Manon Garms DH

Manon Garms DH

13.07.2016 Von Manon Garms

Damenmangel gibt es nicht

Im kommenden Jahr soll in Nienburg ein Jugendrat gewählt werden. Nach monatelangen gemeinsamen Vorbereitungen von Jugendlichen, der Stadtverwaltung sowie der Politik ist jetzt eine erste formale Hürde genommen worden: Der Ausschuss für Jugend, Soziales und Sport stimmte geschlossen dem Entwurf einer Satzung für den künftigen Jugendrat zu.

Laut dieser Satzung soll das Gremium aus neun gewählten ehrenamtlichen Jugendratsmitgliedern bestehen. Die erste Wahlperiode wird am 30. September 2019 enden, die folgenden dauern jeweils zwei Jahre. Das aktive und passive Wahlrecht gilt für alle Jugendlichen im Alter von zwölf bis 21 Jahren, die ihren Wohnsitz in Nienburg haben.

Heike Möhlmann (Grüne) lobte in der Ausschusssitzung, dass alle an den Vorbereitungen Beteiligten schnell gearbeitet und ein gutes Ergebnis erzielt hätten. Nicht einverstanden war die Ratsfrau allerdings mit der Altersspanne der Jugendlichen. „Ich halte 21 Jahre für zu hoch“, sagte Möhlmann. Laut Christine Kreide, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Soziales und Sport, soll der Jugendrat aber für das gesamte Altersspektrum sein. „Es soll dort eine Meinungsvielfalt herrschen“, so Kreide.

Befürchtungen, dass nur Jungs beziehungsweise junge Männer sich engagieren könnten, gibt es übrigens nicht. „Nach meinem Empfinden wird es keinen Damenmangel geben, deswegen war eine Quote kein Thema“, sagte Sebastian Meyer von der Stadtverwaltung.

Zum Artikel

Erstellt:
13. Juli 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.