Tjarden Lohmeier ist der erste gemeinsame Sportreferent.

Tjarden Lohmeier ist der erste gemeinsame Sportreferent.

05.10.2014

Das Ehrenamt erhält Unterstützung

Die Sportregion Nienburg-Diepholz stellt Tjarden Lohmeier als ersten von künftig zwei Referenten vorn

Von Horst Achtermann

Bruchhausen-Vilsen. Die Kreissportbünde Nienburg und Diepholz sind zwar weiterhin eigenständig organisiert. Sie nennen sich mit ihren rund 400 Vereinen nach einer Kooperationsvereinbarung jedoch „Sportregion Nienburg-Diepholz“. Niedersachsenweit sind aus 48 Kreisportbünden jetzt 17 Sportregionen geworden. „Ehrenamtlich geht nicht mehr, die Ansprüche haben sich geändert“, betonten die beiden KSB-Vorsitzenden Rudolf Sudhop (Nienburg) und Peter Schnabel (Diepholz) bei der Vorstellung des ersten hauptamtlichen Sportreferenten unisono. Im Hotel Dillertal in Bruchhausen-Vilsen wurde in dieser Woche Tjarden Lohmeier vorgestellt, der das Amt für die neue Sportregion ausüben wird. Der studierte Sportwissenschaftler (Master) hat sein Studium im vergangenen Jahr abgeschlossen, war als Personaltrainer und im Maßregelvollzug tätig. Lohmeier, der aus Sulingen stammt, hat einen unbefristeten Vertrag bekommen und wird in den Handlungsfeldern Bildung und Sportjugend tätig sein. Im Bildungsbereich soll auch den Fachbereichen bestimmte Dinge angeboten werden. „Kein Störfaktor, sondern eine Zusammenarbeit, die uns nach vorn bringt“, sagte Sudhop. Bei der Konzeption soll auch die Zusammenarbeit mit den Kommunen, Schulen und Kindergärten gesucht werden, als Koordinierungsstelle mit den Sportvereinen. Das Büro des künftigen Sportreferenten wurde in der Geschäftsstelle des KSB Diepholz in Affinghausen eingerichtet. Der 27-jährige Lohmeier hatte sich unter 16 Bewerbern durchgesetzt.

Für die Handlungsfelder Sport- und Vereinsentwicklung wird der KSB Nienburg nach dem Kreissporttag am 24. Oktober in Liebenau, auf dem sich Tjarden Lohmeier den Vereinsvertretern vorstellen wird, die zweite Stelle für die Sportregion Nienburg-Diepholz zum 1. Januar 2015 ausschreiben. Sudhop: „Wir wollen uns dazu grünes Licht von den Delegierten geben lassen.“ Aufgrund des niedersächsischen Sportförderungsgesetzes kann die Sportregion Nienburg-Diepholz ohne Probleme die hauptamtlichen Referenten finanzieren. „15 Cent geben die Kreissportbünde pro Mitglied dazu“, berichtete Nienburgs KSB-Chef Rudolf Sudhop.

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Erstellt:
5. Oktober 2014, 00:00 Uhr
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