Die an den Folgen einer Corona-Infektion gestorbene Frau war auf der Intensivstation des Nienburger Krankenhauses behandelt worden. Foto: Helios

Die an den Folgen einer Corona-Infektion gestorbene Frau war auf der Intensivstation des Nienburger Krankenhauses behandelt worden. Foto: Helios

Nienburg 14.04.2020 Von Holger Lachnit

Das Schlimmste ist eingetreten

Nun ist also die schlimmste Befürchtung eingetreten: Am Ostersamstag ist der erste Mensch im Landkreis Nienburg an einer COVID-19-Infektion gestorben. Die Frau war auf der Intensivstation des Nienburger Krankenhauses behandelt worden. Das Mitgefühl wohl aller Kreis-Nienburger gilt ihren Angehörigen. Vier weitere Menschen werden derzeit in der Nienburger Klinik behandelt. Hoffen wir, dass ihre Erkrankungen einen milderen Verlauf nehmen werden.

Dieser erste Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie macht erschreckend deutlich, dass wir auf gar keinen Fall nachlässig werden dürfen: Weiterhin gilt es, das Kontaktverbot und die Abstandsregelungen einzuhalten. Auch sind Einkäufe auf das absolut Notwendige zu reduzieren.

Wenn ich daran denke, wie voll die Supermärkte am Samstag waren und wie viele Menschen vor den Baumärkten und den Spargelverkaufsständen Schlange standen, dann bekomme ich ein ganz ungutes Gefühl. Hoffen wird, dass die Zahl der Infizierten bei uns weiterhin vergleichsweise niedrig bleibt.

Dafür, dass dies so bleibt, trägt jede(r) Einzelne eine Mitverantwortung. Nur wenn sich jeder vernünftig und solidarisch verhält, wird es in absehbarer Zeit beispielsweisemöglich sein, weitere Geschäfte zu öffnen. Ich haben Hoffnung, dass dies gelingen kann. Ein Hinweis darauf ist, dass die Hamsterkäufe offenbar nachgelassen haben und vorher ausverkaufte Produkte wieder in den Regalen zu finden sind.

Bitte bleiben Sie vernünftig, vor allem aber: Bitte bleiben Sie gesund!

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Erstellt:
14. April 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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