Der SoVD-Ortsverband Hoya überreichte dem Ambulance-Service Nord eine Spende von 400 Euro. Foto: SoVD Hoya

Der SoVD-Ortsverband Hoya überreichte dem Ambulance-Service Nord eine Spende von 400 Euro. Foto: SoVD Hoya

Hoya 03.01.2021 Von Die Harke

Damit Schwerstkranke ihren Herzensort besuchen

Weihnachtsüberraschung vom SoVD Ortsverband Hoya: Spende an Ambulance-Service Nord überreicht

Dieses Jahr ist alles anders. Während der Ortsverband Hoya des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) normalerweise viele Personen begleitet, berät oder aber auch viele Beschäftigungen wie Informationsveranstaltungen, Ausflüge aber auch gemütliche Treffen bei Buchvorstellungen und noch viel mehr anbietet, musste man dieses Jahr mit sehr vielen Einschränkungen leben, und viele Aktionen und Angebote fanden nicht statt. Der Vorstand des Ortsverbandes Hoya wollte nun zumindest zu Weihnachten noch etwas Freude und Hilfe verteilen.

Der Vorstand des SovD-Ortsverbandes Hoya hat sich dazu entschieden, in diesem Jahr ein paar Spenden zu tätigen. „Hierbei war es wichtig, dass es sich um soziale Projekte und dazu noch aus der Gemeinde Grafschaft Hoya handelt“, heißt es in einer Pressemitteilung des SoVD Hoya. Wie Bernd Langfeld und Uwe Jendrijewski erzählten, habe man sich dabei auch mit den Sternenfahrten des Ambulance-Service-Nord (ASN) beschäftigt.

Dieser Verein ermöglicht schwerstkranken Personen, die sich in palliativer Behandlung befinden, noch einmal zu mobilisieren und einen bestimmten Herzensort zu besuchen. Nach und nach zieht immer mehr des Vereins in eine ehemalige Werkstatt in Bücken ein und möchte in Zukunft seinen Service von dort aus anbieten. Damit war für den Vorstand ein Ergebnis gefunden, welche Einrichtung ein Teil der Spende erhält.

Bernd Langfeld und Uwe Jendrijewski machten sich mit 400 Euro im Gepäck auf den Weg nach Bücken, um dort den Verein zu überraschen. Frank Hupe ist der erste Vorsitzende des Vereins und freute sich sehr über diesen Besuch und besonders über die Spende. Er zeigte die Fortschritte des Umbaus und viele Dinge der immer weiter voranschreitende Ansiedlung in dem Objekt in Bücken. Hupe hofft, dass beim Verein bis zum Ende des Frühjahres 2021 alle Arbeiten abgeschlossen sind und damit auch der vollständige Umzug erfolgt ist.

So durften die Gäste nicht nur die Fahrzeuge etwas genauer unter die Lupe nehmen, sondern schauten sich noch eine kürzlich veröffentliche ausgestrahlte Reportage von DW Reporter an. Wie Frank Hupe sagte: „Die erste, die bereits in Bücken gedreht wurde.“ Für Bernd Langfeld und Uwe Jendrijewski eine spannende Begegnung und eine große Überraschung, mit wie viel Aufwand und vor allem welchen Wirkungskreis man bereits von Bücken aus betreibt. Beide Seiten waren sich schnell einig, dass man hier nach den Lockerungen ganz bestimmt noch mal aufeinander treffen wird.

Frank Hupe betonte zum Abschluss: „ Aktuell kann ich im Namen aller zukünftigen Fahrgäste und des Teams nur danke sagen, ich würde meinen Dank gerne auch im Rahmen einer Präsentation ausdrücken. Schließlich sind wir ein Verein zum anfassen, und es ist alles andere als selbstverständlich, heute noch das Vertrauen von Spendern zu erhalten. Besonders dieses Jahr zeigt sichn wie wichtig jede einzelne Spende für diese Arbeit ist. Denn auch wir sind stark von der Krise betroffen.“

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Erstellt:
3. Januar 2021, 15:22 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 27sec

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