Viele Menschen haben diese Weihnachten auf große Runden verzichtet und sind unter sich geblieben.

Viele Menschen haben diese Weihnachten auf große Runden verzichtet und sind unter sich geblieben.

Landkreis 28.12.2020 Von Holger Lachnit

Danke für den Verzicht

Guten Tag – eine Kolumne

Es war ein ganz besonderes Weihnachtsfest unter Coronabedingungen. Keine überfüllten Weihnachtsgottesdienste, keine großen Feiern im Familienkreis.

Die Verantwortlichen auf Kreis-, Landes- und Bundesebene hatten dazu aufgerufen, die Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren. Und viele Menschen haben sich daran gehalten. An diese geht mein Dank für den Verzicht.

Gedankt sei denjenigen Eltern und Großeltern, die darauf verzichtet haben, ihre Kinder und Enkelkinder am Heiligen Abend zu treffen. Dank gebührt auch jenen Gastgebern, die schweren Herzens darauf verzichtet haben, langjährige Freunde einzuladen. Vor allem aber geht mein Dank an diejenigen, die in diesem Jahr Weihnachten allein verbringen mussten, die darauf verzichtet haben, wenigstens beim Gottesdienst einmal unter Menschen zu sein.

Das besondere Weihnachtsfest in diesem Jahr sorgte bei uns für besondere Momente. Insgesamt war es ruhiger, es gab weniger Trubel. Auch das Weihnachtsliedersingen entfiel. Im Haus wollten wir es wegen der möglichen Verbreitung des Virus nicht riskieren, und im Freien wollten wir mit Rücksicht auf unsere Nachbarn nicht singen.

So kam es, dass meine Frau und ich schließlich zu zweit auf dem Sofa saßen und auf der Suche nach klassischen Weihnachtsliedern im Internet auf „Weihnachten mit Freddy Quinn“ stießen. Diese Platte weckte bei mir Kindheitserinnerungen, stand sie doch einst bei Oma Lachnit in der Musiktruhe. So schmetterten meine Frau und ich doch noch gemeinsam mit „Freddy“ – unter anderem so exotische Stücke wie „Sankt Niklas war ein Seemann“.

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Erstellt:
28. Dezember 2020, 05:27 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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