Sushi für Osako. Foto: adobestock

Sushi für Osako. Foto: adobestock

Nienburg 10.02.2020 Von Syam Vogt

Dank Sushi ins Pokal-Viertelfinale

Guten Tag

Das war ein Abend: Der SV Werder Bremen hat ein Lebenszeichen gesendet und sich vergangene Woche beim 3:2-DFB-Pokalviertelfinalsieg gegen Borussia Dortmund eindrucksvoll zurückgemeldet.

Die Spieler in Grün-Weiß zeigten eine deutlich bessere Leistung als in den Vorwochen und vor allem eine veränderte Körpersprache. Das traf vor allem auf Werder-Stürmer Yuya Osako zu. Der Japaner fiel zuletzt mehr durchs Reklamieren als durch Spielfreude und gute Aktionen auf.

Es war keine detaillierte Videoanalyse oder ein spezielles Gespräch mit SVW-Trainer Florian Kohfeldt, das den 29-Jährigen wieder in die Spur brachte. Es war vielmehr das Abendessen einen Tag vor dem Spiel, welches den Stürmer zufrieden stimmte und beflügeln sollte.

Coach Kohfeldt hatte zusammen mit Teammanager Dustin Haloschan kurzerhand das Menü im Parkhotel Bremen ändern lassen. Anstelle der regulären Vorspeisen stand zum ersten Mal auch Sushi auf dem Speiseplan. Der Essenstrick sollte Früchte tragen, Osako bereitete den 3:1-Führungstreffer mustergültig vor und bot auch sonst eine gute Leistung, war neben Torschütze Milot Rashica Werders zweikampfstärkster Spieler auf dem Platz.

Wenn der Japaner durch sein Lieblingsessen weiter solche Leistungen bringt, sollte Werder sich überlegen, einen Sushi-Meister zu engagieren.

Aber auch andere Spitzensportler versuchen, speziell durch die Ernährung, ihre Leistung zu steigern. Viele Topathleten schwören daher auf vegane Ernährung, so auch Wolfsburg-Spieler Yannick Gerhardt oder Augsburg-Torhüter Andreas Luthe. Nicht nur im Fußball spielt vegane Ernährung eine große Rolle. Formel 1-Weltmeister Lewis Hamilton oder auch Quarterback-Legende Tom Brady sind überzeugte Veganer.

Ganz anders macht es der englische Stürmer Jamie Vardy. Zur Spielvorbereitung zählen bei ihm drei bis vier Energydrinks und zwei Espressi. Der Premier-League-Torschützenkönig von 2016 verriet, dass er an einem Spieltag direkt nach dem Aufstehen einen Red Bull auf ex trinke.

Auch der jamaikanische Sprinter Yohan Blake hat eine eher unkonventionelle Ernährungsmethode; er isst in der Wettkampfphase bis zu 16 Bananen am Tag.

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Erstellt:
10. Februar 2020, 05:30 Uhr
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ca. 1min 58sec

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