Die Auftaktveranstaltung zur Verbunddorferneuerung muss verschoben werden.

Die Auftaktveranstaltung zur Verbunddorferneuerung muss verschoben werden.

Rehburg-Loccum 21.02.2017 Von Die Harke, Von Heidi Reckleben-Meyer

Damit Vorarbeiten ungefiltert einfließen

Auftaktveranstaltung zur Verbunddorferneuerung Rehburg-Loccum muss verschoben werden

Sie war lange angekündigt und in mehreren Veranstaltungen in den Ortsteilen der Stadt Rehburg-Loccum vorbereitet worden: die Auftaktveranstaltung zur Verbunddorferneuerung Rehburg-Loccum am 25. Februar in der [DATENBANK=4396]Heimvolkshochschule[/DATENBANK] in Loccum. Kurzfristig muss diese Veranstaltung auf einen Ersatztermin im April verschoben werden.

Was ist passiert? Eine wesentliche Zielsetzung der Veranstaltung ist es, die jeweiligen Akteure, das sind auf der einen Seite das Amt für Regionale Landesentwicklung Leine-Weser als zuständige Bewilligungsbehörde, die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG) als von der Stadt beauftragtes Planungsbüro und andererseits die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rehburg-Loccum und ihrer Ortsteile einander bekannt zu machen und in den Austausch treten zu lassen.

Dies setzt voraus, dass alle Akteure anwesend sind und mit Namen und Gesicht verfügbar sind. Und dort genau liegt das Problem: Die derzeit im Land grassierende Grippewelle hat nach und nach das Planerteam der NLG erwischt, so dass wenige Tage vor der Veranstaltung nicht absehbar ist, ob die maßgeblichen Akteure am Sonnabend tatsächlich zur Verfügung stehen. Aus dem größeren Personalstamm der NLG könnten auch andere Personen gestellt werden, heißt es. Allerdings: „Nach reiflicher Überlegung haben wir uns jedoch dagegen entschieden, weil die Person, die hinterher die Dorfentwicklungsplanung schreiben soll, unbedingt selbst die Eindrücke aus einer solchen Veranstaltung aufnehmen muss und sie nicht durch Dritte im Rahmen einer „stillen Post“ übermittelt bekommen kann“, führt Bürgermeister [DATENBANK=679]Franke[/DATENBANK] zur Begründung aus.

„Insbesondere die in den einzelnen Ortsteilen geleisteten Vorarbeiten müssen ungefiltert und eins zu eins in den Planungsprozess einfließen, insbesondere auch im Hinblick auf die Aspekte, die vielleicht verworfen, verändert oder in einen anderen Zusammenhang gestellt werden, aber gleichwohl für die Gesamtphilosophie des Planungsprozesses von Bedeutung sind. So haben wir uns schweren Herzens entschieden, die Veranstaltung zu verschieben. Eine kurzfristige Verschiebung ließ sich unter allen beteiligten Akteuren nicht mehr vereinbaren und auch um den interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen ausreichenden Planungsvorlauf zu geben, ist nunmehr der 22. April als Datum gewählt worden.

„Wir hoffen sehr, dass alle Beteiligten im Sinne einer möglichst hohen Qualität des die Stadtentwicklung hoffentlich nachhaltig positiv beeinflussenden Planungsprozesses Verständnis für die getroffene Entscheidung haben und ihre Teilnahme auch am 22. April ermöglichen können“

„Wir hoffen sehr, dass alle Beteiligten im Sinne einer möglichst hohen Qualität des die Stadtentwicklung hoffentlich nachhaltig positiv beeinflussenden Planungsprozesses Verständnis für die getroffene Entscheidung haben und ihre Teilnahme auch am 22. April ermöglichen können“, heißt es im Schreiben aus dem Rathaus der Stadt. Die Veranstaltung wird in der Evangelischen Heimvolkshochschule in Loccum stattfinden, um 9.30 Uhr beginnen und gegen 17.30 Uhr ausklingen. Zwei wesentliche Punkte werden beim Auftakt führend sein:

  • Strategisches Denken sei gefragt, nicht kleinteiliges Ansätze in Einzelmaßnahmen, sondern der Blick aufs große Ganze. Wie sollen die fünf Orte, die Stadt in zehn bis 15 Jahren aussehen? Erst in einem zweiten Schritt wären auf Grundlage dieser strategischen Festlegung die Maßnahmen in der ab 2018 folgenden Umsetzungsphase zu definieren. Hier sollen allenfalls Leitprojekte als Eckpfeiler einer Gesamtentwicklung benannt werden.
  • Vernetztes Denken in Verbünden statt „Kirchturmdenken“. Jeder Ortsteil hat seine Stärken, die er für sich und für die übrigen Ortsteile weiterentwickeln und betonen soll. Allerdings haben auch alle Funktionsschwächen, die nur gemeinsam gelöst werden können. Hierfür den Blick zu heben und nicht starres Proporzdenken an den Tag zu legen, wird im Prozess gefordert sein.

Alle, die sich bereits für die Veranstaltung am 25. Februar angemeldet haben, werden noch persönlich ergänzend informiert. Für etwaige Rückfragen in der Zwischenzeit steht allen Interessierten Birgt Wagner in der Stadtverwaltung unter (05037)970163 zur Verfügung. Sie nimmt auch in der Zwischenzeit Anregungen für den Prozess entgegen, wie auch ohnehin die Zwischenzeit nicht tatenlos verstreichen wird, sondern vorbereitende Planungen fortgesetzt werden.

Wichtig ist abschließend die Feststellung, dass sich für die nachfolgende Umsetzungsphase aus der jetzt vorgenommenen Verschiebung weder zeitliche noch inhaltliche Nachteile ergeben werden. Die Möglichkeit, Einzelmaßnahmen zu beantragen, besteht – unabhängig von der Verschiebung – erst im Jahr 2018“, betont Franke abschließend. hm/DH

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Erstellt:
21. Februar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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