08.09.2013

Das Bad nimmt Formen an

Ende September sollen Stahlbauarbeiten beendet sein / Dann geht‘s ans Dach

Nienburg. Die Fotos von Michael Zube, im Nienburger Rathaus zusammen mit Ernst-August Kahle für das Ganzjahresbad verantwortlich, verdeutlichen: Das Bad nimmt Formen an. Am Dienstag hat der Mitarbeiter der Bädergesellschaft die Baustelle vom Kran aus aus 15 Metern Höhe fotografiert. Das macht Zube alle vier Wochen. „Allerdings“, so seine Vermutung, „spätestens beim übernächsten Mal wird von den Bauarbeiten selbst zumindest aus der Luft nichts mehr zu sehen sein. Denn dann hat das „Wesavi“ – so bekanntlich der Name des Bades – sein Dach. „Ende September sollen die Stahlbauarbeiten abgeschlossen sein“, so der Mitarbeiter der Stadtverwaltung am Mittwoch im Gespräch mit der Harke am Sonntag. Zurzeit ist, wie besonders gut auf dem oberen Foto zu sehen, eine Firma aus Sachsen damit beschäftigt, mit mächtigen Stahlträgern für Stabilität zu sorgen. Nach wie vor im Einsatz sind die Eisenflechter aus Rumänien und die Betonbauer aus Polen. „Ein unnachahmliches Sprachenwirrwarr“, so Zube schmunzelnd.

Mit dem, was vom Kran aus zu sehen war, ist man bei der Bädergesellschaft nach wie vor sehr zufrieden. Der Bau des Ganzjahresbades kommt wie geplant voran. Sowohl was den Zeit-, als auch was den Kostenplan betrifft.

In Kürze erwartet wird darüber hinaus das Ergebnis der Untersuchung, mit der die Ergiebigkeit der Solequelle ermittelt werden soll, die während der Bauarbeiten zufällig entdeckt wurde. Danach entscheidet sich, ob eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für ein möglicherweise nachträglich zu bauendes Solebecken angefertigt werden soll.

Bereits erteilt wurde dagegen der Auftrag zur Erforschung des kontaminierten Wassers, das im Verlauf der Grundwasserabsenkung für den Bau des Ganzjahresbades entdeckt worden war. Eine Firma für Umwelt-Analytik aus Bremen soll herausfinden, woher das Wasser stammt. Möglicherweise enthält es Reste von Lösungsmitteln. „Wir könnten zwar mutmaßen, aber wir möchten lieber Klarheit“, so Zube. Dieser Auftrag ist mit 40 000 Euro veranschlagt. 10 000 Euro entfallen auf die Bädergesellschaft, 30 000 Euro sind durch Fördermittel gedeckt.

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Erstellt:
8. September 2013, 00:00 Uhr
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