Über einen Monitor können Hendrik Schumacher (links) und Erik Regul die Aufnahmen im Studio verfolgen. Stecklein

Über einen Monitor können Hendrik Schumacher (links) und Erik Regul die Aufnahmen im Studio verfolgen. Stecklein

Nienburg 14.09.2019 Von Kristina Senning

Das Debutalbum als nächstes Ziel

Band „Meilentaucher“ nimmt aktuell im Studio neue Songs auf / Album soll 2020 erscheinen

Das erste eigene Album ist für viele Musiker wohl das Ziel schlechthin — und nicht jedem gelingt dieser große Schritt in Richtung Verwirklichung. Anders ist es bei der heimischen Band „Meilentaucher“ aus Hoya: Die vierköpfige Gruppe bastelt gerade an ihrem ersten Album und erlebt, wie es sich anfühlt, einen großen Traum langsam wahr werden zu lassen.

In der vergangenen Woche hat „Meilentaucher“ die erste Single des Albums veröffentlicht: „Was hier passiert“ erzählt von Leichtigkeit, und dass im Leben vieles mit weniger Ernsthaftigkeit betrachtet werden sollte – „den Moment genießen“ trifft es wohl.

Manchmal haben wir Sessions bis in die Nacht, Erik ist da sehr kooperativ“

Meilentaucher über die Aufnahmen bei Erik Regul im Studio

„Wir haben den Song schon ziemlich lange“, erklärt Leadsänger Hendrik Schumacher. Man habe sich absichtlich für ein bereits bestehendes Stück entschieden, um mit der Albumproduktion in ein neues Kapitel einzusteigen. Und das ist es auch für Schumacher, Julian Marz, Sebastian Mayer und Jannis Klettke.

Auch wenn der erste Teil des Albums bereits feststünde, so sei die Produktion ein stetiger Prozess. Obwohl die Band zu den Aufnahmen mit Erik Regul in seinem Horizont Studio in Nienburg immer sehr vorbereitet käme und die Rohversionen bereits im Proberaum der Band aufgenommen habe.

In den nächsten Wochen werden nun einzelne Bestandteile der Songs aufgenommen, vom Schlagzeug bis hin zu den Vocals (Stimme). Wer denkt, dass jeder Takt und jeder Ton auf Anhieb sitzt, der irrt sich. „Manchmal haben wir Sessions bis in die Nacht, Erik ist da sehr kooperativ“ geben Schumacher und Marz lachend zu.

Doch die „Meilentaucher“ und Erik Regul sind mittlerweile ein eingespieltes Team, mehrere Songs haben sie bereits gemeinsam aufgenommen. Von Nervosität ist da keine Spur. Die Mitglieder schätzen an Reguls Studio die heimelige Atmosphäre – da ist es auch nicht wild, wenn es hier und da mal einen Patzer gibt. „Erik sagt dann so etwas wie: ‚Das kannst du aber noch besser‘“, weiß Schumacher. Und auch Regul bestätigt: „Es ist extrem wichtig, dass die Atmosphäre hier gut ist, es hat schließlich etwas mit Stimmung und Emotionen zu tun.“

Wie entsteht der perfekte Song?

Ein Rezept, mit dem der perfekte Song geschrieben wird, haben die Vier nicht. Vieles geht über Erfahrung, den eigenen Geschmack, andere Musikeinflüsse. „Es kommen auch immer Ideen dazu“, sagt Schumacher. „Manchmal geht es auch nicht, wie man es haben will“, fügt Marz an. Davon lassen sich die Musiker aber nicht einschüchtern und probieren viel aus.

In diesen Momenten hilft auch Regul als selbstständiger Rock-Pop-Produzent mit seiner Expertise. Außerdem sei „Meilentaucher“ laut Schumacher eine „sehr demokratische Band“. „Wir sind offen für verschiedene Stile und kommen gut auf einen Nenner“, bestätigt Marz.

Mit dem Album lassen sich die jungen Musiker nun in den nächsten Wochen und Monaten Zeit, versuchen aber, im kommenden Jahr fertig zu werden. Einen Titel gibt es noch nicht. „Wir haben viele Themen, die uns beschäftigen“, so die „Meilentaucher“.

Fast genau ein Jahr ist es nun übrigens her, dass die Band das Nienburger Altstadtfest eröffnet hat. „Es ist nach wie vor eines der großen Highlights“, schwärmen die Musiker. Ein Auftritt, der „Meilentaucher“ noch zusätzliche Bekanntheit und weitere Fans beschert hat.

„Was hier passiert“ ist zwar die jüngste Single von Meilentaucher, sicher aber auch eine Umschreibung der aktuellen Situation: Mit dem Debutalbum wollen die Musiker größer werden und erleben eine ganz aufregende Zeit – einfach „schön, was hier passiert.“

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Julian Marz spielt ein paar Takte am Schlagzeug ein. Stecklein

Julian Marz spielt ein paar Takte am Schlagzeug ein. Stecklein

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Erstellt:
14. September 2019, 19:44 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 52sec

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