Das Fundament ist bereits gegossen. Hagebölling

Das Fundament ist bereits gegossen. Hagebölling

Nienburg 07.05.2016 Von Edda Hagebölling

Das Fundament ist schon gegossen

Sommerbecken im Wesavi ab dem 30. Mai geöffnet – mit neuer Kinderrutsche aus dem alten Hallenbad

Von Edda Hagebölling

Nienburg. Nienburgs Wesavi startet mit einer neuen Attraktion in die Sommersaison. Wenn sich am 30. Mai die Türen zu der Außenanlage von Nienburgs Ganzjahresbad öffnen, finden die Gäste ein Angebot vor, über das sich besonders die jüngsten Wasserratten – und damit auch deren Eltern – freuen dürften: die Kinderrutsche, die schon im Hallenbad für viel Spaß gesorgt hat. Das Fundament ist bereits gegossen, am 23. Mai beginnt eine externe Firma mit dem Aufbau.

Vorgesehen war die Rutsche zwar ursprünglich nicht, eine Überprüfung sowohl des in ihre Einzelteile zerlegten „See-Ungeheuers“ als auch der Örtlichkeit hat dann aber ergeben, dass es durchaus möglich ist, die Rutsche so aufzustellen, dass die Kinder ins Sommerbecken rutschen können, ohne die Schwimmer zu stören.

Den kleinen Wesavi-Besuchern stehen ab dem 30. Mai außerdem die bereits vom Vorjahr bekannte Matschecke mit Sonnensegel und der Spielplatz zur Verfügung.

„Außerdem“, ruft Wesavi-Geschäftsführer Olaf Seemeyer in Erinnerung, „sind wir ja ein Ganzjahresbad. Die Gäste können auch in der Sommersaison jederzeit zwischen draußen und drinnen hin und her wechseln. Allerdings mit einer kleinen Einschränkung: In den beiden Wochen vor Beginn der Sommerferien müssen zunächst die Becken des Sportbereichs und im Anschluss die des Gesundheitsbereichs wegen der vorgeschriebenen Revisionsarbeiten für jeweils zwei Wochen gesperrt werden.

„Diese Arbeiten gab es immer schon. Der Badegast hat davon nur nie etwas mitbekommen, weil sie im alten Hallenbad in den Sommermonaten und im Freibad in den Wintermonaten vorgenommen wurden“, so Seemeyer.

Verstärkung bekommen hat der Wesavi-Chef mittlerweile durch Thomas Wulf. Der Experte für Betriebswirtschaft und Marketing hat zum 1. April die Nachfolge von Ernst-August Kahle angetreten. Der langjährige Mitarbeiter der Stadtverwaltung war während des Wesavi-Baus an die Bädergesellschaft ausgeliehen worden, ist jetzt aber in die Dienste der Stadt zurückgekehrt. Das Team der Bädergesellschaft besteht damit nach wie vor aus drei Personen. Dritte im Bunde ist Sandra Kulinna. Sie ist unter anderem für die Koordination der Kurse und die Belegung des Sportbeckens verantwortlich.

Thomas Wulfs Aufgabe besteht zu etwa 50 Prozent darin, das Wesavi noch bekannter zu machen. „Da es sich beim Wesavi um ein nagelneues Bad handelt, gibt es Potential in alle Richtungen“, so Wulf. Mit dem Wesavi vertraut ist „der Neue“ allerdings schon ziemlich gut. Im Saunabereich hat er nach dem Studium eine ganze Weile auf 450-Euro-Basis gearbeitet, in den vier Monaten vor seiner Festanstellung war er sozusagen auf Probe in der Wesavi-Geschäftsleitung tätig.

Die Vermarktung per Social Media ist einer der Aufgaben, denen Thomas Wulf sich bereits intensiv widmet. Und noch vor den Sommerferien will er sich mit Nienburgs Schülervertretern treffen, um von ihnen zu hören, was sie sich von Nienburgs Wesavi wünschen würden.

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Erstellt:
7. Mai 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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