Das Pumpenhaus wird an die Wasserleitung angeschlossen. Foto: Kreisverband für Wasserwirtschaft

Das Pumpenhaus wird an die Wasserleitung angeschlossen. Foto: Kreisverband für Wasserwirtschaft

Linsburg 14.07.2020 Von Die Harke

Das Wasser wird abgestellt

Meinkingsburg und Linsburg sind in der Nacht zu Donnerstag ohne Trinkwasser

Mit der Druckerhöhungsstation Meinkingsburg soll die Wasserversorgung in Linsburg, Brokeloh, Husum, Bohlsehle und Leese verbessert werden. Derzeit wird die Station in das bestehende Netz eingebunden. Das führt zu Druckschwankungen; in dieser Woche wird es in Linsburg und Meinkingsburg für einige Nachtstunden gar kein Wasser geben. Das hat der Kreisverband für Wasserwirtschaft mitgeteilt.

Das Pumpenhaus der Druckerhöhungsstation steht bereits. Die eigentliche Herausforderung sei aber tief im Boden vor dem kleinen Neubau zu bewältigen gewesen: „Hier binden wir die neue Technik in das vorhandene Netz ein“, erläutert Joachim Oltmann, Abteilungsleiter Wasserversorgung beim Wasserverband „An der Führse“. „Das ist hier eine Art Knotenpunkt. Mit dieser einen Station optimieren wir also Wasserdruck und –Versorgung in den Samtgemeinden Steimbke und Mittelweser. Das heißt aber auch: Wenn hier gearbeitet wird, merken das die Anwohnerinnen und Anwohner im gesamten Umfeld.“

Und in der Tat hätten das in den vergangenen Tagen viele gemerkt: „Wir hatten jeden Tag etliche Anrufe“, berichtet Wassermeister Thorsten Edel. „Die meisten Leute waren aber sehr verständnisvoll und wollten nur wissen, ob irgendwas nicht stimmt.“ „Die Arbeiten an einem solchen Knotenpunkt sind schwierig“, räumt Joachim Oltmann ein. „Zumal wir auch die Harzwasserleitung unterqueren mussten. Das lässt sich nicht komplett am Schreibtisch planen. Da muss man immer wieder vor Ort auf Unvorhergesehenes reagieren.“

Von Mittwoch, 15. Juli, etwa 22.30 Uhr, bis Donnerstag, 16. Juli, gegen 6 Uhr wird es in Meinkingsburg und Linsburg gar kein Wasser geben. „In diesen Ortslagen sollte man sich einen kleinen Vorrat bereitstellen“, rät Thorsten Edel. Darüber hinaus könne es noch bis Anfang August – dann sollen die Arbeiten komplett abgeschlossen sind – auch in anderen Orten im Umkreis der Station zu Druckschwankungen kommen. „Dann ist aber Ruhe“, verspricht Joachim Oltmann: „Und dann verfügen die Samtgemeinden Steimbke und Mittelweser in diesem Bereich über eine absolut zuverlässige Wasserversorgung mit optimalen Druckverhältnissen. Auch und gerade mit Blick auf den Brandschutz.“

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Erstellt:
14. Juli 2020, 16:45 Uhr
Lesedauer:
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