, also Ausschuss, gibt es durch die moderne Technik wenig.

Eine Ausgabe benötigt rund eine Tonne Papier

Eine Ausgabe der HARKE braucht etwa eine der riesigen Rollen Papier, die stapelweise in der Druckerei stehen. „Eine Rolle wiegt etwa eine Tonne“, sagt Rohrsen: „Wir verwenden ausschließlich Altpapier.“ 35.000 Tonnen Altpapier im Jahr rauschen durch die Druckmaschinen. Neben den Tageszeitungen druckt Oppermann etwa eine Milliarde Beilagen im Jahr.

Die Farben in der Zeitung entstehen durch das Übereinanderdrucken der vier Farben Cyan (Blau), Magenta (Rot), Yellow (Gelb) und Key (Schwarz). „Erst wenn alle Farben einzeln aufgedruckt sind und sich entsprechend gemischt haben, sind die gewünschten Farben zu sehen“, sagt Rohrsen. Übermittelt werden die Seiten elektronisch über das Internet von Nienburg nach Rodenberg. Im Druckzentrum erscheinen die Seiten im Leitstand des Druckers, der am Ende die korrekte Qualität einstellt und kontrolliert.

Schon bis 2013 war DIE HARKE in Rodenberg gedruckt worden.

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Erstellt:
29. Juni 2021, 18:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 58sec

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Rebecca Schmidt 30.06.202121:04 Uhr

Warum wurde erst das Format und dann die Druckerei gewechselt. Jetzt geht es wieder zurück. Und die Änderung des Formats wird mit Kundenfreundlichkeit begründet. Der Grund ist aber aller Wahrscheinlichkeit der, daß in Rosenberger nur in dem neuen Format gedruckt wird, oder aber der große "Bruder" der Harke auch dies Format benutzt. Und es werden nicht 18 000 Exemplare in der Woche gedruckt. Nur am Wochenende. Lt. eigenen Mediendaten liegt in der Woche die Auflage bei 16 800. Vor ein paar Jahren waren es noch über 20 000. Der Kunde honoriert eben die Qualität.


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