Das Abendmahl in den beiden großen Kirchen in Deutschland steht am 25. und am 27. September bei zwei Gesprächsabenden im Mittelpunkt. EKD

Das Abendmahl in den beiden großen Kirchen in Deutschland steht am 25. und am 27. September bei zwei Gesprächsabenden im Mittelpunkt. EKD

Stolzenau 18.09.2019 Von Die Harke

Das Abendmahl ist das Thema

Gesprächsabende in den Gemeindehäusern in Stolzenau

Unter dem Motto „Der Wein stärkt das Menschenherz“ laden die evangelische St. Jacobi-Gemeinde und die katholische St. Christophorus-Gemeinde in Stolzenau zu zwei ökumenischen Gesprächsabenden ein. Thematisch wird es um die Bedeutung des Abendmahls gehen, das evangelische und katholische Christen bis heute immer noch getrennt feiern müssen. Am Mittwoch, 25. September, findet der erste Abend ab 19 Uhr im Haus der Kirche, Gemeindehaus der evangelischen St. Jacobi-Gemeinde, Lange Straße 44, statt. Der zweite und abschließende Abend ist am Freitag, 27. September, ab 19 Uhr im Gemeindehaus der katholischen St. Christophorus-Gemeinde, Holzhäuser Weg 1, vorgesehen.

Superintendentin Dr. Ingrid Goldhahn-Müller, Pastor Karsten Gelshorn, Gemeindereferentin Annette Geers und Pfarrer Christoph Konjer geben jeweils kurze Einführungen in die biblischen Grundlagen, die Unterschiede zwischen katholischem und evangelischem Verständnis, die Art und Weise, wie das Abendmahl bzw. die Eucharistie protestantisch und katholisch gefeiert werden und die Herausforderungen, vor denen beide Kirchen heute diesbezüglich stehen. Im Anschluss an die Kurzreferate gibt es die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion.

Am Ende soll ein so genanntes gemeinsames Agapemahl stehen. „Dieses erinnert daran, wie die Christen in den ersten drei Jahrhunderten das Abendmahl in ihren Häusern gefeiert haben. Das Agape- oder Liebesmahl fand bei den ersten Christen zwischen der Austeilung von Brot und Wein als ein Mahl statt, bei dem in besonderer Weise für Bedürftige gesorgt und gebetet wurde. Auch wenn katholische und evangelische Christen, trotz aller Bemühungen von namhaften Theologen, das Abendmahl noch immer trennt, das Agapemahl können wir schon jetzt gemeinsam feiern. Darum wollen wir das am Ende der beiden Gesprächsabende zum Zeichen der Verbundenheit auch tun“, teilt Pastor Gelshorn mit.

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Erstellt:
18. September 2019, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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