Schulleiter Lutz Kulze-Meyer sieht zu, wie Schüler die neuen Computer testen. Foto:  MDG

Schulleiter Lutz Kulze-Meyer sieht zu, wie Schüler die neuen Computer testen. Foto: MDG

Nienburg 12.06.2021 Von Die Harke

Dank Laptop-Spende besseres Arbeiten an Nienburger Gymnasium

Förderverein überreichte mehrere Computer an das Marion-Dönhoff-Gymnasium

Neue Hardware, neue Verlässlichkeit: 16 Laptops hat der Förderverein VEEF (Verein der Ehemaligen, Eltern und Freunde) des Nienburger Marion-Dönhoff-Gymnasiums (MDG) der Schule gespendet.

Während in der Schule langsam wieder eine neue Form von Normalität einzieht und sich die Klassen wieder vollständig begegnen dürfen, ist die Erinnerung an die lange Zeit der Arbeit in getrennten Gruppen und von zuhause aus immer noch sehr präsent. Was gerade in dieser Zeit sehr deutlich wurde, aber auch für die Zukunft der schulischen Arbeit zentral ist: Neben persönlicher Betreuung und Austausch in der Schule braucht es gut funktionierende Geräte, mit denen gearbeitet werden kann.

Und: „Die alten Laptops waren auch gut, brauchten aber mittlerweile ja ewig zum Hochfahren“, wissen auch die ganz jungen Schülerinnen und Schüler am MDG. Neue Hardware bedeute da auch Zuverlässigkeit, mit der Online-Aufgaben sicher und schnell bearbeitet werden können.

Damit die Schule in dieser Hinsicht auch in Zukunft gut aufgestellt ist, hat der Förderverein 16 neue Laptops im Wert von 4000 Euro angeschafft, die der Vorsitzende Heinz-Dieter Rohlfs der Klasse 5a stellvertretend übergeben hat. „Die Übergabe konnte aufgrund langer Lieferzeiten leider erst jetzt erfolgen und bildete den Abschluss einer Initiative, die der Förderverein des MDG zu Beginn der ersten pandemiebedingten Schulschließung im März 2020 ins Leben gerufen hatte“, teilt die Schule mit.

Die Initiative ermöglicht es, den sozial schwachen Haushalten und den darin lebenden Schülerinnen und Schülern am E-Unterricht teilzunehmen. In Zusammenarbeit mit fast allen Schulen, Fördervereinen der Stadt Nienburg und den Lions wurden über 190 Endgeräte (Laptops und Stand-PCs mit 22er Monitoren) während der Sommerferien instandgesetzt und mit neuer Software versehen aus einem Pool heraus an die Betroffenen nach den Sommer- beziehungsweise Herbstferien unbürokratisch verteilt. Die letzten Endgeräte wurden bereits im November und Dezember 2020 verteilt und somit weit vor der Verteilung der Laptops und Tablets aus dem Digitalpakt.

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Erstellt:
12. Juni 2021, 15:30 Uhr
Lesedauer:
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