Steyerberg 14.04.2017 Von Die Harke

Damit Steyerberg und Deblinghausen attraktiv bleiben

Gewerbeverein Steyerberg verspricht Freibad-Fördervereinen Unterstützung bei Erstellung eines Betriebskonzeptes

Der Rat des Fleckens Steyerberg beschloss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Erhalt der Bäder in Steyerberg und Deblinghausen. Konkret bedeutet dies: Die Gemeinde bleibt Eigentümer der Freibäder, die Betriebsführung wird an die Vereine abgegeben. In der Sitzung des Vorstandes des Gewerbevereins Steyerberg begrüßte der Vorsitzende Wolfgang Zander den Vorsitzenden des [DATENBANK=2157]Fördervereins Waldbad Steyerberg, Frank Schmidt,[/DATENBANK] und seinen Stellvertreter Christian Quellhorst. Aus der Politik waren [DATENBANK=1550]Lothar Kopp[/DATENBANK] (Sprecher Gruppe CDU und B90/Grüne) und [DATENBANK=4964]Gerd Linderkamp[/DATENBANK] (SPD) anwesend, um den weiteren Erhalt des Steyerberger Freibades über 2017 hinaus zu diskutieren.

Aus Sicht des Gewerbevereins sei das Freibad eine zentrale Freizeiteinrichtung, bei deren Verlust Steyerberg an Attraktivität als Wohnort leiden würde, dieses gelte auch für das Bad Deblinghausen und sein Umfeld. Daher wolle der Gewerbeverein alles dafür tun, den Förderverein bei der Erstellung des Betriebskonzeptes für die Jahre 2018 bis 2020 zu unterstützen, wie bei der Sitzung deutlich wurde. Schmidt dankte für die Zusage und wies auf die große Aufgabe hin, bereits im laufenden Jahr fast 90000 Euro einsparen zu müssen.

Bisher kommt der Verein auf rund 200 Mitglieder – das sei laut Schmidt aber nicht ausreichend. Auch sollten sich die Besucherzahlen wieder erhöhen, damit die frührere Frequenz von rund 20.000 (2016 waren es nur 13.000) Besucher wieder erreicht wird und die Einnahmen aus dem Kartenverkauf dem Verein zu Gute kommen.

„Wenn dies alles gelingt und rund 200.000 Euro durch Einnahmen und Arbeitsleistung zusammenkommen, dann kann es etwas werden“, äußerte sich Lothar Kopp.

Dazu müssten etwa 1000 Mitglieder dem Förderverein mit einem Jahresbeitrag von nur 25 Euro beitreten, damit stünde dem Verein schon mal eine feste Einnahme von 25.000 Euro zur Verfügung. „Wenn dies bis Oktober 2017 gelingt, ist das auch ein sehr deutliches Zeichen an die Politik, dass die Steyerberger ihr Bad erhalten wollen“, so Kopp weiter.

Linderkamp erklärte sich ebenfalls bereit, den Förderverein mit Rat und Tat zu unterstützen und zeigte sich sehr erfreut über das hohe Engagement des Vorstandes des Fördervereins Waldbad.

Der Rat hat in seiner Sitzung am 6. April die Öffnung des Bades für 2017 mit dem vorgelegten Einsparkonzept genehmigt, damit bleibt dem Verein und den Bürgern die Chance, dass Bad über die nächsten Jahre zu retten, wenn jeder sich finanziell und durch Arbeitseinsätze einbringt.

„Diese Chance wollen wir alle gemeinsam mit dem Förderverein nutzen und daran arbeiten, bis Oktober ein Konzept für den Betrieb hinzubekommen. Wir werden das Thema bereits bei der Jahreshauptversammlung am 24. April wieder auf der Tagesordnung haben“, sagte [DATENBANK=798]Wolfgang Zander, der Vorsitzenden des GV[/DATENBANK].

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Erstellt:
14. April 2017, 21:00 Uhr
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