Stefan Schwiersch DH

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Nienburg 19.11.2016 Von Stefan Schwiersch

Das Knie und die Ernährung

Guten Tag

Ich war neulich beim Arzt, das Knie schmerzte. Eine Entzündung ließ es anschwellen, Treppen steigen war kein wirklicher Spaß. Doch anstatt mir eine vernünftige Salbe zu verschreiben, schickte mich mein Hausarzt mit der Empfehlung auf den Heimweg, auch mal meine Ernährung zu überdenken und ob sich 70 Prozent Fleischanteil möglicherweise etwas drosseln ließen. Pah, dieser Scharlatan! Nun gut, manche Werte im Blut lassen sich nun mal nicht wegdiskutieren, versuchen wir also, die Nahrungsaufnahme etwas, sagen wir mal, ausgeglichener zu gestalten. Ein bisschen weniger Aufschnitt, Burger und Braten, ein bisschen weniger vom Lieblingsmultivitaminsaft (der auch seine Schattenseite hat), dafür ein bisschen mehr Obst, ein bisschen mehr Gemüse; gegen Grünkohl und Zwiebelsuppe ist ja auch nichts einzuwenden. Aber welche Ernährungsweise wäre denn für mich nun die optimale? Es gibt ja so viele.

Veganer: verzichtet komplett auf Nahrung tierischen Ursprungs. Und lehnt auch tierische Produkte ab – also auch Daunen im Federbett und den Wollpullover.

Frutarier: noch konsequenter als der Veganer, er will auch die Pflanzen nicht leiden lassen und isst nur das, was von allein herabfällt.

Pescetarier: kein Fleisch, aber Fisch, Eier und Tiermilch sind erlaubt.

Puddingvegetarier: Während sich Vegetarier und Veganer meist aus gesundheitlichen Gründen fleischlos ernähren, spielt die Gesundheit für den Puddingvegetarier keine Rolle; es soll nur kein Tier zu Schaden kommen.

Flexitarier: Ab und an ein Stück Fleisch ist erlaubt, hier steht die gesunde Ernährung über dem Erhalt tierischen Lebens. Das könnte also meine Nische werden.

Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen

Interessant ist manchmal auch, wie schlaue Köpfe über das Essen denken. „Nichts wird die Chance für ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zu einer vegetarischen Ernährung“, hatte Albert Einstein einst prophezeit. Ich halte es da lieber mit dem ehemalischen englischen Premier Winston Churchill: „Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen.“

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Erstellt:
19. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 01sec

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