Auch die Delegation aus dem Landkreis Nienburg diksutierte mit Peter Altmaier.

Auch die Delegation aus dem Landkreis Nienburg diksutierte mit Peter Altmaier.

Warmsen 02.04.2016

Das Ehrenamt zwischen Flüchtling und Politik

Kanzleramtsminister Altmaier diskutierte auch mit Ehrenamtlichen aus dem Landkreis Nienburg

Hannover/Warmsen. Sie ist das in den letzten Monaten alles beherrschende Thema im Land und in den Medien, die Flüchtlingskrise. Die Politik diskutiert intensiv, wie mit den zahlreichen Flüchtlingen, die täglich das Land erreichen, umgegangen werden soll. Wohnraum, Integration und Sprachkurse sind die wichtigsten Dinge, die es zu bewältigen gilt. Fest steht, ohne die vielen ehrenamtlich engagierten Menschen in unserem Land, wäre die Flüchtlingssituation nicht zu bewältigen.

Auf Einladung der CDU-Landtagsfraktion Niedersachsen war nun der Mann zu Gast in Hannover, der die aktuelle Situation genau kennt und im Auge behält, der Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben, Peter Altmaier.

Über 500 Ehrenamtliche waren der Einladung der CDU-Landtagsfraktion gefolgt. Unter ihnen auch der heimische CDU Landtagsabgeordnete Karsten Heineking aus Wegerden.

Altmaier überbrachte nicht nur die Grüße der Kanzlerin an die Ehrenamtlichen, er zeigte sich zudem tief beeindruckt davon, was die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den vergangenen Monaten geleistet haben, wie sie angepackt haben. „Sie sind das Bindeglied zum Staat. Sie, die Ehrenamtlichen, haben eine humanitäre Visitenkarte für ganz Deutschland abgegeben“, machte der Minister in seinen Ausführungen deutlich.

Neben allen humanitären Hilfeleistungen aber ist es auch die politische Aufgabe, konsequent daran zu arbeiten, dass die Menschen ihre Länder nicht verlassen müssen. Ziel muss es auf Dauer sein, dafür zu sorgen, dass die Menschen in ihren Ländern in Frieden leben können. An der Umsetzung und Bekämpfung der Fluchtursachen arbeitet die Europäische Union zurzeit mit Hochdruck. Dazu gehört neben der Bekämpfung der Fluchtursachen auch eine vernünftige Lastenverteilung der Flüchtlinge auf alle europäischen Länder, so Heineking in einer Pressemitteilung. DH

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Erstellt:
2. April 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 51sec

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